Produktfälschungen und Graumarktaktivitäten bei Smartphones

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Eine aktuelle Studie von OpSec Security liefert Erkenntnisse über nicht autorisierten Online-Handel, Vertrieb und die Umgehung von Beschränkungen im Zusammenhang mit den jüngsten Verkaufsstarts von Smartphones.

OpSec Security, Anbieter für Fälschungsbekämpfung und Markenschutz, hat im Zusammenhang mit jüngsten und von Kunden sehnlichst erwarteten Smartphone-Markteinführungen beträchtliche Fälschungs- und Graumarktaktivitäten entdeckt. Durch Beobachtung von Auktionsportalen, Handelsplattformen, Blogs und Webforen unmittelbar vor und nach dem jeweiligen Verkaufsstart konnten wichtige Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wann Posts zu Fälschungen erstmals auftauchen, wo Produkte umgeleitet werden und wie soziale Netzwerke zum Kauf, Verkauf und zur Umgehung von Herstellerbeschränkungen eingesetzt werden.

Die Studie bezog sich auf die Markteinführung von vier Smartphones, die in diesem Sommer zwischen dem 24. Juni und dem 24. August in den Handel kamen und nach einem gestaffelten Zeitplan in den USA und anderen Regionen weltweit auf den Markt gebracht werden sollten. Die neuen Smartphones gehörten zu den beliebten Modellen der sechs großen Hersteller Nokia, RIM, Apple, HTC, Samsung und Motorola. Die Untersuchung brachte Beispiele für Produktfälschung, Graumarktaktivitäten und Nutzung von Social Media zur Verbesserung des Austauschs auf verschiedenen Märkten ans Licht.

Die zehn wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

1)                 Tage und Wochen vor dem offiziellen Verkaufsstart gab es auf B2B-Portalen für jedes dieser vier neuen Smartphones verdächtige Verkaufsangebote.

2)                 In Form einer Stichprobe zählte OpSec für eines der Smartphones zehn Tage vor dem Verkaufsstart insgesamt 33 Händlerportalangebote, die fast alle von Anbietern aus China stammten.

3)                 Handelsportale wiesen verdächtige Angebote für Smartphone-Modelle zu Tiefstpreisen und in großer Lieferzahl auf, darunter das Angebot eines Händlers, der 1.000 Stück pro Woche zu einem Preis anbot, der 65 Prozent unter dem Listenpreis lag.

4)                 Auf Handelsportalen wurden fragwürdige neue Smartphones mit Eigenschaften angeboten, die von den Herstellern zwar angekündigt, aber noch nicht freigegeben worden waren, wie z.B. neue Farben und entsperrte Funktionen.

5)                 Für ein neues Smartphone, dessen Verkauf anfänglich auf fünf Länder beschränkt war und das nach kürzester Zeit von Herstellerseite nicht mehr lieferbar war, führte eBay in der ersten Woche über 5.000 Angebote mit Preisaufschlägen zwischen 30 und 100 Prozent gegenüber dem Listenpreis.

6)                 Ein eBay-Anbieter listete 90 Stück eines Smartphones, das vom Hersteller nicht mehr lieferbar war, hatte bereits 47 verkauft und bot eine weltweite Lieferung zur Umgehung von Herstellerbeschränkungen an.

7)                 Angebote für neue Smartphones von eBay-Händlern aus 24 Ländern, in denen der Hersteller das jeweilige Modell noch nicht eingeführt hatte, ließen Produktumleitungen vermuten.

8)                 Social-Media-Plattformen wie Craigslist, Facebook und Twitter dienten Usern als alternative Vertriebskanäle für den Verkauf neuer Smartphones.

9)                 Verbraucher tauschten im Internet Informationen über Mittel und Wege zum Kauf von neuen Smartphones in Regionen aus, in denen diese noch nicht vom Hersteller zum Verkauf freigegeben worden waren.

10)             User von Social-Media-Plattformen hielten sich gegenseitig über das Erscheinen von Jailbreaking-Software zur Entsperrung eines neuen Smartphone-Modells auf dem Laufenden.

Empfehlungen für die Beobachtung der Dynamik des Online-Handels bei Produkteinführungen

Die Dynamik von E-Commerce-Plattformen und Social Media als Marktplatz hat beträchtlichen Einfluss auf die Einführung mit Spannung erwarteter Produkte. Breit angelegte Kaufs- und Verkaufsmechanismen und Netzwerke zum Austausch von Verbrauchererfahrungen fördern das schnelle Aufkommen von Fälschungs- und Umleitungsaktivitäten, die den Verkaufsstart neuer Produkte begleiten. Zu den empfohlenen Strategien, mit denen man der wachsenden Bedrohung durch Produktfälschung und Graumarkthandel in der globalen Lieferkette begegnen kann, zählen:

  • Überwachung von Händlerportalen und Auktionen zur Analyse der Verfügbarkeit und Herkunft von Fälschungs- und Graumarktprodukten
  • Erforschung von Online-Mechanismen, deren sich nicht autorisierte Anbieter von Graumarkt- und Fälschungsprodukten bedienen, um die Nachfrage nach neuen Produkten auszunutzen
  • Beobachtung von sozialen Netzwerken zum Auffangen der Verbraucherstimmung im Internet und Maßnahmenergreifung hinsichtlich Produktverfügbarkeit, neuer Funktionen, Staffelung von Einführungsterminen usw.

Weitere Informationen sind unter www.opsecurity.com erhältlich.

 

 

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