Produktmeldung: Schnelle Finanztransaktionen revolutionieren den B2B-Zahlungsverkehr

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Der Zahlungsverkehr ist eine zentrale Funktion für den Geschäftserfolg eines Unternehmens. Doch trotz enormer technischer Fortschritte müssen viele Firmen immer noch bis zu fünf Tage bis zur Gutschrift von Zahlungen warten. Das muss nicht sein. Abhilfe schafft eine moderne Echtzeitplattform für B2B-Finanztransaktionen, eine Art PayPal für Unternehmen. Diese ermöglicht schnelle und sichere Zahlungen rund um die Uhr, vermeidet teure Bank-Gebühren und vereinfacht die Zusammenarbeit zwischen Käufer und Verkäufer durch direkte Kommunikation und den Austausch von Zahlungsdaten mit Zusatzinformationen. Unternehmen können dadurch ihre Liquidität sowie ihren Cashflow genauer planen und Kosten sparen.

Amazon, Zalando oder Otto – diese Namen fallen meistens, wenn es um E-Commerce im B2C-Segment (Business to Consumer) geht. Im B2C-Handel profitieren Millionen von Kunden von den Vorteilen des elektronischen und mobilen Zahlungsverkehrs. Dank vieler Innovationen können sie ganz nach Wunsch einkaufen und zahlen – wann sie wollen, wo sie wollen. Im B2B-Bereich (Business to Business) sieht das ganz anders aus. Hier gab es beim Zahlungsverkehr und bei Finanztransaktionen zwischen Unternehmen in den letzten Jahren nur wenige Innovationen. Die Prozesse sind zwar mittlerweile digitalisiert, beim Zahlungsverkehr sind Unternehmen bisher jedoch weiterhin auf die relativ aufwändigen und teuren Prozesse traditioneller Banken angewiesen.

Noch immer müssen sie teilweise bis zu drei Tage bis zur Gutschrift von Zahlungen warten, bevor sie ihre Waren versenden können – bei internationalen Transaktionen  manchmal sogar noch länger. Die entscheidenden, transaktionsbegleitenden Daten verbleiben dabei in einem eigenen, abgetrennten Workflow und sind bei Bedarf nicht immer schnell zu finden. Daher wird es Zeit für einen grundlegenden Wandel im B2B-Zahlungsverkehr.

B2B-Onlinehandel – ein schlafender Riese

Denn der B2B-Internethandel ist ein schlafender Riese mit enormem Potenzial. Laut einer Studie aus dem Jahr 2012 von Oracle ist der globale B2B-Onlinemarkt um 50 Prozent größer als der B2C E-Commerce-Markt mit einem erwarteten Volumen von etwa sieben Billionen US-Dollar im Jahr 2013. Aber im B2B-Sektor nutzen gerade einmal 25 Prozent der Unternehmen das Internet für ihre Handelstätigkeit – trotz einer jährlichen Wachstumsrate von 12,4 Prozent, die für die kommenden Jahre für diesen Markt prognostiziert wird. Zur Orientierung: Insgesamt werden weltweit im B2B-Handel etwa 300 Billionen US-Dollar pro Jahr umgesetzt.

Hier bieten sich große Chancen für Unternehmen. Das Internet verspricht mindestens drei Hauptvorteile für den B2B-Onlinehandel:  optimierte Finanztransaktionen und Kosten, effizienterer Handel durch exakteren Abgleich von Angebot und Nachfrage sowie verbesserte Zusammenarbeit in der Supply-Chain.

Die Optimierung der B2B-Finanztransaktionen hat die potenziell größte Wirkung auf die Finanzen eines Unternehmens. Gleichzeitig bringt sie Effizienzgewinne in den beiden anderen Kategorien und erfordert relativ gesehen den geringsten Aufwand, die niedrigsten Investitionen und die wenigsten Änderungen an bestehenden Unternehmensabläufen oder -strukturen. Firmen, die die Möglichkeit des Internets  – Echtzeitverarbeitung, ständige Verfügbarkeit, verbesserte Zusammenarbeit – ausnutzen, können ihren Cashflow, ihre Liquidität und ihr Umlaufvermögen präziser vorausberechnen, gezielter optimieren und sich so einen Wettbewerbsvorteil sichern. Dies gilt erst recht, wenn sie sich zusätzlich mit ihren Handelspartnern vernetzen.

Status quo: Lange Bearbeitungszeiten, mangelnde Kontrolle, hohe Kosten

Die Vorteile eines modernen B2B-Zahlungssystems werden beim Blick auf die aktuelle Situation bei der Abwicklung von finanziellen Transaktionen zwischen Unternehmen ersichtlich. Diese ist durch lange Bearbeitungszeiten, unzureichende Kontrolle und hohe Kosten geprägt.

Lange Bearbeitungszeiten: Finanzchefs internationaler Unternehmen wissen heute oft nicht, wie groß ihr real verfügbares Umlaufvermögen aktuell ist, weil die Zahlungsverarbeitung im System so lange dauert. Zwischen Überweisung durch den Käufer und dem Zahlungseingang beim Empfänger vergehen in der Regel mehrere Tage. Schon ein Tag Verzögerung verursacht Kosten. Angenommen, ein Unternehmen setzt jährlich 250 Millionen US-Dollar um, also eine Million US-Dollar pro Werktag. Bei einem eher niedrig angesetzten Zinssatz von 10 Prozent verursacht eine eintägige Verzögerung jährliche Kosten von 100.000 US-Dollar.

Unzureichende Kontrolle: Viele Finanzverarbeitungssysteme sind komplex und arbeiten vollkommen isoliert. Das erschwert den Zugang zu Basisinformationen über Finanzbewegungen erheblich. So lässt sich kaum feststellen, welche Zahlungen beim Geschäftspartner eingegangen sind, und wann das Geld tatsächlich den Besitzer gewechselt hat. Zudem haben Unternehmen oft keinen Zugriff auf transaktionsbegleitende Daten. Da Zahlungen und Begleitunterlagen getrennt sind, muss der Zahlungsempfänger die Daten aus unterschiedlichen Quellen manuell zusammensuchen. Und wichtige Informationen wie Fotos, Anmerkungen (in beliebigem Format), Produktspezifikationen, Rabattstaffeln und Vertragsdetails können nicht als Anhang mitgeschickt werden.

Hohe Kosten. Die Unternehmen zahlen Finanzdienstleistern für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs heute rund 250 Milliarden US-Dollar an Bearbeitungs- und Servicegebühren. Hinzu kommen Kosten pro Transaktion für manuelle Prozesse und hoher Papieraufwand mit Anforderungs- und- Bestellformularen, Empfangsbestätigungen, Überweisungen und Zahlungsgenehmigungen. Indirekte Kosten entstehen etwa durch fehlende oder verspätete Informationen über die aktuelle Finanzlage des Unternehmens. Dies erschwert die Liquiditätsplanung, beeinträchtigt die Investitionsfähigkeit sowie die Möglichkeiten, kurzfristige Kredite zu vorteilhaften Bedingungen aufzunehmen.

Merkmale einer leistungsfähigen Finanz-Supply Chain

Was sind also die wichtigsten Merkmale von B2B-Finanztransaktionen, die den Unternehmen den größten Mehrwert bieten? Unter anderem sind folgende Punkte zu beachten:

  • Verarbeitung und Verrechnung in Echtzeit: Die Zahlungen müssen in Echtzeit abgebucht und dem Empfänger ebenfalls in Echtzeit gutgeschrieben werden.
  • Kontrolle: Die Unternehmen müssen wissen, welche Zahlungen bei welchen Geschäftspartnern eingegangen sind. Und sie müssen in der Lage sein, transaktionsbegleitende Informationen zu kommunizieren und mit dem Partner zu kooperieren.
  • Transparenz: Zahlungs-, Abrechnungs- und Transaktionssysteme müssen vollkommen transparente Kooperations- und  Kommunikationskanäle für die gesamte Supply Chain bereitstellen.
  • Vollständige Daten und schnellere Abstimmung: Sämtliche Begleitinformationen zu einer Transaktion müssen verfügbar und einsehbar sein. Unternehmen und deren Geschäftspartner benötigen die Möglichkeit, Zahlungsdaten mit Zusatzinformationen wie Preislisten, Rabattstaffeltabellen, Verträge, Fotos, Notizen in beliebigem Format und relevante Unterlagen direkt an die Transaktion anzuhängen, damit der Empfänger diese nicht mehr aus unterschiedlichen Quellen manuell zusammensuchen muss. Ein Beispiel: Von 500 gelieferten Wein-Kisten sind 20 beschädigt. Der Kunde schickt Fotos der zerbrochenen Flaschen direkt an den Weinhändler und kann auf diese Weise schnell klären, warum er nicht für die beschädigte Ware bezahlt.
  • Integration in vorhandene Geschäftsabläufe: Für eine schnelle Akzeptanz und Einführung in bestehende Workflows muss sich die B2B-Finanzlösung nahtlos und ohne Störungen vorhandener ERP-Lösungen und IT-Infrastrukturen integrieren lassen.
  • Sicherheit und Compliance: Die Lösung muss die höchsten Banken- und Daten-Sicherheitsstandards und sämtliche gesetzlichen Auflagen erfüllen.

Plattform für schnelle und sichere B2B-Finanztransaktionen

Unternehmen brauchen für die Implementierung der genannten sechs Faktoren keine eigenen Systeme entwickeln, sondern können mittlerweile auf intelligente Lösungen etwa von Traxpay zugreifen, die auf die Anforderungen des B2B-Commerce zugeschnitten sind und den B2B-Zahlungsverkehr optimieren. Über die Traxpay-Plattform können Käufer und Verkäufer Zahlungen in Echtzeit rund um die Uhr durchführen und die Gebühren, die Verzögerungen sowie den Aufwand von Banküberweisungen oder alternativer Online-Zahlungsmethoden vermeiden. Kunden erhalten damit in Echtzeit und zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher Transaktionen Informationen über ihre Liquidität. Mit diesen Daten können sie das Cash-Management, die Finanz- und Kostenkontrolle, das Risikomanagement und die Investitionsrechnung optimieren.

Zudem ist es möglich, der Transaktion strukturierte oder unstrukturierte Informationen (Anmerkungen, Dokumente, Fotos, eingescannte Rechnungen etc.) beizufügen. Ergebnis ist eine deutlich schnellere und effizientere Verarbeitung. Unternehmen kommunizieren über die Plattform direkt miteinander und fordern bei Bedarf in der gesicherten Umgebung schnell zusätzliche Daten an, um offene Fragen zu klären.

Da sich die Zahlungsapplikation von Traxpay problemlos in vorhandene Abläufe, Workflows und ERP-Systeme (u.a. Zertifizierung für SAP ERP 6.0) integrieren lässt, ermöglicht sie die automatisierte Zahlungsabwicklung und sorgt für komplette Transparenz der Transaktionen. Zudem vereinfacht sie Workflows und beschleunigt die gesamte Geschäftsabwicklung für gemeinsame Kunden.

Die Sicherheit der Transaktionen gewährleistet die ausfallsichere Speicherung bei der Zentralbank sowie Datenschutz auf höchstem Niveau. Zudem gibt es die Funktion Conditional Payments als eine Art Treuhandservice für den B2B-Sektor. Wenn der Käufer die Ware bezahlt, erhält der Verkäufer eine Benachrichtigung, dass das Geld zur Verfügung steht. Daraufhin kann er die Ware versenden. Der Käufer prüft seine Lieferung nach Erhalt und gibt dann die Zahlung frei. Erst danach hat der Verkäufer Zugriff auf die Zahlung. So können die Verkäufer sicher sein, dass sie pünktlich bezahlt werden. Das Risiko eines Verlusts oder Zahlungsbetrugs kann so kategorisch ausgeschlossen werden.

Fazit: Eine Echtzeitplattform für B2B-Finanztransaktionen optimiert den Zahlungsverkehr und bietet durch direkte Schnittstellen zum ERP-Systeme Unternehmen die Chance, ihre Finanz- und Geschäftsprozesse zu einem effizienten Workflow zusammenzuführen. Sie können dadurch Rechnungen zum richtigen Zeitpunkt zusammen mit den richtigen Daten bezahlen. Ergebnis sind niedrigere Kosten sowie ein klarer Wettbewerbsvorteil.

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