Produktnews: Neu von IBM – SEPA-Testing-Services

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IBM stellt neue SEPA-Testing-Services vor, um Kunden bei der Vorbereitung der Ablösung nationaler Zahlungsverkehrsformate zu unterstützen. Spätestens ab Februar 2014 müssen alle Firmenkunden ihren Zahlungsverkehr auf Basis des ISO20022-Standards bei ihren Kreditinstituten einliefern.


Mit dieser umfangreichen Ablösung besteht die Gefahr, dass Zahlungen von der Bank nicht ausgeführt werden können, weil sie vom Kunden fehlerhaft eingeliefert werden. Gründliches und erfolgreiches Testen ist unausweichlich; auch unter dem Aspekt, dass das Volumen der Zahlungen wächst und manuelle Nacharbeiten praktisch unmöglich werden. Zudem kommen neue wesentliche Komponenten im Austausch zwischen den Kreditinstituten und ihren Kunden hinzu, die bisher in den nationalen Formaten nicht vorhanden waren. Sie basieren auf den SEPA-Anforderungen für SEPA-Credit-Transfers und SEPA-Direct-Debits inklusive der Daten für Mandate.


In diesem Zusammenhang stehen nicht nur die Tests für das Senden und Empfangen dieser Dateien im Vordergrund, sondern auch das Testen der standardisierten Rückgaben. Diese werden ausgelöst sowohl durch fehlerhafte Dateiaufbereitungen aber auch als Reaktion aufgrund von fachlichen Abweisungen durch die beteiligten Parteien.


Gemeinsam mit dem Partner Clear2Pay bietet IBM jetzt SEPA-Testing-Services an, um Unternehmen bei der standardisierten Durchführung von SEPA-Tests (Dateikonformität, korrekter Austausch von Dateien,Schnittstellen, etc.) zu unterstützen. Diese Tests umfassen nicht nur die Validierung der Dateien und Formate. Im Vordergrund stehen vielmehr  die Prüfungen auf logische Richtigkeit und Abhängigkeit der belegten Felder untereinander. Außerdem ist es wichtig, die Antworten, die in Form von bestimmten Nachrichtentypen empfangen werden, in den Back-Office-Systemen automatisch weiter verarbeiten zu können.


Die Softwarekomponenten der Clear2Pay Open Test Platform (OTP) werden durch IBM unter Berücksichtigung kundenspezifischer Anforderungen als maßgeschneiderte Testing-Services auf Kunden- oder IBM Systemen (als Software as a Service) zur Verfügung gestellt. Hierdurch entsteht eine universell einsetzbare Lösung, die prüft, ob der Austausch von Daten in beiden Richtungen fehlerfrei gemäß European Payment Council (EPC) und darauf basierend nach dem deutschen DFÜ-Abkommen abläuft. Die Ergebnisse werden in einer umfangreichen Auswertung bereitstellt. Diese Test-Reports sind der erste Schritt zur Beseitigung von Fehlern und zur Minimierung von Ausfallrisiken.


Der Testing-Service deckt sowohl aktuelle als auch zukünftige SEPA-Anforderungen ab, basierend auf den anstehenden Change-Requests, die in den Jahren nach dem SEPA-Migrationsdatum in den EPC-Rulebooks umgesetzt werden. Dies bedeutet, über eine stabile wiederverwendbare Testumgebung zu verfügen. Diese steht auch bei einem Releasewechsel der Inhouse-Systeme bereit und führt zu einer Reduzierung der Kosten und des Zeitaufwands. Damit bietet dieser Testing-Service auch einen vollumfänglichen Investitionsschutz, der bei manuell durchgeführten Tests nicht gegeben ist.


Eigenschaften des Testing Service:


– Der Kunde kann zwischen verschiedenen Services auswählen wie z.B. nur dem Testen von Überweisungen oder Lastschriften.


– Die Services werden auf die individuellen Anforderungen zugeschnitten.


– Protokollierung aller Testergebnisse in elektronischer Form, um weitere Analysen am Bildschirm durchführen zu können


– Monitoring anstehender Testläufe.


– Erweiterung des Testing Service, um kundenindividuelle oder landesspezifische Besonderheiten jederzeit zu ermöglichen.


– Ausschließliche Nutzung von Standardschnittstellen und leichte Integration in unterschiedliche Infrastrukturen.


– Einige Komponenten der Open Test Platform wurden bereits im Rahmen der SEPA Einführung 2008 bei den Banken entwickelt und beinhalten eine Reihe von standardmäßigen Tests.


– Der Kunde generiert SEPA-Dateien in seinem Back-Office-System.


– Die vom Testsystem empfangenen Überweisungen und Lastschriften werden validiert nach den SEPA-Richtlinien und gegebenenfalls um unternehmens-/bankspezifische Regeln wie z.B. XML-Varianten oder Algorithmen zur BIC/IBAN-Ermittlung angereichert.


– Es werden verschiedene Tests durchgeführt, die basierend auf den eingereichten Daten als sogenannte Cross-Checks z.B. logische Folgenachrichten erzeugen.


– Es können verschiedene Simulationen angestoßen werden wie z.B. die Erstellung von Rückgaben und Kontoauszügen, die an das Back-Office-System gesendet werden.


– In einem weiteren Schritt wird die File-Generierung und die Übermittlung von entsprechenden SEPA-Nachrichten durchgeführt.


– Abschließend erhält der Kunde ein Testprotokoll, das ihm die komplette Übersicht über die Nachrichten und ihre Richtigkeit aufzeigt.


Die Lösung kann als Stand-Alone-Lösung auf einem Rechner beim Kunden installiert werden. Er führt in seiner Systemumgebung die entsprechenden Tests durch. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Testumgebung in einem gesicherten Rechenzentrum der IBM betreiben zu lassen. IBM stellt dem Kunden die entsprechenden Kapazitäten für seine Tests zur Verfügung und übermittelt ihm die anfallenden Testprotokolle. Für die Fehlerbehebung kann kompetente fachliche Unterstützung angefordert werden. Kreditinstitute können diesen Testservice ebenfalls ihren Kunden anbieten. In diesem Fall bezieht die Bank den Testing Service von IBM und Clear2Pay und stellt ihn ihren Kunden zur Verfügung. Der Kunde erhält alle weiteren Informationen von seinem Kreditinstitut.


 


 

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