Produktpräsentation: Warum ein Mode-Shop auch online glitzern muss

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Produktpräsentation: Warum ein Mode-Shop auch online glitzern muss

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Marketer in der Modebranche wissen, wie wichtig die gelungene Produktpräsentation von Kleidung in Onlineshops ist und doch hapert es oft genug daran. Ein Grund liegt darin, dass die Produkte nicht richtig ausgeleuchtet sind, zudem ist eine Produktion von Produktfotos aufwendig und teuer.
Shopping-Events

Quelle: Lucky Business/Shutterstock

Das pastellfarbene Chiffon-Kleid mit abfallendem Saum sitzt perfekt. Das Model hat anmutig die vom Fotografen gewünschte Pose eingenommen. Das Bild gefällt und preist das Kleid im Online-Shop an. Eigentlich sollte der Kaufanreiz geweckt sein. Aber das Kleid verkauft sich schlechter als gedacht. Vielleicht liegt es daran, dass die Produktpräsentation nicht optimal ist und potenzielle Käufer keinen vollständigen Eindruck des Produkts im Onlineshop erhalten.

Konsumenten wollen das Produkt, das sie online erkunden, am liebsten in der Hand halten und von allen Seiten betrachten können. Verständlich, dass es für sie frustrierend ist, wenn das beim Onlineshopping nicht klappt. Zu diesem Ergebnis kam eine im August 2019 veröffentlichte Studie zum Käuferverhalten online und offline, durchgeführt vom Pollfish im Auftrag der Website-Conversion-Anbieters AB Tasty.

Produktpräsentation entscheidet über Verkaufserfolg

Online-Marketer in der Modebranche wissen, wie wichtig die gelungene Präsentation ist und doch hapert es daran oft genug daran. Die Produkte sind nicht richtig ausgeleuchtet, die Produktion ist zu aufwendig und zu teuer, um nur zwei Gründe zu nennen. Bis zuletzt ohne digitale Darstellung der Produkte ist die Messe Première Vision ausgekommen.

Die internationale Messe für Stoffe fand bisher jeweils zweimal jährlich in Paris, New York und Istanbul statt. Doch jetzt hat sie einen Online-Marktplatz gestartet, der das Messeangebot der Première Vision für Stoffe, Leder und Accessoires während des ganzen Jahres abbildet. Bereits zum Start waren 750 Shops und 1.200 Produkte online und exklusiv zugänglich für die 1.500 registrierten Einkäufer und Stylisten.

ProduktpräsentationQuelle: Première Vision
Auf der Website von Première Vision können sich Anbieter und Käufer über das Produktangebot informieren.

Produktpräsentation – auch außerhalb der Messezeiten

Mit der neuen Website haben Aussteller auch zwischen den Messen die Gelegenheit, ihre Kollektionen online zu präsentieren und zu verkaufen. Hintergrund ist, dass viele Beteiligte in der Fashion-Branche sich viel häufiger über Produkte und Neuerungen informieren müssen als bisher und nicht bis zur nächsten Messe warten können. Die Anbieter wiederum können den Verkauf zwischen den Messen ankurbeln. Außerdem soll der Online-Katalog Aussteller, die wenig präsent im Web sind, dabei unterstützen, ihre Kollektionen auch auf diesem Weg zu offerieren. 

Hochauflösende Bilder der Stoffe und Textilien sollen den bestmöglichen visuellen Eindruck vermitteln. Einkäufer, die auf der Website Stoffe entdecken und sich für diese interessieren, sollen sie als Materialprobe zugeschickt bekommen. Zur Produktion dieser Bilder haben die Veranstalter der Messe nach Lösungen für das automatisierte Erstellen von Produktfotos und Animationen für Onlineshops und Webseiten gesucht. Bei einem Anbieter aus Frankreich mit einer Produktpalette für unterschiedlichste Anforderungen und Größen wurden sie fündig.

„Ich habe mir fünf verschiedene Anbieter mit Studio-Equipment wie einer Lichtbox oder einen Leuchttisch angeschaut. PackshotCreator überzeugte mich mit der großen Flexibilität und Anpassbarkeit seiner Produkte. Die Software erfüllt eine zweite wichtige Anforderung: Auch Personen ohne Fotografenausbildung können mit den Geräten Fotos machen“, erklärt Gaël Seguillon, Head of Marketplace bei Première Vision.

Produktpräsentation: Intuitive Bedienung der Software

Die mitgelieferte Software sei intuitiv zu bedienen, so der Manager weiter. Sie erlaubt es, theoretisch unbegrenzt viele unterschiedliche Einstellungen des Shootings zu Kamera und Beleuchtung zu speichern und später wiederzuverwenden. „Das ist besonders vor der Messe praktisch. Da erhalten wir 1.000 unterschiedliche Stoffe, die fotografiert werden müssen. Jetzt können wir mit einem Fototisch, einer Person und einer Kamera über 100 Produkte pro Tag ablichten“, ergänzt er. Diese Quote sei sehr gut, verglichen mit dem, was vorher ein Profi-Fotograf leisten konnte.

„Aktuell sind 6.000 Produkte online. Alle sechs Monate müssen wir die Einträge ändern und Fotos von neuen Produkten machen. Dafür haben wir jetzt das LuminaPad und ein kleines System von PackshotCreator im Einsatz. Außerdem haben wir unser Fotostudio im Juni 2019 mit einem neuen Gerät von PackshotCreator ergänzt. Den PackshotMacro DL inklusive PackshotViewer 360 mit der System-Control-Software werden wir für den Bereich Accessoires und Komponenten verwenden, der im September 2019 eröffnet wurde“, berichtet Seguillon.

Verglichen mit den Kosten für einen externen Fotografen hat sich die Anschaffung der Geräte, trotz eines anfangs schleppenden Starts, schon am Ende des ersten Jahres amortisiert. Mittlerweile nimmt das Volumen der zu fotografierenden Produkte sehr schnell zu und Gaël Seguillon und sein Team sind froh, dass die Kapazität der Maschinen von PackshotCreator so hoch ist.

Von Stoffen auf der Messe-Website zum Outlet-Store für Modemarken

Von Stoffen im Online-Marktplatz der Modemesse zur Bekleidung im Onlineshop eines Outlet-Stores im hohen Norden Europas: Das Fashion Center Finland befindet sich zehn Minuten vom Flughafen Helsinkiv Vantaa entfernt und in direkter Nähe zum Bahnhof auf dem Weg ins Zentrum von Helsinki. Das Fashion Center, in dem derzeit rund 200 Modemarken angesiedelt sind, bringt Großhändler und Einzelhandel zusammen, ist Begegnungsstätte für Modefachleute, Showroom und Veranstaltungsort für Events der Modewelt. Der Outlet-Store soll in Kürze das Angebot abrunden, dabei sollen sämtliche Produkte im Onlineshop präsentiert werden.

ProduktpräsentationQuelle: Fashion Center Finland
Im Fashion Center Finland sind derzeit rund 200 Modemarken angesiedelt.

Hierfür wurden rund 2.000 Kleidungsstücke und Accessoires einer Kollektion flach ausgelegt von oben oder auf Schaufensterpuppen fotografiert. Anschließend wurden 360-Grad-Animationen für die digitale Kommunikation und die Printmedien kreiert. Timy Lassooy, einer der Gründer, sagt: „Wir benötigten eine komplette firmeninterne Fotolösung für das Kreieren von Standbildern von flach ausgelegten Kleidungsstücken sowie für das Erstellen von 360-Grad-Animationen auf Ghost-Schaufensterpuppen.“

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten von PackshotCreator

Sie entschieden sich für den PackshotCreator mit LuminaPad Mark II und ergänzenden Lösungen „Mich haben besonders die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser integrierten Fotolösung überzeugt. Es ist das erste Mal, dass wir eine integrierte Komplettlösung von PackshotCreator nutzen werden. Wir konnten unsere Produktionsleistung deutlich optimieren“, erklärt Lassooy.

ProduktpräsentationQuelle: Packshot Creator
Der LuminaPad Mark II von PackshotCreator.

Die glitzernde und funkelnde Welt der Mode hat viel mit Berührung und Erleben zu tun. Ob auf den Laufstegen in Paris, Mailand oder New York oder bei den großen Modemessen, wo Einkäufer die Stoffe befühlen, stets entscheidet das Erlebnis. Wenn Stoffe und Kleidung online präsentiert werden, möchte der potenzielle Käufer am besten das Chiffon-Kleid fühlen können. Wenn außerdem häufig viele Produktfotos gemacht werden müssen, dann sollte das schnelle und effiziente Digitalisieren der Artikel für die adäquate Produktpräsentation möglich sein. Wer dies in seinem Onlineshop umsetzt, ist auf dem richtigen Weg. (sg)

Über den Autor: Arno Laxy ist freier Journalist in München.

Lesen Sie zum Thema Customer Experience auch: Kreativität ist der stärkste Wachstumstreiber

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