Professionalisierung der Applikationsentwicklung

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Laut dem European Information Technology Observatory (EITO) wird im Jahr 2010 der globale Mobilfunkmarkt um 1,4 Prozent auf 417 Milliarden Euro anwachsen. Daten-Dienstleistungen werden dabei den größten Anteil ausmachen: Der Umsatz mit mobilen Datendiensten soll um 16 Prozent auf 141,5 Milliarden Euro steigen. Aus diesen Zahlen wird deutlich, dass der Löwenanteil und die Dynamik des zukünftigen Mobilfunkgeschäfts bei Applikationen und Services zu erwarten sind.

In puncto Hardware hat die Mobilfunkbranche nur wenig wirklich Neues vorzuweisen – neueste Endgeräte können im Vergleich zu den Vorjahresprodukten nur wenig mehr als ihre Vorgänger. Bei Software- und Dienstleistungen hingegen sind die entscheidenden Innovationen zu finden, die diesen schnelllebigen Markt in den nächsten Jahren prägen werden.

Dies ist nur ein Ergebnis der aktuellen und umfassenden Trendstudie „Outlook: Mobile Future 2010-2011 – Deutschland wird mobil!“. Die Studie wurde von Dr. Bettina Horster, Vorstandsmitglied Vivai und Expertin für Mobiles Business, sowie Thomas Lünendonk, Inhaber Lünendonk, erarbeitet, um einen fundierten Ausblick auf die künftigen Entwicklungen der Mobiltelefonie in Deutschland zu eröffnen.

Zunehmender Fokus auf die Applikationsentwicklung Neuigkeiten auf dem Mobilfunksektor stammen verstärkt nicht mehr aus den Werkstätten der Handy-Produzenten oder der Mobilfunkbetreiber. Vielmehr sorgen inzwischen die Applikationsentwickler für Furore. „Bereits seit 1996 existiert eine Vision von mobilen Datendiensten. Vieles des aktuell Möglichen ahnte man damals schon voraus“, erklärt Dr. Horster. „Doch zum alle Bereiche des Lebens durchdringenden Accessoire hat es das Handy erst in jüngster Zeit gebracht. Neue Technik und besonders das Angebot nutzbringender Applikationen verhalfen dem Mobilfunk zu seinem Stellenwert im täglichen Leben von heute.“

Unterstützt wird dieser Trend durch die zunehmende Verschränkung von Applikationen beispielsweise mit Adressbüchern und weiteren Apps, aber auch durch neue Services wie etwa den komfortablen Internetzugang via Smartphone. Jahrelang hatten Hersteller und Betreiber immer wieder betont, wie wichtig Applikationen und Dienstleistungen rund ums Handy seien – doch eine wirkliche Umsetzung dieses Prinzips blieb lange aus. In den vergangenen beiden Jahren hat sich die Balance jedoch sprunghaft verschoben; Applikationsentwickler sind die neuen Stars des Mobilfunkmarktes. Die Hardware wird zunehmend austauschbar; individuell und wertvoll wird ein Handy erst durch Applikationen.

Applikationen aus Expertenhand Mit der steigenden Bedeutung der Applikationen und Services einher geht eine Professionalisierung der Entwicklung für mobile Devices. Neben originellen Apps einsamer Tüftler wird zunehmend die Entwicklung aus Expertenhand Usus werden. Dies ist durchaus wünschenswert, da die Unmenge an verfügbaren Applikationen den Kunden schnell überfordern kann. Manchem vergeht schnell wieder die Lust, sich durch den App-Dschungel zu kämpfen, zumal viele Apps ihren Reiz nach kurzer Zeit verlieren und zuweilen auch nur eingeschränkt oder gleich gar nicht funktionieren.

„Mit dem sich abzeichnenden Massenauftritt von Applikationen aus Expertenhand bekommt der Kunde stabile Anwendungen, die funktionieren, Spaß machen oder sinnvoll sind, oder im besten Fall sogar alle drei Kriterien erfüllen“, bekräftigt Thomas Lünendonk. „Stärker Sales- und Marketing-orientierte Prinzipien bei der Applikationsentwicklung eröffnen außerdem dem Wirtschaftsstandort Deutschland neue Perspektiven. Denn dieser zeichnet sich traditionell durch einen ingenieurwissenschaftlichrationalen Ansatz aus.“

Info: www.luenendonk.de

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