PWAs als Single-Page-Apps – eine unschlagbare Kombination

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

PWAs als Single-Page-Apps – eine unschlagbare Kombination

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Progressive Web Apps (PWAs) sind derzeit auf dem Vormarsch. Beim Aufbau gilt es, zu Beginn weitreichende Entscheidungen zu treffen. Geklärt werden muss unter anderem, ob die Anwendung als Multi-Page- oder Single-Page-Anwendung laufen soll.
In-App-Marketing Single-Page-Apps

Quelle: pcruciatti/Shutterstock.com

Eine Kernfrage, die bereits früh in der Planung geklärt werden muss, ist die Aufbaustrategie von Progressive Web App. Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Aufbautypen einer Webseite, MPAs oder Single-Page-Apps. Zum einen die altbewährte Variante der Multi-Page-Anwendung (MPA), bei der eine Webseite aus mehreren Unterseiten besteht. Jedes Mal, wenn der Benutzer die Unterseite wechselt, lädt der Browser die Seite neu.

Die zweite Aufbaumöglichkeit ist, dass die Unterseiten einer Webseite nicht komplett neu ge­laden werden, sondern nur das Grundgerüst der Seite – zum Beispiel Header und Footer – bleiben erhalten und der Inhalt dazwischen wird per JavaScript nachgeladen. Dieser Ansatz heißt Single-Page-Anwendung (SPA). Die Umsetzung der beiden Ansätze ist grundverschieden. Es werden ganz andere Technologien und Programmiersprachen verwendet. Da der Umbau von der einen in die andere Va­riante nicht möglich ist, ist die Entscheidung zu Beginn des Projektes enorm wichtig. Single-Page-Anwendungen bieten gegenüber den traditionellen MPAs zahlreiche Vorteile.

So funktionieren Single-Page-Apps

Eine Single-Page-App fordert das Template für die Darstellung und die Daten für den Inhalt unabhängig voneinander an. Es wird zunächst nur eine schlanke HTML-Seite geladen und alle weiteren Inhalte werden per JavaScript nachge­laden. Der Server dient dann „nur noch“ als Daten-Lieferant und ist vom User Interface unabhängig. Müssen beispielsweise Produktdaten für eine Kategorie-Seite angezeigt werden, fragt das JavaScript den Server gezielt nach den Produktdaten für diese Kategorie und erhält als Antwort alle Informationen als unformatierte Rohdaten. Die Seite wird also erst „clientseitig“ im Browser des Nutzers gerendert.

Diese Vorteile bieten Single-Page-Anwendungen

Durch diesen Aufbau ermöglichen Single-Page-Apps eine hervorragende User Experience (UX). Denn durch das Nachladen der Inhalte muss die Seite nicht neu geladen werden, es entsteht keine zusätzliche Wartezeit. Die Seitenübergänge können außerdem durch Animationen flüssiger gestaltet werden. Das ist besonders bei Plattformen mit enormen User-Zahlen sinnvoll: Die Last des Renderns – also der Vorgang des Seitenaufbaus – wird auf den Client übertragen, da das JavaScript im Browser des Benutzers ausgeführt wird. Die serverseitige Infrastruktur wird somit entlastet.

Zudem ermöglichen Single-Page-Apps eine einfache Zustandsverfolgung. Es sind keine Cookies nötig, um den Status von einer Seite bis zur nächsten zu speichern. Als Single-Page-Anwendung auf­gebaute PWAs bieten also kürzere Ladezeiten, flüssige Animationen und eine simplere Zustandsverfolgung. Dadurch verbessern sie die User Experience erheblich, was sich in einer höheren Conversion Rate und steigenden Umsätzen für Händler niederschlägt.

Lesen Sie auch: Customer Journey Management: Kundenentscheidungen in den Mittelpunkt stellen

Single-Page-Apps

Über den Autor: Henryk Fiedler arbeitet als Senior Commerce Solutions Leader bei Adobe Systems.
(Bild: Adobe Systems)

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die steigenden Onlinekäufe während der Corona-Pandemie waren zunächst eine positive Nachricht für Händler. Doch damit sind auch die Rückerstattungen und Chargebacks gestiegen. Gerade die Gebühren im Zusammenhang mit Chargebacks sind deutlich höher als bei Rückerstattungen, was ihre Bearbeitung ziemlich teuer macht.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Das sind die Trends im e-commerce

Trends 2021

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.