Qualität der Produktdaten: fünf wichtige Stellschrauben für Online-Händler

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Die Qualität der Produktdaten ist entscheidend für mehr Sichtbarkeit im Online-Handel. Aber nicht nur Vermarktungskanäle wie Google Shopping, oder Preisportale benötigen gut strukturierte Daten-Feeds, auch Onsite-Tools funktionieren nur mit granularen Produktdaten wirklich gut.
ProduktdatenQuelle: Blocberry - Shutterstock

Feed Dynamix, Anbieter von Technologien für Produktdatenhandling, -optimierung und -steuerung, zeigt die wichtigsten Stellschrauben für eine hervorragende Qualität der Produktdaten und wie Händler damit das Verkaufspotenzial ihres Sortiments vollständig ausschöpfen können. Denn die Qualität der Produktdaten entscheidet darüber, ob einem Kunden ein bestimmtes Angebot über Google Shopping, Social-Media-Kanäle, Retargetin-Anbieter oder in Preissuchmaschinen angezeigt wird oder eben nicht. #

Mit intelligenten Matching-Algorithmen zum Ziel

Denn je besser die intelligenten Matching-Algorithmen der Vermarktungskanäle ein Produkt mit allen seinen Eigenschaften und Ausprägungen erkennen können, desto besser können sie es auch einer konkreten Suchanfrage oder einem bestimmten Kundenprofil zuordnen. Relevanz gewinnt – auf bei Onlineshop-internen Tools wie Onsite Search oder beispielsweise Recommendation Tools. Denn je genauer ein Produkt zu einer Suchanfrage oder einem Kundenprofil gematcht werden kann, desto relevanter die generierte Produktempfehlung.

Wenn ein Profil zum Beispiel zeigt, dass ein Kunde gerne nachhaltig und fair produzierte Produkte kauft, kann ein Vermarkter oder ein Tool solche Produkte nur dann empfehlen, wenn diese Information auch im Daten-Feed auch erkennbar ist. Aber was genau bedeutet Produktdaten-Qualität und wie sieht ein guter Datenfeed aus? Produktdaten müssen nicht nur korrekt, eindeutig, konsistent, vollständig, verständlich und aktuell sein. Wer die Qualität seines Datenfeeds weiter verbessern möchte, sollte sich Struktur und Inhalt widmen. Hier die fünf wichtigsten Stellschrauben für qualitativ hochwertige Produktdaten:

1. Produktdaten für eindeutige Kategorisierung aufbereiten

Bei der externen Vermarktung von Sortimenten vergessen Onlineshop-Betreiber oft, dass die Algorithmen der Vermarktungspartner die eigenen, Onlineshop-spezifisch eingerichteten Kategorien nicht verstehen. Auch sind diese nicht in der Lage selbst Produkte bestimmten Warengruppen zuzuordnen. In einem optimalen Datenfeed ist daher jedes Produkt einer Kategorie eindeutig zugeordnet. Die Kategorisierung erfolgt strikt nach den Vorgaben der Vermarktungspartner.

2. Produktvarianten kenntlich machen

Gibt es zum Beispiel ein Produkt in verschiedenen Größen und Farben, müssen diese Varianten im Datenfeed als solche gekennzeichnet sein. Nur so können Amazon, Google & Co. verstehen, dass es sich um ein identisches Angebot mit unterschiedlichen Ausprägungen handelt. Verzichtet man auf diese Kennzeichnung, wird das Produkt als Dublette behandelt und entspricht einem Richtlinien‐Verstoß. Im schlechtesten Fall droht dann die Sperrung des Accounts.

3. Produktdaten mit relevanten Attributen versehen

Je nach Produkt sind unterschiedliche Eigenschaften für die Kaufentscheidung relevant. Bei Mode sind Farbe und Größe wichtig, bei Möbeln Maße und Material. Je mehr Attribute der Onlineshop dem Partner im Datenfeed übermittelt, desto besser. Denn so kann ein besseres Matching zwischen der Suchanfrage und dem angebotenen Produkt erfolgen. Je granularer die Produktdaten, desto besser das Matching und desto höher die Qualität des gewonnen Traffics.

4. Normalisierung sorgt für bessere Vergleichbarkeit

Normalisierte Formate und Maßeinheiten machen Produkte für den Kunden vergleichbar. Und nur, wenn Vorgaben und Standards eingehalten werden, können die Algorithmen und Filterfunktionen von Reco Engines, Preissuchmaschinen und Produktportalen greifen. Wer einem Portal nur „Datensalat“ – wie Kleidergrößen in 34, 36, M, L, 42 liefert, muss mit schlechter Kampagnenperformance rechnen, oder mit der Ablehnung der Kampagne. Auch länderspezifische Standards sollten unbedingt eingehalten werden.

5. Mit veredelten Produktdaten Kunden gewinnen

Wer sich gegenüber der Konkurrenz differenzieren und die Kampagnen-Performance weiter steigern will, sollte seine Produktdaten um Attribute anreichern, die einerseits einem konkreten Bedarf zugeordnet werden können, andererseits das entscheidende Verkaufsargument gegenüber dem Wettbewerber liefern. Das erfolgt über Keywords, Bilder und Produktbeschreibungen. (sg)

Mehr zum Thema Produktdaten lesen Sie hier: Zehn Tipps zur Produktdatenfeed-Optimierung

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