23.03.2022 – Kategorie: Handel

Quick Commerce: Diese Faktoren entscheiden über die Auswahl des Onlineshops

Laut einer neuen Studie von Packlink zu Quick Commerce ist für über ein Drittel der Deutschen die Liefergeschwindigkeit der wichtigste Faktor bei der Auswahl einer E-Commerce-Plattform.

Auf der Suche nach dem passenden Onlineshop entscheiden sich Verbraucher hauptsächlich nach Kriterien wie Preis, Produktvielfalt und Liefergeschwindigkeit. Da die Kundenzufriedenheit für Händler der wichtigste Erfolgsfaktor ist, richten sie ihre Weiterentwicklung an diese Bedürfnisse der Verbraucher aus. Laut der neuen Studie „Consumer Habits“ von Packlink ist für 37 Prozent der deutschen Verbraucher die Liefergeschwindigkeit direkt nach dem Preis der wichtigste Faktor bei der Auswahl einer E-Commerce-Plattform. 18 Prozent der Befragten sehen die Zustellgeschwindigkeit sogar als wichtigsten Faktor beim Quick Commerce. Und knapp ein Viertel der Deutschen geben an, regelmäßig Lebensmittel online zu bestellen.

Der Ursprung des neuen Trends Quick Commerce liegt im Bestellen von Lebensmitteln, zum Beispiel bei Online-Supermärkten. Dieser Trend setzt inzwischen auch in anderen Produktkategorien neue Maßstäbe beim Onlineshopping. Quick Commerce garantiert schnelle Lieferungen innerhalb von 15 Minuten bis zwei Stunden. Das bietet nicht nur Vorteile für die Kunden, sondern fördert Nachhaltigkeit und alternative Lieferungen via Elektromobilität.

Quick Commerce: Anbieter erweitern Produktangebot

Ursprünglich für den Lebensmittelsektor und zur flexiblen Deckung des Grundbedarfs während der Corona-Pandemie eingeführt, werden nach und nach immer mehr Handelsbereiche in das Konzept des Quick Commerce einbezogen. So erweitern viele Q-Commerce-Anbieter, die ursprünglich auf Lebensmittellieferungen spezialisiert waren, ihr Angebot nach und nach. Mittlerweile bekommen Verbraucher auch schon innerhalb von kurzer Zeit Fanartikel der lokalen Bundesliga-Mannschaft, Hygiene- und Kosmetikprodukt und Haushaltswaren. Die Grundlage des Systems ist ein ausgedehntes Netz lokaler Lager, sogenannter „Dark Stores“, die strukturiert im gesamten Liefergebiet platziert werden. Kombiniert mit dem Einsatz von Lieferfahrzeugen wie E-Bikes, E-Rollern oder Fahrrädern, die weniger vom Verkehr in Großstädten beeinträchtigt werden, können Lieferzeiten von bis zu zwei Stunden eingehalten werden.

Boom des Quick Commerce in der Corona-Pandemie

„Nachdem die deutschen Konsumenten vorerst noch recht vorsichtig an Quick Commerce herangegangen sind, beobachten wir seit 2020 einen regelrechten Q-Commerce-Boom. Heute kommen nicht mehr nur Lebensmittel in einer Stunde an der Haustür an. Das verändert auch die Erwartungshaltung der Konsumenten bei anderen Produktkategorien. Deshalb merken wir, dass viele unserer Kunden ihre Strukturen langsam überdenken, um auf diesen Trend reagieren zu können”, berichtet Roland Buquet, Sales Director bei Packlink

„Wir beobachten bei unseren Kunden besonders in den letzten zwei Jahren eine enorme Entwicklung. Quick-Commerce gehört hierbei zu den wichtigsten Trends im Onlinehandel. Kunden möchten schnellere Lieferungen und achten mehr und mehr auf Nachhaltigkeit. Dadurch, dass Q-Commerce-Konzepte diese beiden Kundenwünsche gleichermaßen bedienen, steht weiterem Wachstum in diesem Bereich nicht viel im Wege“, so Roland Buquet weiter

Q-Commerce fördert die Nachhaltigkeit und Kundenzufriedenheit

Zusätzlich zu den Kundenvorteilen durch schnellere Lieferungen erhöht Quick Commerce auch die Nachhaltigkeit beim Onlineshopping. Denn das Konzept fördert die Nutzung von Elektrofahrzeugen wie E-Bikes, Scootern und elektrischen Mopeds, wodurch der CO2-Ausstoß verringert wird. Zudem ist Q-Commerce von Natur aus auf kleinere geografische Gebiete ausgerichtet, was die Entfernung zwischen dem Lager und dem Endkunden verringert. Dies erleichtert die Zustellung auf der letzten Meile, spart Kraftstoff und verringert den Schadstoffausstoß. Laut der Studie von Packlink berücksichtigen 30 Prozent der Deutschen das ökologische und soziale Engagement einer Marke bei ihrer Entscheidung, online zu kaufen. 48 Prozent der Befragten sind bereit, bis zu zehn Prozent mehr für nachhaltige Verpackungen zu bezahlen.

Über die Methodik der Studie: Die Studie „Consumer Habits“ wurde im Auftrag von Packlink von Beruby durchgeführt. Hierfür wurden rund 5.000 Verbraucher in Deutschland, United Kingkom, Frankreich, Spanien und Italien befragt.
Packlink wurde 2012 als Plattform für den Vergleich von Paketzustellungen und Vertragsabschlüssen für Privatpersonen und Unternehmen gegründet. Mit dem E-Commerce-Boom hat Packlink ein rasantes Wachstum erlebt. Mittlerweile bietet das Unternehmen mehr als 300 Transportdienstleistungen und Versandtechnologien für KMUs und Großunternehmen an, mit denen sie Zeit und Geld für den Transport von Waren sparen. (sg)

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