Rasante Zunahme von Spam-Mails mit Kurz-URLs

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Spam-Mails sind ein Thema von gestern? Von wegen: Wie der Sicherheitsexperte MessageLabs jetzt warnt, nehmen Spam-Nachrichten mit verkürzten Webadressen derzeit rapide zu.

Sie machen, so MessageLabs, mittlerweile mehr als zwei Prozent des gesamten Spam-Aufkommens aus. Viele der beliebten sozialen Netzwerke wie Facebook, StudiVZ und Co. beschränken die Zeichenanzahl für Statusmeldungen und Nachrichten. Die Nutzung von Gratis-Kurz-URL-Diensten, die lange Webadressen in kürzere umwandeln, hat deshalb rasant an Bedeutung gewonnen. Spammer nutzen dies für ihre Zwecke.

‘Es gibt tatsächlich mittlerweile Dutzende Webseiten, die das Kürzen langer URLs ermöglichen. Spammer haben erkannt, dass sie bei diesen Services nicht erst einen CAPTCHA lösen oder erst einen Account anlegen müssen’, erklärt Paul Wood, MessageLabs Intelligence Senior Analyst von Symantec. ‘Die kurzen URLs helfen Cyberkriminellen, die wahre Zieladresse zu verbergen, auf die ahnungslose Internetnutzer beim Draufklicken geleitet werden. Das Risiko, seinen Rechner dadurch mit Drive-by Malware zu infizieren oder auf Spam-Seiten zu landen, ist enorm. Das Botnetz ‚Donbot’ nutzt diese Methode und verbreitet so etwa fünf Milliarden Spam-E-Mails pro Tag. Anwender sollten bei Links jeglicher Größ;e daher extrem vorsichtig sein.’

Info: www.messagelabs.com

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Wenn wir über die Sicherheit von Webseiten sprechen, was ist dann grundlegend? Vertrauen! Wenn wir uns an die Anfänge des Internets zurückerinnern, gab es nichts, was eine Webseite identifizierte und bestätigte. Darüber hinaus hatten Anwender auch keine Möglichkeit herauszufinden, ob überhaupt irgendeine Form von Sicherheit oder Datenschutz bestand. Dann wurden digitale Zertifikate entworfen, die dem Nutzer anzeigten, ob eine Webseite auch wirklich die war, für die sie sich ausgab.
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