Remote-Arbeit in der Corona-Krise: 7 Schritte zu mehr Effizienz

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Remote-Arbeit in der Corona-Krise: 7 Schritte zu mehr Effizienz

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Viele Mitarbeiter müssen aufgrund der Corona-Krise derzeit im Homeoffice arbeiten. Das kann für Unternehmen zu einer technischen Herausforderung werden. Sie sollten deshalb die wichtigsten Bedingungen für effiziente und sichere Remote-Arbeit kennen.
Remote-Arbeit

Quelle: Shutterstock

Für Unternehmen und die IT-Umgebung stellt die Umstellung auf Remote-Arbeit eine große Herausforderung dar. Wenn zum Beispiel sehr viele Mitarbeiter plötzlich über eine VPN-Verbindung auf Unternehmensdaten und -anwendungen zugreifen müssen, können die vorhandenen Systeme schnell an ihre Grenzen stoßen.

Folgende Bedingungen sollten Unternehmen bei der Remote-Arbeit beachten:

1. Dienste und Anwendungen aus der Cloud zur Verfügung stellen

Wer remote arbeitet, sollte von allen Devices, ob Desktop, Smartphone, Tablet oder Laptop, auf entsprechende Ressourcen zugreifen können. Der standortunabhängige Zugriff auf Anwendungen und Dateien ist deshalb gerade für Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeiter essenziell. Damit das gelingt, werden diese Ressourcen am besten in der Cloud bereitgestellt. Cloud-basierte Tools fürs tägliche, produktive Arbeiten sind zum Beispiel ein E-Mail-Client, ein Collaboration-Tool für Projektteams oder ein Filesharing-Dienst.

2. Technische Voraussetzungen für virtuelle Zusammenarbeit schaffen

Mit modernen Collaboration-Tools können Mitarbeiter auch vom Homeoffice aus miteinander kommunizieren. Sie können sich auf verschiedene Art und Weise austauschen, zum Beispiel über Chat, Anrufe oder Video-Telefonie. Außerdem lassen sich virtuelle Team-Besprechungen auch in großer Runde planen und sogar aufzeichnen, um sie Kolleginnen und Kollegen, die nicht anwesend sein konnten, nachträglich zur Verfügung zu stellen. Solche Tools sind eine wesentliche Voraussetzung, um auch remote produktiv zu arbeiten.

3. Zugriff auf Business-Anwendungen sicher gestalten

Gerade im Business-Umfeld sollten sichere Netzwerke die Regel und nicht die Ausnahme sein, denn in einer zunehmend digitalisierten Welt spielt Sicherheit beim Datenaustausch eine zentrale Rolle. Ein Virtual Private Network (VPN) nutzt vorhandene Infrastrukturen und baut darin ein virtuelles Netzwerk auf. Darin können dann Daten zwischen Unternehmen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sicher übertragen werden. Die einzige Voraussetzung ist die Anbindung ans Internet.

Wenn jedoch sehr viele Mitarbeiter zugleich VPN nutzen, um auf Firmendaten und -anwendungen zuzugreifen, können schnell Engpässe bei der Datenübertragung auftreten. Moderne Technologien ermöglichen es daher, die lokale Firmeninfrastruktur mit der Cloud zu verbinden. Dadurch können sich Mitarbeiter*innen von jedem beliebigen Standort aus mit dem virtuellen Netzwerk verbinden. Eine andere Möglichkeit ist, virtualisierte Desktops und Anwendungen in einem Cloud-Dienst bereitzustellen und zu skalieren. Dies lässt sich in der Regel innerhalb weniger Minuten realisieren, wobei integrierte Funktionen für Sicherheit und Compliance genutzt werden.

4. Über geeignete Plattformen intern austauschen

Remote-Arbeit verlangt einen stetigen Austausch der Mitarbeiter*innen untereinander. Ein Digital Workplace mit geeigneten internen Kommunikationsplattformen schafft dafür die notwendigen Voraussetzungen. Sie tragen dazu bei, dass Botschaften gehört, interne Informationen ausgetauscht und Führung sichtbar wird. Möglich sind zum Beispiel eigene Communities, die sich über ganz bestimmte Themen und Herausforderungen intern austauschen, auch über Tipps zur Remote-Arbeit.

5. Identitäten über einen Cloud-Dienst verwalten

Remote-Arbeit beginnt mit der Verwaltung von Identitäten. Moderne Technologien verfügen über eine hybride Umgebung, mit der vorhandene Systeme beibehalten und erweitert werden können. Eine Cloud-basierte Steuerungsebene sorgt dafür, dass Mitarbeiter*innen produktiv und sicher arbeiten können und der Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk über ein primäres Konto erfolgt.

6. MFA als sicheres Anmeldeverfahren nutzen

Fürs Zugreifen auf Unternehmensressourcen vom Homeoffice aus sollten die dafür genutzten Anmeldeverfahren sicher sein. Ein dafür geeignetes Verfahren ist die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Es nutzt die Kombination von zwei oder mehr Berechtigungsnachweisen für die Identitätsprüfung. Weil MFA den Identitätsdiebstahl erheblich erschwert, ist diese Form der Authentifizierung im Vergleich zu anderen Verfahren, die zur Anmeldung lediglich User-Name und Passwort erfordern, klar im Vorteil.

7. Konzept des Bring Your Own Device unterstützen

Je mehr Mitarbeiter*innen remote arbeiten und mit verschiedenen Geräten und Betriebssystemen auf Unternehmensressourcen zugreifen, ist es wichtig, „Bring Your Own Device“ (BYOD) zu unterstützen. Dies erfordert eine Lösung fürs Device Management, die eine einfache, zentral verwaltete und sichere Client-Infrastruktur ermöglicht. 

Neben der notwendigen IT-Infrastruktur, die Remote-Arbeit ermöglicht, sollten Firmen auch nicht den zwischenmenschlichen Aspekt der Arbeit vergessen. Wenn sich Kolleg*innen von heute auf morgen nicht mehr von Angesicht zu Angesicht austauschen können, schaffen moderne Technologien die Voraussetzung für interaktives Arbeiten und damit für Social Collaboration. Insofern ist der Zwang zur Arbeit im Homeoffice auch eine Chance zur Weiterentwicklung von Unternehmen in Richtung eines Digital Workplace. 

Über den Autor:  Tobias Kortkamp ist Account Manager bei der busitec GmbH mit den Beratungsschwerpunkten Microsoft Office 365 und Microsoft Azure. Das IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmen bietet branchenübergreifend integrative Cloud-Lösungen. Schwerpunkte bilden die Bereiche Modern Workplace, Modern Apps sowie Smart IT. (sg)

Lesen Sie auch: Coronavirus und Homeoffice: So zwingt die Krise Unternehmen zum Umdenken

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