Report von T-Systems Multimedia: fehlendes Verständnis für Big Data

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Wenngleich schon längere Zeit über datengetriebenes Marketing diskutiert wird, sieht aktuell nur ein Drittel der deutschen Marketingentscheider einen strategischen Vorteil für ihre Abteilung durch den Einsatz von Big Data. Genauso viele Marketer, insbesondere von mittelständischen Unternehmen, finden Big Data nicht relevant für ihre Marketingstrategie und weitere 33 Prozent trauen sich keine Bewertung zu.
Das Rechenzentrum von T-Systems.

Wenngleich schon längere Zeit über datengetriebenes Marketing diskutiert wird, sieht aktuell nur ein Drittel der deutschen Marketingentscheider einen strategischen Vorteil für ihre Abteilung durch den Einsatz von Big Data. Genauso viele Marketer, insbesondere von mittelständischen Unternehmen, finden Big Data nicht relevant für ihre Marketingstrategie und weitere 33 Prozent trauen sich keine Bewertung zu. 

Immerhin attestieren 71 Prozent der Befragten dem Thema eine wachsende strategische Bedeutung in den nächsten Jahren, insbesondere in Bezug auf die Weiterentwicklung datengetriebener Geschäftsmodelle. Allerdings ist die Zuständigkeit für das Thema noch weitestgehend ungeklärt: Bisher hat jedes vierte Unternehmen keinen konkreten Big Data-Verantwortlichen. Dies ergab eine aktuelle Untersuchung der Hochschule Reutlingen im Auftrag von T-Systems Multimedia Solutions zum Status quo von Big Data in mittelständischen und großen deutschen Unternehmen. 

Jedes vierte Unternehmen hat keinen Big Data-Verantwortlichen

Aktuell ist Big Data nur bei etwas mehr als jedem zehnten Unternehmen, vor allem Großkonzernen, komplett oder überwiegend in die allgemeine Marketingstrategie integriert. Immerhin setzen sich im Schnitt etwa 70 Prozent der Befragten bereits aktiv mit dem Thema auseinander; im Mittelstand jedoch nur 50 Prozent. Ein Problem liegt darin, dass die Verantwortlichkeiten für das Thema Big Data nicht geklärt zu sein scheinen: Jedes vierte Unternehmen hat keinen konkreten Ansprechpartner für Big Data. Die Zuständigkeit sehen die Befragten in vielen unterschiedlichen Händen: Beim CIO (19 Prozent), beim CMO (15 Prozent), beim CEO (14 Prozent) oder bei sonstigen Führungskräften.

Unternehmen haben keine vernünftige Big-Data-Strategie

“Es klingt paradox: Die Unternehmen wollen ihre Kunden immer besser kennenlernen und ihr Angebot auf die Kundenbedürfnisse zuschneiden, haben aber gleichzeitig keine vernünftige Big-Data-Strategie. Sie wissen nicht recht vor oder zurück, weil sie mit dem Thema Neuland betreten. Entsprechend können sie nur einen Bruchteil des vorhandenen Potenzials aus den Daten ziehen”, kommentiert Peter Klingenburg, Geschäftsführer von T-Systems Multimedia Solutions, die Ergebnisse der Untersuchung. 

“Verlassen sich Marketer nur auf ihr Bauchgefühl und nicht auf konkrete Daten, geraten Unternehmen schnell in die Lage, an Kundenwünschen vorbei zu agieren und vergeben wichtige Chancen in der Kundenbindung und Kundengewinnung. Nur mit einer dedizierten Big-Data-Strategie und der richtigen Technologie können Unternehmen auch künftig noch marktrelevant sein.”

T-Systems Multimedia Solutions begleitet große und mittelständische Unternehmen bei der digitalen Transformation. Der Marktführer mit einem Jahresumsatz von 145 Millionen Euro im Jahr 2014 zeigt mit seiner Beratungs- und Technikkompetenz neue digitale Wege und Geschäftsmodelle in den Bereichen E-Commerce, Websites, Intranet, Social Business, Marketing, Big Data, Mobile Solutions, Retail und Industrie 4.0 auf. Mit rund 1.500 Mitarbeitern an sieben Standorten bietet der Digital-Dienstleister ein dynamisches Web- und Applikations-Management und sorgt mit dem ersten zertifizierten Prüflabor der Internet- und Multimediabranche für höchste Softwarequalität, Barrierefreiheit und IT-Sicherheit. (sg)

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