Rund ein Drittel der deutschen Unternehmen entlässt Mitarbeiter

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Rund ein Drittel der deutschen Unternehmen entlässt Mitarbeiter

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Knapp ein Drittel der deutschen Unternehmen reagiert auf die Wirtschaftskrise mit dem Abbau von Mitarbeitern.

Auch Führungskräfte sind betroffen: Bei den Unternehmen, die Mitarbeiter abbauen, sind dies zu acht Prozent Mitarbeiter in Leitungspositionen. Am stärksten vom Mitarbeiterabbau betroffen sind Sachbearbeiter (29 Prozent) und Mitarbeiter in der Produktion (25 Prozent), gefolgt von Hilfsarbeitern (24 Prozent) und Spezialisten (14 Prozent). Insgesamt sagen 29 Prozent der Unternehmen, dass sie zwischen elf und 50 Mitarbeiter abbauen werden.

17 Prozent wollen zwischen 101 und 500 Mitarbeiter entlassen, 16 Prozent zwischen 501 und 1.000 und zehn Prozent planen, mehr als 1.000 Mitarbeiter freizusetzen. Immerhin 14 Prozent der befragten Unternehmen wollen hingegen Personal aufbauen. Das sind Ergebnisse der soeben erstellten Kienbaum-Studie „Personalkostenreduzierung und Outplacement“, an der sich mehr als 500 deutsche Unternehmen aller Größ;enklassen und Branchen beteiligt haben.

Am häufigsten wird der Aufhebungsvertrag mit Abfindung als Instrument bei einer Trennung genutzt, gefolgt vom Aufhebungsvertrag sowohl mit einer Abfindung als auch einer Newplacementberatung (Outplacementberatung) und dem Aufhebungsvertrag in Kombination mit einer Newplacementberatung. 57 Prozent der Unternehmen setzen auf die natürliche Fluktuation. „Die Unternehmen müssen ihre Strukturen verschlanken und Prozesse optimieren.

Wenn alle Instrumente ausgereizt sind, bleibt nur der Mitarbeiterabbau. Aus der Krise 2001 haben die Unternehmen aber gelernt: Bevor man Mitarbeiter freisetzt, werden die besten Köpfe im Unternehmen identifiziert sowie alle möglichen anderen Maß;nahmen der Kostenreduktion ausgeschöpft. Wenn der Abbau unabdingbar geworden ist, versuchen die Unternehmen alles, diesen so reibungslos wie möglich zu gestalten. Zu groß; ist die Angst vor Imageverlusten, auch mit Blick auf zukünftig wieder engere Kandidatenmärkte. Die Newplacementberatung hat sich dabei zu einem der wichtigsten Bausteine im Rahmen des Trennungsprozesses entwickelt“, sagt Jochen Kienbaum, Vorsitzender der Geschäftsführung von Kienbaum Consultants International.

Bevor es zum Personalabbau kommt, setzen die Unternehmen auf andere Instrumente der Personalkostenreduktion: 39 Prozent reduzieren ihre externen Zeitarbeitskräfte oder planen dies, 34 Prozent planen oder nutzen den Überstundenabbau und lediglich 22 Prozent nutzen die Kurzarbeit oder planen ihre Einführung. Ein Grund für die relative Zurückhaltung beim Personalabbau ist die Angst vor einem Imageschaden. Zwei Drittel der Unternehmen sagen, sie fürchten bei Entlassungen eine Verschlechterung des Arbeitgeberimages und 62 Prozent haben Angst vor einer Störung des Betriebsfriedens. Kommt es zur Trennung, wird die Entlassung dem Betroffenen in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt (75 Prozent), 43 Prozent der Unternehmen verkünden den Personalabbau in einer Betriebsratsversammlung und 18 Prozent im Intranet.

Die Mitarbeiter nennen den Wunsch nach einer Newplacementberatung mit 32 Prozent an zweiter Stelle ihrer Prioritäten bei der Trennung. Öfter gewünscht wird nur die hohe Abfindung mit 73 Prozent. Bei der Auswahl ihres Newplacementberaters ist für die Unternehmen das Netzwerk des Beraters in die Wirtschaft der entscheidende Faktor. Es folgen die Kompetenz in Karrierefragen und die diagnostische Kompetenz.

Info: www.kienbaum.de

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

ERP-Systeme E-Commerce-ready machen: Mit der Lösung von Roqqio können Unternehmen ihr ERP-System mit den Webshops und Online-Marktplätzen verbinden und ermöglicht so Omnichannel-Funktionen für eine höhere Kundenzufriedenheit.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Social Commerce

Neue Trends im Onlinehandel

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.