Sechs Arten von Verbrauchern – Nr. 5: Der aufgeschlossene Onliner

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Sechs Arten von Verbrauchern – Nr. 5: Der aufgeschlossene Onliner

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Sechs verschiedene Verbrauchertypen können aus der aktuellen Studie "Wege zum Verbraucher 2020" von Faktenkontor aufgrund ihres Informationsverhaltens identifiziert und definiert werden. Nachdem wir in der dritten und vierten Folge den  systematischen und den effizienzorientierten Onliner vorgestellt haben, geht es dieser Folge um den "aufgeschlossenen Onliner".

Sechs verschiedene Verbrauchertypen können aus der aktuellen Studie “Wege zum Verbraucher 2020” von Faktenkontor aufgrund ihres Informationsverhaltens identifiziert und definiert werden. Nachdem wir in der dritten und vierten Folge den  systematischen und den effizienzorientierten Onliner vorgestellt haben, geht es dieser Folge um den “aufgeschlossenen Onliner”.

Online-Medien im Web 1.0 sind die meistgenutzte Quelle für Informationen über Produkte und Dienstleistungen in Deutschland. 59 Prozent der volljährigen Verbraucher beziehen solche Produktinfos primär auf diesem Wege und nicht über klassische oder Soziale Medien. Im Hinblick auf ihr Informationsverhalten und welche Form der Ansprache ihr Interesse weckt, differenzieren sich die “Onliner“ unter den Konsumenten in drei distinkte Untergruppen. Den systematischen und den effizienzorientierten Onliner habe ich Ihnen bereits in der Serie über sechs Arten von Verbrauchern auf Basis der Studie “Wege zum Verbraucher 2020” vorgestellt.

Die aufgeschlossenen unterscheiden sich von den anderen beiden Arten von Onlinern vor allem dadurch, dass sie in der Regel nicht aktiv nach Informationen über Produkte und Dienstleistungen suchen. Sie stoßen vielmehr überwiegend beim Surfen im Web eher beiläufig darauf. Das bedeutet aber nicht, dass sie sich durch Effekthascherei begeistern lassen. Im Gegenteil: Das Interesse der aufgeschlossenen Onliner wird vor allem von einer seriösen Informationsaufbereitung geweckt. Einer neutralen, also nicht-wertenden Darstellung neigen die aufgeschlossenen Onliner ebenfalls zu – im Gegensatz zu den systematischen und effizienzorientierten Onlinern ist dieser Effekt bei ihnen aber schwächer ausgeprägt als im Durchschnitt aller Konsumenten.

Produktinformationen vor allem aus dem Web 1.0

Auch in ihren demographischen Merkmalen heben sich die aufgeschlossenen von den anderen Onlinern ab: Die Aufgeschlossenen bilden die jüngste Gruppe, die Produktinformationen überwiegend aus Medien im Web 1.0 beziehen. Mit 49 Prozent ist gut jeder Zweite von ihnen jünger als 40 Jahre. Die 18 bis 29-Jährigen stellen mit 27 Prozent sogar die größte untersuchte Alterskohorte der aufgeschlossenen Onliner. Über alle Altersgruppen hinweg sind Männer und Frauen in dieser Gruppe zu etwa gleichen Teilen vertreten. Bei den unter 30-Jährigen überwiegen allerdings die Männer deutlich. Ab einem Alter von 40 Jahren stellen hingegen Frauen die Mehrheit der aufgeschlossenen Onliner.

27 Prozent der aufgeschlossenen Onliner verfügen über ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von 3000 Euro oder mehr. Zusammen mit den aufgeschlossenen Traditionalisten weisen die aufgeschlossenen Onliner damit den kleinsten Anteil an Gutverdienenden auf. In allen anderen Gruppen liegt diese Quote bei mindestens 30 Prozent, am höchsten bei den zielstrebigen Traditionalisten mit 34 Prozent. Insgesamt stellen die aufgeschlossenen Onliner 13 Prozent der volljährigen Verbraucher in Deutschland.

In der nächsten Folge geht es um den letzten verbleibenden Typus der sechs Arten von Verbrauchern, den Netzwerker, der Produktinformationen primär über Social Media bezieht.

Über den Autor: Dr. Roland Heintze ist Diplom-Politologe und geschäftsführender Gesellschafter der Faktenkontor GmbH. Sein Studium der Politischen Wissenschaft und Geschichte an der Universität Hamburg absolvierte er bis 1999 als Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Journalistischen Nachwuchsförderung. Nach einer fundierten journalistischen Ausbildung arbeitete er als freier Journalist, unter anderem für Die Welt, Welt am Sonntag und die Financial Times Deutschland. Für TOPAdvice Heintze & Partner war er als freier PR-Berater tätig, bevor er von 2000 bis 2003 als Pressesprecher der Mummert Consulting AG arbeitete. 2003 gründete Dr. Roland Heintze gemeinsam mit Jörg Forthmann das heutige Faktenkontor. (sg)

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Werbung
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Von online zu offline: Warum Online-Marken in den stationären Handel gehen

Euroshop 2020 – für Pure Player ein Muss

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.