Self-Checkout: 5 Gründe, warum es auch für kleinere Händler attraktiv ist

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Self-Checkout: 5 Gründe, warum es auch für kleinere Händler attraktiv ist

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Self-Scanning und Self-Checkout erfreuen sich bei Verbrauchern wachsender Beliebtheit. Dennoch stehen gerade kleinere Einzelhändler diesem Trend oft noch skeptisch gegenüber. Allerdings können auch sie von der Einführung von Scan and Go profitieren.
Self-Checkout Scandit

Quelle: Scandit

Während größere Einzelhändler in den vergangenen Monaten die Einführung von Scan and Go in ihren Filialen mit Nachdruck vorangetrieben haben, um Verbrauchern während der Corona-Pandemie einen Einkauf mit möglichst wenig Personenkontakten zu ermöglichen, agieren kleinere Händler noch eher zurückhaltend. Sie scheuen angesichts von Umsatzausfällen durch längere Zeit geschlossene Geschäfte die Investitionen oder sehen wenig Nutzen in solchen Lösungen, weil sich beispielsweise nur selten lange Schlangen an ihren Kassen bilden. Nach Einschätzung von Scandit gibt es fünf wichtige Gründe, warum auch kleinere Einzel- und Fachhändler Lösungen wie Self-Scanning und Self-Checkout einführen sollten.

1. Schnelle und kostengünstige Einführung von Self-Scanning und Self-Checkout

Dauerte die Entwicklung von Scan-and-Go-Apps bis vor einigen Jahren noch zwölf bis 18 Monate und erforderte große Investitionen, so können Händler solche Projekte inzwischen recht schnell und mit überschaubarem Aufwand umsetzen. Nach Erfahrung von Scandit dauert es dank modernen SDKs (Software Development Kits), die eine einfache Integration in bestehende Systeme und Anwendungen erlauben, in der Regel nur noch rund 90 Tage, bis eine App steht. Zudem hilft der Fokus auf Basisfunktionen, die Entwicklungszeiten und -kosten zu reduzieren – zusätzliche Features wie Kundenkarten, Hinweise auf Sonderangebote oder die Anzeige von Produktinformationen lassen sich später bei Bedarf nachrüsten. Die mit Hilfe der SDKs erstellten Apps arbeiten äußerst zuverlässig, auch bei schlechten Lichtverhältnissen oder beschädigten Barcodes, und laufen auf nahezu allen Smartphones und Tablets.

2. Reduzierung von Personenkontakten

Mit Scan and Go reduzieren Händler sowohl für Kunden als auch Mitarbeiter die Zahl der Personenkontakte und verringern damit deren Infektionsrisiko. Verbraucher erfassen während des Einkaufs die Barcodes der einzelnen Produkte selbst, bevor sie diese in den Einkaufskorb legen, und zahlen dann vor Verlassen des Geschäfts über die App oder an einem Terminal. Der Kontakt zum Verkaufspersonal oder auch zu anderen Kunden beim Anstehen an der Kasse entfällt.

3. Flexibilität beim Personaleinsatz

Scannen Verbraucher ihre Einkäufe selbst und bezahlen sie via Self-Checkout, kommen Händler mit weniger Personal im Verkaufsbereich aus. Sie können Mitarbeiter, die sonst an der Kasse gebunden sind, für andere Aufgaben wie die Kundenberatung oder die Pflege und Präsentation des Warenangebots einsetzen und Ausfälle, wenn Mitarbeiter sich krank melden oder in Quarantäne müssen, besser abfangen.

4. Der Markt ist reif für Self-Scanning und Self-Checkout

Bereits 38 Prozent der großen europäischen Einzelhändler bieten einer Scandit-Studie zufolge Scan and Go an, weitere 21 Prozent arbeiten an der Einführung. Damit werden solche Lösungen im Bewusstsein von Verbrauchern verankert und, auch aufgrund der einfachen Bedienung, immer häufiger genutzt. 27 Prozent der Händler, die bereits Scan and Go anbieten, verzeichneten in den vergangenen Monaten eine steigende Nutzung der entsprechenden Apps – teilweise sogar um mehr als 50 Prozent. Für kleinere Händler birgt es daher ein Risiko, sich dem Trend zu verweigern und auf Scan and Go zu verzichten, da Verbraucher sich an Self-Scanning und Self-Checkout gewöhnen werden und den Komfort und die Zeitersparnis dann nicht mehr missen möchten.

5. Mit Self-Scanning und Self-Checkout steigt die Warenkorbgröße

Scan-and-Go-Apps tragen zur Kundenbindung bei und sorgen für eine steigende Größe des durchschnittlichen Warenkorbs. Um wie viel der Einkaufswert pro Kunde zunimmt, hängt von verschiedenen Faktoren wie der Branche und dem Produktsortiment eines Händlers ab, aber auch von App-Funktionen für Treueprogramme oder die Anzeige von Rabatten und Aktionen, die das Up- und Cross-Selling fördern. Üblich ist ein Zuwachs von fünf bis 25 Prozent bei der Warenkorbgröße.

„Mit Scan and Go können Händler ihren Kunden ein sicheres Einkaufserlebnis mit wenig Personenkontakten bieten und auch ihre Mitarbeiter vor Infektionen schützen“, erläutert Samuel Müller, CEO und Mitgründer von Scandit. „Nachdem Scan and Go schon bei vielen großen Einzelhändlern angeboten wird, werden sich die Menschen an das stressfreie Einkaufen, ohne an der Kasse anzustehen, gewöhnen. Doch Self-Scanning und Self-Checkout sind nur der Anfang: Händler können ihre Apps leicht um Augmented-Reality-Funktionen erweitern, die das Einkaufserlebnis im Laden noch weiter verbessern, und Omnichannel-Services wie Click and Collect integrieren.“

Self-Checkout Scandit
Samuel Müller ist CEO von Scandit. (Bild: Scandit)

Scandit bietet eine Plattform für maschinelles Lernen an, die Barcode-Scanning, Texterkennung (OCR), Objekterkennung und Augmented Reality (AR) miteinander kombiniert und auf jedem kamerafähigen Smart Device, vom Smartphone bis hin zu Drohnen, Wearables und Robotern, eingesetzt werden kann. Unternehmen aus dem Einzelhandel, Transport und Logistik sowie Fertigung verwenden die Plattform für mobile Anwendungen wie mobile Shopping, Self-Checkout, Bestandsverwaltung, Liefernachweis und Asset-Tracking. (sg)

Lesen Sie auch: Self-Scanning: Warum Verbraucher verstärkt per Scan and Go einkaufen  

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