Shoop.de: Cashback in Bitcoins

Seit der Kurs für Bitcoins durch die Decke gegangen ist, ist die Kryptowährung in aller Munde. Das deutsche Cashback-Portal Shoop.de bietet bereits seit 2014 die Möglichkeit, sich sein gesammeltes Cashback in Bitcoins auszahlen zu lassen. Doch für Neulinge ist Vorsicht geboten, sonst droht ein Totalverlust des Kaufwerts.

Die Kryptowährung Bitcoin ist derzeit auf stetigem Erfolgskurs und knackte Anfang Dezember erstmals die Marke von 15.000 US-Dollar – zu Jahresbeginn stand eine Einheit noch bei 1.000 Dollar. Diese rasante Kursentwicklung rückt die digitale Währung ins Zentrum des Interesses und scheint eine vielversprechende Form der Wertanlage zu bieten.

Woher nehmen...?

Und wie kommt man an Bitcoins? Ganz einfach: Indem man beim Onlineshoppen Cashback verdient und sich das dann in der Digitalwährung auszahlen lässt. Shoop.de bietet seit 2014 die Auszahloption in Bitcoins. Man muss sich vorher lediglich ein persönliches Wallet anlegen.

„Die Vorweihnachtszeit ist ideal, um Cashback zu sammeln“, meint  Veit Mürz, Geschäftsführer von Shoop.de. „Denn neben den diversen Onlinekäufen für Weihnachtsgeschenke ist der Jahreswechsel auch eine gute Gelegenheit, den Stromanbieter zu wechseln. Das so ershoppte Guthaben kann man sich dann in Bitcoins auszahlen lassen. Das ist eine Möglichkeit für Einsteiger und alle, die das Prinzip Bitcoin angesichts des aktuellen Hypes einfach mal testen möchten. Statt zusätzliches Geld zu investieren, wird einfach nur das gesammelte Cashback umgewandelt.“

Steigendes Interesse an Bitcoins

Der Shoop.de-Geschäftsführer fährt fort: „In den letzten Jahren können wir ein steigendes Interesse an Bitcoins verzeichnen. Seit Shoop.de im Juni 2014 die Bitcoins als Auszahlungsmöglichkeit aufgenommen hat, haben wir insgesamt 1.491 Bitcoins ausgezahlt, was nach heutigem Wert der beeindruckenden Summe von 16 Millionen Euro entspricht.“

Zum Vergleich: Im ersten Jahr nach Einführung waren es umgerechnet nur knapp 100.000 Euro, die ausgezahlt wurden. Für Shoop.de, aber auch für das System Bitcoin ist das eine sehr positive Bilanz, die unterstreicht, dass die virtuelle Geldeinheit inzwischen kein Nischenthema mehr ist und Finanzmärkte, aber auch Händler aller Art sich hiermit befassen sollten.

Warum Bitcoins?

Die Vorteile für Händler und Kunden bei der Nutzung der Peer-to-Peer-Währung: sie sind eine global einsetzbare und fälschungssichere Geldeinheit. Die Anzahl der digitalen Münzen ist auf 21 Millionen begrenzt, weshalb zwar ihr Wert bei steigender Zahl der Transaktionen zunimmt, aber nicht ihre Menge. Für Investoren ist die digitale Geldeinheit besonders reizvoll, da sie nicht von der Geldpolitik der Notenbanken abhängt und demnach nicht durch das Gelddrucken der Banken entwertet werden kann.

Mit Bitcoins bezahlen – aber wo?

Aufgrund dieser Vorteile und der gesteigerten Aufmerksamkeit für das Thema Bitcoins nimmt die Zahl der Händler, die die Digitalwährung als reguläres Zahlungsmittel akzeptieren, langsam, aber stetig zu. Darunter sind große Konzerne wie die Reiseplattform Expedia, die Airlines airBaltic sowie Peach, die Software-Größen Microsoft und Dell, die Umweltorganisation Greenpeace sowie die Firmen Mozilla und Wikipedia. Aber auch für kleine Restaurants, Hotels, Dienstleister und Geschäfte wird die virtuelle Geldeinheit immer interessanter. In den meisten deutschen Großstädten gibt es bereits mehrere Anlaufstellen.

Bitcoins und seine Risiken

Neulingen im Bereich Kryptowährungen empfiehlt sich jedoch, sich mit dem Thema Bitcoins und seinen Risiken ausführlich auseinanderzusetzen, bevor man das angesammelte Cashback in Bitcoins auszahlen lässt. Aufgrund des noch jungen Alters der Währung besteht beim Tausch von Cashback in Bitcoins das Risiko eines Totalverlustes.

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