Shopping-Apps: Warum nach der Corona-Krise der E-Commerce-Aufschwung kommt

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Shopping-Apps: Warum nach der Corona-Krise der E-Commerce-Aufschwung kommt

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Mit der Lockerung der Beschränkungen im täglichen Leben erhöhen E-Commerce-Anbieter ihre Werbeausgaben, da die Konsumenten wieder verstärkt Shopping-Apps nutzen und zu ihrem Konsumverhalten vor der Covid-19-Pandemie zurückkehren. Welche Trends sich derzeit in der E-Commerce-Branche abzeichnen.
Shopping-Apps

Quelle: metamorworks/shutterstock

  • E-Commerce-Anbieter fahren ihre Werbeausgaben allmählich wieder hoch.
  • Konsumenten kehren langsam zu ihren alten Gewohnheiten vor der Corona-Pandemie zurück.
  • Shopping-Apps im Aufwind: Die Anzahl von Installationen und Sessions nimmt seit Anfang April wieder zu.

Die Covid-19-Pandemie tritt in eine neue Phase ein, Beschränkungen im täglichen Leben werden gelockert und die Menschen passen ihr Konsumverhalten an die neue Situation an. Dieser Trend ist deutlich erkennbar in der Nutzung von Shopping-Apps . Die jetzt von der App-Marketing-Plattform Adjust veröffentlichen Daten deuten darauf hin, dass E-Commerce-Anbieter wieder verstärkt die Werbeausgaben hochfahren, da Konsumenten langsam zu ihren alten Gewohnheiten vor der Pandemie zurückkehren.

Shopping-Apps
Die Installationen von bezahlten Shopping-Apps sind im April um 21 Prozent gestiegen. (Grafik: Adjust)

Shopping-Apps: Rückgang der Installationen und Sessions im März

Unmittelbar nach den Ausgangsbeschränkungen pausierten viele E-Commerce-Anbieter und Onlineshops ihre Marketingkampagnen zur Nutzer-Akquise und verzeichneten dementsprechend Ende März einen deutlichen Rückgang bei App-Installationen und Sessions in den Apps. Die Daten von Adjust zeigen jetzt, dass die Branche ab Anfang April wieder Aufwind bekam. So nahmen die Installationsraten und Sessions wieder zu, was auch darauf hindeutet, dass die Werbeausgaben für die Nutzer-Akquise wieder steigen.

Die App-Branche hat sich angesichts der negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie als außerordentlich widerstandsfähig erwiesen, da die Menschen sich weltweit mehr denn je mit Apps auf ihren Smartphones beschäftigen. Allerdings schnitten E-Commerce und Shopping-Apps im Branchenvergleich weniger gut ab. Wie aus dem kürzlich veröffentlichten „App Trends Report“ von Adjust hervorgeht, sanken die Installationsraten bis März 2020 im Wochenvergleich um zwölf Prozent. Die Anzahl bezahlter Installationen schrumpfte von März bis April um ganze 35 Prozent, was darauf schließen lässt, dass E-Commerce und Shopping-Apps ihre Marketingbudgets deutlich reduziert hatten.

Shopping-Apps
Die Nutzung von Shopping-Apps ist im April wieder angestiegen. (Grafik: Adjust)

Auf den nächsten Aufschwung im E-Commerce vorbereiten

Neue Daten von Adjust deuten jetzt darauf hin, dass diese Schlüsselwerte sich wieder dem Niveau vor der Pandemie nähern. Dies folgt auf eine branchenübergreifende Erholung der Ausgaben für digitale Werbung im Allgemeinen, die deutlich macht, dass sich die globale Wirtschaft auf einen Aufschwung vorbereitet.

„Die Konsummotivation wird sich nach den Ausgangsbeschränkungen möglicherweise nicht so sehr ändern, wie einige annehmen. Der Grund dafür: Viele Verbraucher erwarten Verhaltensänderungen von anderen und nicht von sich selbst”, berichtet Sven Arn, CEO des Marktforschungsunternehmens Happy Thinking People. „Sie kritisieren zum Beispiel den Geschäftsmann, der für ein Meeting nach Singapur fliegt, freuen sich aber selbst auf den Flug in den nächsten Urlaub. Es ist also eine gewisse Rückkehr zum gewohnten Konsumverhalten zu erwarten“, so Sven Arn weiter.

Shopping-Apps
Die Anzahl der Nutzer von Shopping-Apps ist im April um 43 Prozent gestiegen. (Grafik: Adjust)

Shopping-Apps: Kauflust bei den Nutzern nimmt wieder zu

App-Unternehmen haben sich derweil bereits verstärkt auf die Wiedergewinnung von Nutzern konzentriert. Vergleicht man die Zahlen der letzten Märzwoche mit denen der letzten Aprilwoche, so weisen Shopping-Apps einen Anstieg von 43 Prozent bei der Anzahl der wiederkehrenden Nutzer auf. Dieser Anstieg kann auf die Performance bezahlter Kampagnen und einem Wiederaufleben der Kauflust bei den Nutzern zurückzuführen sein.

Paul H. Müller, Co-Founder und CTO von Adjust, ist angesichts der aktuellen Daten zuversichtlich: „Die E-Commerce-Branche schien in den ersten Wochen aufgrund der Ausgangsbeschränkungen im März unter Schock zustehen und reduzierte entsprechend ihre Werbeausgaben. Dennoch haben wir im April einen Aufschwung der Branche erlebt. Sowohl Marketer als auch Verbraucher lernen, mit der neuen Situation zu leben und scheinen allmählich zu ihrem gewohnten Konsumverhalten zurückzukehren.“

Adjust ist eine globale App-Marketing-Plattform, die datengetriebene Marken dabei unterstützt, die erfolgreichsten Apps der Welt zu bauen. Das Technologie-Unternehmen hat 16 Standorte weltweit und ist Marketingpartner aller großen Social Media- und Werbenetzwerke. Die Platform umfasst Mobile Measurement, Fraud Prevention, Cybersecurity und Marketing-Automatisierung.

Lesen Sie auch: Shopping-Apps: Wie Einzelhändler damit die Kundenbindung stärken

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