Shopping-Center: Mit mehr Service zu mehr Kunden

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Shopping-Center: Mit mehr Service zu mehr Kunden

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Der Online-Handel macht dem stationären Geschäft zu schaffen. Aber Shopping-Center und Fachmarktzentren sind weiterhin attraktive Magnete für Konsumenten, und ihre Besucherfrequenz ist tendenziell steigend. Dafür lässt sich das Center-Management auch so einiges einfallen. Einblicke über Leerstände, veränderte Vertriebs- und Flächenkonzepte und Marketingstrategien gibt eine neue Studie von EHI und German Council of Shopping Centers.

ehi_sc-management_besucherfrequenz_2-3

Der Online-Handel macht dem stationären Geschäft zu schaffen. Aber Shopping-Center und Fachmarktzentren sind weiterhin attraktive Magnete für Konsumenten, und ihre Besucherfrequenz ist tendenziell steigend. Dafür lässt sich das Center-Management auch so einiges einfallen. Einblicke über Leerstände, veränderte Vertriebs- und Flächenkonzepte und Marketingstrategien gibt eine neue Studie von EHI und German Council of Shopping Centers.

64 Prozent der Center-Manager/innen erwarten laut der von EHI und German Council of Shopping Centers erstellten Studie „Center-Management im Fokus“ stabile Mieteinnahmen für das Jahr 2019, 22 Prozent rechnet mit rückläufigen Mieten und 13 Prozent gehen davon aus, dass sie höhere Mieteinnahmen haben werden. Um ihre Besucherzahlen zuverlässig zu bestimmen, nutzen die Center an erster Stelle Kameratechnik (45 Prozent), Lichtschranken (38 Prozent), Befragungen oder manuelle Zählungen (jeweils zehn Prozent). WLAN, Mobilfunk oder Beacons werden nur vereinzelt eingesetzt. Sieben Prozent messen das Kundenaufkommen gar nicht. Im Durchschnitt hat sich die Besucherfrequenz bei fast 60 Prozent der Fachmarkt- und Shopping-Center in den letzten zwei Jahren positiv entwickelt, 42 Prozent erkennen einen Besucherrückgang.

Geringer Leerstand in Einkaufszentren

Zwei Drittel (66 Prozent) der befragten Manager/innen nennen einen relativ geringen Leerstand in den Centern von bis zu drei Prozent. Allerdings hat auch jedes dritte Center (33 Prozent) eine Leerstandsquote von mehr als drei Prozent und knapp jedes fünfte Center (19 Prozent) sogar mehr als fünf Prozent der Fläche nicht vermietet. Dabei schneiden Center auf der grünen Wiese leicht besser ab als Center in den Innenstädten oder Stadtteilen. Im Vergleich zu erkennbaren Leerständen in Einkaufsstraßen deutscher Städte, ist aber insgesamt eine sehr stabile Situation festzustellen.

Um ihre Center attraktiv zu halten, veranstalten 45 Prozent mehr Events und geben dafür auch mehr Geld aus. Ein Drittel (32 Prozent) hat bereits mit Pop-up-Stores gearbeitet und 28 Prozent planen dies. 80 Prozent geben an, bei Events mit professionellen Agenturen zusammenzuarbeiten. In puncto Service bieten 82 Prozent ihren Kunden WiFi, 62 Prozent verfügen über einen Infopoint als Anlaufstelle für Fragen, 41 Prozent verfügen bereits über E-Ladesäulen und Apps gibt es bei 22 Prozent der Center beziehungsweise vier Prozent haben eine spezielle Park-App.

Ausbau der Gastronomie-Angebote

Eine deutliche Mehrheit der Center-Managements geht davon aus, ihre Flächenanteile für Unterhaltung, Gastronomie und andere Service zu erhöhen. Gastronomie schätzen Kunden als gern gesehenen Service in Einkaufscentern und wird zurzeit stark ausgebaut. Ein Viertel der Befragten hat in den letzten drei Jahren die Flächen dafür erweitert und sogar 46 Prozent planen flächenmäßig mehr kulinarischen Service in ihren Centern. Aktuell stellen dafür 16 Prozent der Center über 10-15 Prozent Fläche zur Verfügung, bei 39 Prozent der Einkaufstempel nimmt die Gastro-Fläche fünf bis zehn Prozent ein und bei 45 Prozent der Center sind es bis zu 5 Prozent. Diese Anteile werden sich deutlich zu Gunsten von Gastronomie verschieben. 

Zur Methodik: Von den 483 Shopping-Centern in Deutschland haben 140 teilgenommen, was einer Quote von 29 Prozent entspricht. Drei Viertel davon waren Betreiber von klassischen Shopping-Centern und Shopping-Quartieren, ein Fünftel Fachmarkt-Center. Darunter waren viele große Center – fast 40 Prozent haben eine Mietfläche von mehr als 30.000 qm. (sg)

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Welche Datenbank ist die richtige? Viele Entwickler beantworten diese Frage nach Gefühl oder Gewohnheit, ohne sich vorher Gedanken über die Aufgabe zu machen. Unternehmen sollten bei der Auswahl ihrer Datenbank fünf wichtige Kriterien berücksichtigen.
Werbung
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Social Commerce

Neue Trends im Onlinehandel

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.