Shopping Index: „Geiz ist geil“ – Nein, danke!

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Salesforce hat den Shopping Index Q1 2017 herausgegeben. Demnach geben die deutschen Konsumenten mehr Geld im Online-Shopping aus als alle anderen Europäer. Überraschenderweise bieten die Einzelhändler in Deutschland auch die niedrigsten Rabatte. Damit ist die Zeit des „Geiz ist geil“ wohl vorbei.

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Salesforce hat den Shopping Index Q1 2017 herausgegeben. Demnach geben die deutschen Konsumenten mehr Geld im Online-Shopping aus als alle anderen Europäer. Überraschenderweise bieten die Einzelhändler in Deutschland auch die niedrigsten Rabatte. Damit ist die Zeit des „Geiz ist geil“ wohl vorbei.

Durchschnittlich bezahlen die Deutschen pro Besuch einer Shopping-Seite 4,36 Euro, im Vergleich zu den Franzosen mit 1,61 Euro und den Briten mit 1,86 Pfund (2,11 Euro). Weltweit liegt der Durchschnitt bei 2,50 US-Dollar (2,23 Euro). Der Bestellwert beträgt in Deutschland im Schnitt 137 Euro, in Frankreich 70,86 Euro und in Großbritannien 87,03 Pfund (96,54 Euro). Weltweit sind es 131,18 US-Dollar (116,94 Euro). Während die deutschen Händler einen Rabatt von 15 Prozent geben, liegt der Wert weltweit bei 18 Prozent. Die Käufer in Großbritannien können mit 17 Prozent Rabatt rechnen, in Frankreich sogar mit 21 Prozent.

Auch andere Studien zeigen, dass sowohl die Unternehmen als auch die Verbraucher in Deutschland ihre Ein- und Verkäufe verstärkt über das Internet abwickeln. So haben eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. und Arthur D. Little in ihrer gemeinsamen aktuellen Studie „Die deutsche Internetwirtschaft 2015 – 2019“ festgestellt, dass dieser Wirtschaftszweig im Kern einen Umsatz von mehr als 70 Milliarden Euro in zwei Jahren aufweisen wird.

Weitere Trends im E-Commerce

Das durchschnittliche Wachstum im ersten Quartal 2017 im deutschen Einzelhandel lag mit 5 Prozent deutlich unter dem weltweiten Wert von 12 Prozent. Dabei liegen die Konsumenten im weltweiten Trend bei der Steigerung des mobilen Traffics um 24 Prozent. Während in Deutschland der Anteil des PCs kontinuierlich zurückgeht und derzeit bei 59 Prozent liegt, bleiben die Tablets mit 12 Prozent praktisch gleich und der Anteil von Smartphones stieg erneut auf nun 29 Prozent. Dabei nutzen die Deutschen praktisch zu gleichen Teilen Android- (51%) und iOS-Geräte (49%). Weltweit hat dagegen iOS deutlich die Nase vorn (65%).

„Diese Zahlen belegen, dass das Online-Shopping zunehmend mobil wird“, sagt Jochen Katz, Senior Product Marketing Manager bei Salesforce. „Doch Einzelhändler sollten ihre Webseiten nicht nur dafür optimieren. Unsere Studie zeigt auch, dass Umsatzwachstum heute nicht mehr primär durch mehr Traffic erzeugt wird, sondern durch höhere Ausgaben pro Besuch. Hier ist Deutschland bereits vorbildlich, doch eine weitere Optimierung der Konversionsrate und der personalisierten Angebote steigert die Wettbewerbsfähigkeit.“

Die Deutschen sehen sich dabei nicht nur die Auslage an, sondern kaufen auch fleißig Produkte. Der Einzelhandel verzeichnete mehr aktive Shopper in Deutschland (18%) als weltweit (16%) und auch mehr Käufer (4 bzw. 3 Prozent). Dabei unterstützt sicher auch ein kostenloser Versand der Produkte. Dies bieten inzwischen rund 60 Prozent der Händler in Deutschland und weltweit an. 

Die Studie

Um sich für die Aufnahme in die Studie zu qualifizieren, musste eine Online-Shopping-Seite während des Untersuchungszeitraums vom 1. Quartal 2015 bis zum 1. Quartal 2017 aktiv sein sowie eine monatliche Mindestzahl an Besuchen aufweisen. Der Shopping Index wird vierteljährlich veröffentlicht. Sämtliche Vorhersagen basieren auf aktuellen und vergangenen Werten und sollten nicht als garantierte Aussagen für künftige Leistungen oder Ergebnisse betrachtet werden. Der Shopping Index weist auch nicht auf die Performance der Salesforce Commerce Cloud, finanzielle Kennzahlen oder Brutto-Handelsvolumen hin.

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