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Shoptechnologien für die Zukunft: Niemand muss Grenzen im E-Commerce akzeptieren

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Unternehmen sollen über ihren eigenen Commerce entscheiden – nicht Module und Standards. Neue Shoptechnologien ermöglichen einen individuellen E-Commerce für Händler und Hersteller jenseits von Standard-Shops. Ein Beitrag von Tim Hahn, Gründer und Geschäftsführer der neuen Agentur 98Degrees Commerce

 

Grenzenloser Handel

Fakt ist, dass Handel mittlerweile nicht nur fast überall, sondern auch nahezu zu jeder Zeit möglich ist. Gleichzeitig verschränken sich die diversen Kanäle funktional immer weiter und lassen sich in ihrer Bedeutung kaum noch differenzieren. Seit sich auch der stationäre Handel der Digitalisierung öffnet und mobile Konzepte integriert bzw. die Stores und deren Systeme als produktiven Bestandteil einer übergreifenden, vernetzten IT-Infrastruktur versteht, macht eine Unterscheidung nach Kanälen, nach Online- und Offline-Welt keinen Sinn mehr. Omnichannel Commerce ist noch nicht wirklich im Handel angekommen, da ist er auch schon veraltet. Die Grenzen verschwimmen vollständig.

 

Vom Omni-Channel zum Omni-Commerce

Die neuen Technologien haben das Konsumverhalten extrem dynamisiert und diversifiziert: Heute können Kunden erstmals frei entscheiden, wann, wo und immer öfter auch wie sie einkaufen. Das Spektrum an Möglichkeiten ist nahezu unbegrenzt. Handel, als Transaktion verstanden, ist dabei, ein absolut verfügbarer Prozess zu werden. Die neue Realität heißt Omni-Commerce.

 

Commerce – immer weiter denken

Was bedeutet das für den E-Commerce als Kanal, Branche und als Technologie? Gehört er zum alten Eisen? Laufen individuelle Lösungen wie uber, airbnb und Co. ihm den Rang ab? Wird das Shopsystem zum Auslaufmodell?

Nein, zumindest nicht völlig. Nur wenn der Handel die Kunden dazu bringen will, nach seinen Regeln zu spielen, anstatt ihre individuellen Erwartungen zu erfüllen, ist er weg vom Fenster. Denn Kunden nutzen nicht alle Möglichkeiten, sondern nur die für sie attraktiven. Ein B2B Einkäufer shoppt nicht über Youtube. Niemand kauft Lebensversicherungen über Pinterest. Es kommt also nur darauf an, die Kundenwünsche zu kennen und sich danach zu richten. Der E-Commerce muss nicht allwissend und omnipräsent sein, nur immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Als Branche stehen wir daher vor zwei Aufgaben: Wir müssen erstens das Potenzial des E-Commerce als zentraler Plattform für alle Handelsprozesse begreifen, unser Mindset entsprechend anpassen und unseren Kunden, Händlern wie Herstellern verdeutlichen, dass es schon mittelfristig keine Entscheidung mehr zwischen Online- und Offline-Welt geben kann. Digitaler Handel, E-Commerce, ist überall und immer. Aber was hilft eine Vision, ohne die Möglichkeit sie zu erreichen? Wir müssen also die entsprechenden Lösungen anbieten, um einen omnipräsenten Commerce zu ermöglichen.

 

E-Commerce = Evolution

Wir haben aktuell eine Vielzahl von Systemen zur Auswahl, die sich als Standard-Software für die üblichen aktuellen Anforderungen im E-Commerce hervorragend eignen und auch eine hohe Agilität erlauben. Aber wie schon früher fordert der Markt – und der aktuelle Stand der Softwareentwicklung – ein weiteres Mal ein Umdenken. Einige Vorgehensmodelle in der Entwicklung von Software und Geschäftsmodellen, die aktuell vielleicht noch als „Bleeding-Edge“ zu bezeichnen sind, werden sich als Standard etablieren. Hier muss der E-Commerce mit seinen Systemen nicht nur mithalten können, er muss diese Vorgehensmodelle auch direkt unterstützen oder besser noch selbstbewusst vorantreiben. Zukünftig muss er agile, schnellere Änderungen in jeder Richtung erlauben und technologisch extrem kurze Entwicklungsfrequenzen unterstützen. Agilität in Projekten und ein Framework als Basis sind die Erfolgsgaranten für diesen E-Commerce.

 

E-Commerce – Systeme der Zukunft

Zwei Systeme spielen vor diesem Hintergrund eine große Rolle: Magento 2 und Spryker. Beide ermöglichen einen E-Commerce, wie er heute nur vereinzelt in Leuchtturmprojekten wie last.fm oder bei Individualentwicklungen wie Zalando oder der Otto Group zu finden ist. Beide sind PHP-basierte Frameworks, die zwischen Präsentation, Geschäftslogik und Datenbank trennen, die ihre Module klar entkoppeln, Abhängigkeiten vermeiden, die als modulare Baukästen für einen individuellen E-Commerce zu verstehen sind und Entwicklern die Freiheit geben, agil neue Ansätze zu entwickeln und alte, nicht mehr wirksame Konzepte einfach über Bord zu werfen. Magento 2 verfügt noch über ein breites Portfolio an klassischen E-Commerce Funktionen; Spryker trennt mit zwei unterschiedlichen Applikationen noch stärker zwischen Frontend und Backend und verzichtet auf Caching-Mechanismen. Diese Unterschiede zwischen Magento 2 und Spryker adressieren unterschiedliche Markt- und Kundenbedürfnisse sowie E-Commerce Szenarien. Magento fokussiert stärker das klassische Onlinehandelssegment sowie Hersteller mit Omnichannel-Strategien, Spryker richtet sich insbesondere an Online Pure Player oder digitale Transformationsprojekte in hochdynamischen Märkten, die sich beständig neu erfinden müssen.

Spryker mit 98Degrees Commerce

Für diese Zielgruppen haben wir die Agentur 98Degrees Commerce ins Leben gerufen. 98Degrees Commerce bietet als erste spezialisierte Agentur ausschließlich Beratungs- und Entwicklungsleistungen mit dem E-Commerce Framework Spryker. Auf Basis von Spryker entstehen maßgeschneiderte Plattformen für hochspezialisierte Anforderungen, die sich agil weiterentwickeln lassen – vergleichbar mit proprietären Individualentwicklungen, aber ohne deren Risiken bei Kosten, Qualität und Zeitaufwand.

 

98° – Pioneering Commerce

Die Abstimmung der E-Commerce Plattform auf unternehmensinterne Prozesse und Anforderungen ist ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg im E-Commerce. Um agil auf Kundenwünsche zu reagieren, braucht es daher mehr als eine Technologie. Es braucht das Wissen, wie sich Wünsche in digitale Prozesse übertragen lassen. Die E-Commerce Strategen von 98Degrees Commerce sind Enabler, um technologische Neuerungen über alle Prozessbereiche im Unternehmen hinweg nutzbar zu machen. 98Degrees ermöglicht einen produktiven Start mit Spryker und bereitet seinen Kunden den Weg in einen individuellen, it- und datengetriebenen E-Commerce. In enger, partnerschaftlicher Zusammenarbeit baut 98Degrees die Technologie und die Kompetenz für einen leistungsfähigen und grenzenlosen Handel auf.

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