Sicheres Einkaufen: So setzt der Handel die Hygienemaßnahmen um

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Die Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die Voraussetzung für sicheres Einkaufen. EHI Retail Institute und German Council of Shopping Places e.V. haben Handelsunternehmen nach der aktuellen Lage befragt.
Sicheres Einkaufen

Quelle: Juergen Faelchle/Shutterstock

  • Die Corona-Pandemie stellt den Handel vor neue Herausforderungen.
  • Sicheres Einkaufen bedarf aufgrund vorgeschriebener Maßnahmen viel Engagement der Mitarbeiter.
  • Eine Befragung von 199 Unternehmen liefert beruhigende Ergebnisse.

Auch wenn einige Geschäfte ihre Türen erst seit gut einer Woche wieder geöffnet haben – bei der Umsetzung von Hygieneanforderungen liegt der Handel schon jetzt gut in der Zeit. Das ergab die gemeinsame Befragung von EHI Retail Institute und German Council of Shopping Places e.V. zu den Vorkehrungen für sicheres Einkaufen, die für Kundschaft und Mitarbeitende in puncto Hygiene getroffen werden.

Sicheres Einkaufen: Mitarbeiter gewährleisten Einhaltung von Vorschriften

„Wenn gut 80 Prozent aller Mitarbeitenden in den Ladengeschäften motiviert und engagiert die behördlich vorgeschriebenen Maßnahmen umsetzen, dann kann die Politik zu Recht darauf vertrauen, dass im Handel alles richtig gemacht wird. Damit ist eine weitere Voraussetzung bestätigt, die eine Begrenzung auf 800 qm Verkaufsfläche nicht mehr notwendig macht“, erklärt Christine Hager, Vorstandsvorsitzende des German Council of Shopping Places e.V.

Sicheres Einkaufen

Kontrollierter Zugang zum Geschäft

Den Zugang zum Geschäft regulieren die meisten Handelsunternehmen über Hinweisschilder. Fast alle (93 Prozent) haben solche Displays implementiert. Weiterhin geben 70 Prozent der Befragten an, die Erfüllung der Schutzmaskenpflicht zu kontrollieren. Mehr als die Hälfte der Befragten setzt zusätzliches Personal an der Tür ein, zum Beispiel um die Warteschlage zu regulieren. Mit der Einschränkung der Anzahl an Einkaufswagen oder -körben wird bei rund 60 Prozent der Unternehmen die Kundenzahl beschränkt. Eine Absperrung von Parkplätzen wird als Reglementierung eher nicht angewendet, mehr als 70 Prozent planen diese Maßnahme gar nicht.

Die Umsetzung einer automatischen Zählung der Kunden ist technisch anspruchsvoll: 13 Prozent haben mit der Umsetzung begonnen und weitere sieben Prozent haben es teilweise und 27 Prozent weitgehend umgesetzt. 46 Prozent der Handelsunternehmen wollen sich damit gar nicht beschäftigen. Bei der Ausgabe von Schutzmasken ist sich der Handel nicht einig: 40 Prozent haben diese Maßnahme weitgehend umgesetzt, 30 Prozent haben das nicht vor, sehen vielmehr den Kunden in der Pflicht.

Sicheres Einkaufen

Maßnahmen für sicheres Einkaufen

Um die Sicherheit während des Einkaufs im Geschäft weiter zu erhöhen, ist die meist genutzten Maßnahmen Markierungen auf dem Fußboden als Hinweise (88 Prozent) und der Einsatz von Plexiglasscheiben an der Kasse (87 Prozent). Etwa ebenso häufig (84 Prozent) werden Reinigungs- und Desinfektionskonzepte deutlich angepasst und Hinweise zur bargeldlosen Bezahlung angegeben. Für knapp 68 Prozent heißt dies auch, dass Desinfektionsmittel in Form von Spendern im Geschäft für die Kundschaft bereitgestellt werden. Die Corona-Krise wirkt bei modernen Click-and-collect-Konzepten als Beschleuniger. 43 Prozent der Befragten haben mit der Umsetzung begonnen.

Die größte Uneinigkeit herrscht bei die Frage nach einer Änderung der Öffnungszeiten als Maßnahme, um das Einkaufen sicherer zu machen. Für 43 Prozent ist das kein Thema, über 25 Prozent haben diese Maßnahme aber weitgehend umgesetzt, 23 Prozent haben es teilweise umgesetzt und 2 Prozent beginnen erst mit der Umsetzung.

Zur Methodik der Studie: An der Umfrage des EHI Retail Institute und des German Council of Shopping Centers e.V. (GCSC) haben 199 Handelsunternehmen teilgenommen. Mit 41 Prozent sind die Lebensmittelhändler am stärksten vertreten. Alle Verkaufsflächengrößen waren vertreten. Ein Viertel der Unternehmen hat eine Verkaufsfläche 1.500 bis 5.000 qm, jedes fünfte Unternehmen verfügt über eine Verkaufsfläche von 500 bis 1.000 qm. Sowohl Filialisten als auch Einzelunternehmen wurden befragt.

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