Sieben Tipps für ein besseres Digital Rights Management

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Fotos auf der Firmen-Homepage, Videos und Musik für Social Media und Stockfotos für den Newsletter – im Unternehmensalltag wird weltweit mehr Content produziert und wiederverwendet als je zuvor. Aber haben alle Unternehmensmitarbeiter, die mit digitalen Inhalten arbeiten, auch die Lizenzen im Blick und kennen die korrekte Nutzung digitaler Inhalte? Canto, Anbieter von Media Asset- und Digital Rights Management-Lösungen, gibt Tipps, wie sich Unternehmen vor Urheberrechtsverstößen schützen können und bietet Webinare zum Thema an.

Die Digitalisierung hat völlig neue Bedingungen für die Reproduktion von Content geschaffen. Oft wird das Digital Rights Management erst ernstgenommen, wenn bereits die Schadensersatzklage eines Lizenzeigentümers vorliegt, der seine Rechte verletzt sieht. Um Lizenzstreitigkeiten vorzubeugen, ist es essentiell, effektives Rights Management zu betreiben und Tools zu verwenden, die die Risiken im Voraus minimieren.

Gut zu wissen: Was bedeutet Urheberrecht eigentlich?

Das Urheberrecht entstand mit dem ersten mechanischen Reproduktionsverfahrens, dem Buchdruck. Es schreibt fest, dass der Gedanke des Eigentums nicht nur für materielle, sondern auch intellektuelle Produkte gilt. Dazu heißt es im §11 des Urheberrechtsgesetz (UrhG): „Das Urheberrecht schützt den Urheber in seinen geistigen und persönlichen Beziehungen zum Werk und in der Nutzung des Werkes. Es dient zugleich der Sicherung einer angemessenen Vergütung für die Nutzung des Werkes.“ Der Gedanke dahinter: Intellektuelle Konzepte haben einen Wert, weil sie sich nutzen lassen, auch wenn sie sich – anders als materielle Dinge – nicht direkt „abnutzen“. Um Innovation zu fördern, stellt das Urheberrecht sicher, dass der Schöpfer angemessen von der Nutzung seines Werks profitiert.

Unerlässlich: Systeme für Digital Rights Management

Urheberrechtsverstöße sind keineswegs nur ein Problem für unerfahrene Internet-Nutzer, die illegal Musik downloaden oder Kinofilme unlizenziert streamen – sie betreffen die tägliche Arbeit von Unternehmen. Mag der Umgang mit Foto- und Content-Lizenzen wie ein notwendiges Übel erscheinen, hat das Digital Rights Management jedoch ein Ziel: die Sicherheit des Unternehmens zu gewährleisten und Schadensersatzklagen zu vermeiden. Mit integrierten Digital Asset Management Lösungen (DAM) sind alle, die mit Content arbeiten, auf dem richtigen Weg.

  • Benutzer sensibilisieren: Die besten Lösungen helfen Ihnen wenig, wenn Mitarbeiter sie nicht verwenden. Stellen Sie die Problematik dar und gehen Sie auf die Konsequenzen für das Unternehmen ein, die ein gedankenloser Umgang mit nicht-lizensiertem Material nach sich ziehen kann.
  • Automatisierungen nutzen: Ein Media Asset Management-System kann Ihnen wichtige Aufgaben abnehmen und fehlerfrei durchführen. Dies spart nicht nur Zeit, sondern vermeidet Zahlendreher und andere menschliche Fehler.
  • Metadaten nutzen: Arbeiten Sie mit Automatisierungen und binden Sie wichtige Informationen in Ihre Workflows ein. Um Problemen mit dem Urheberrecht vorzubeugen, bieten sich zahlreiche automatisierte Kontrollmechanismen an.
  • Inhalte kennzeichnen: Machen Sie Informationen visuell und direkt erfassbar. Durch die Visualisierung haben Benutzer einen Überblick über den aktuellen Foto-Bestand im System und wissen sofort, welche Fotos oder Daten sie zu welchem Zweck verwenden können.
  • Keep it simple! Oberstes Gebot ist die Sicherheit, aber zu viel Komplexität untergräbt Ihre Bemühungen. Lizenzinformationen müssen leicht aufzufinden sein und workflow-kompatibel in den Arbeitsalltag integrierbar sein.
  • Benutzerrollen nutzen: Nicht jeder in Ihrem Unternehmen nutzt Content auf die gleiche Art und Weise – mit angepassten Benutzerrollen im Daten Asset Management System können sich aber alle besser auf Ihre Aufgabe konzentrieren.

Creative Commons als Alternative: Manche Communities bieten Lizenzen, die eine Nutzung unter bestimmten Bedingungen erlaubt, z.B. auch die kommerzielle Verwendung.

 „Eine Lizenzrechtsverletzung liegt schnell und oft unbeabsichtigt vor, insbesondere da Unternehmen heute global agieren, Dateien digital austauschen und im hektischen Arbeitsalltag die ein oder andere entscheidende Information herunterfällt“, weiß Thomas Mockenhaupt, CSO bei Canto. „Umso wichtiger ist eine integrierte Unternehmens-Lösung wie unsere Software Cumulus, die Mitarbeitern hilft, schnell und leicht Informationen herauszufiltern und automatisiert zu verwalten“, appelliert Mockenhaupt.

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