Site-to-Store: Neuer Aufwind für den stationären Handel

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Site-to-Store: Neuer Aufwind für den stationären Handel

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Durch die Covid-19-Pandemie und dem damit einhergehenden Anstieg des E-Commerce wurde der stationäre Handel stark beeinträchtigt. Daher benötigen Händler jetzt neue Strategien, um online und offline besser miteinander verknüpfen zu können. Site-to-Store kann hier einen wirksamen Ansatz bieten.
Site-to-Store

Quelle: austin distel/unsplash

Die Entwicklung des Kaufverhaltens in Richtung Onlineshopping hat dem Einzelhandel in der Krise einen erheblichen Auftrieb verliehen. Marketingbudgets wurden entsprechend angepasst, um Käufe im E-Commerce noch weiter anzuregen. Allerdings kann der Onlinehandel allein den Rückgang der Kunden im stationären Einzelhandel nicht auffangen. Daher müssen Händler Wege finden, um Verbraucher sowohl online als auch offline effizient anzusprechen und mitzunehmen. Eine neue Angebotsmöglichkeit liegt in Site-to-Store über den Affiliate-Kanal.

Site-to-Store – was verbirgt sich dahinter

Site-to-Store schließt die Lücke zwischen Online- und Offline-Tracking. Mit „Site“ ist die Website gemeint, auf der Kunden ein Angebot sehen, das sie dann in ein Geschäft, den „Store“, lockt. Site-to-Store verfolgt damit den Ansatz eines holistischeren Kauferlebnisses, denn es lässt den Kunden die Wahl, wie und wo sie wirklich kaufen.

Mit diesen Omnichannel-Angeboten können Werbetreibende Affiliate-Partnerschaften nutzen, um den Umsatz in den stationären Geschäften zu steigern. Es handelt sich im Normalfall um Evergreen-Angebote, also solche, die ihre Gültigkeit auch über einen längeren Zeitraum nicht verlieren (wir reden hier von Wochen oder sogar einigen Monaten). Es können auch Omnichannel-Angebote sein, die sich an bestehende Werbeaktionen im stationären Laden anlehnen.

Wenn ein Unternehmen einem Online-Vertriebspartner (Affiliate oder Publisher) ein Site-to-Store-Angebot anbietet, erhält dieser die Möglichkeit, das Online-Shopping-Erlebnis auf den stationären Handel auszuweiten und weiterhin eine Provision, zu erhalten, auch wenn der Kunde im Laden kauft. Sobald ein Kunde auf einen Site-to-Store-Link klickt, wird ein Coupon mit einem Strichcode versehen. Wenn der Coupon dann im Geschäft eingelöst wird, kann der Einzelhändler den Strichcode mit dem Publisher in Verbindung bringen, der den Kunden in den Laden gebracht hat.

Die sechs wesentlichen Vorteile von Site-to-Store

1. Wahlmöglichkeit

Kunden haben die Möglichkeit, eine Marke digital zu entdecken und mit ihr zu interagieren und gleichzeitig frei zu entscheiden, wie und wo sie einkaufen. Das ist besonders in diesem Jahr hilfreich, da das Kaufverhalten, während der Pandemie so unterschiedlich ausfällt. Diese Art des Einkaufens macht es möglich, den Kunden wirklich genau dort abzuholen, wo er sich gerade befindet. Eine größere Auswahl an Kaufoptionen kann auch dazu beitragen, Kunden, die während der Pandemie gewonnen wurden, stärker an sich zu binden. Denn sie erhalten die Möglichkeit, weitere Käufe über ihren bevorzugten Kanal zu tätigen.

2. Neue Kunden erreichen

Herkömmliche Bemühungen, ein Angebot des stationären Geschäfts über Online-Kanäle wie E-Mail und soziale Medien zu verbreiten, hängen stark von dem bereits bestehenden Verhältnis des Unternehmens zum Konsumenten ab. Die Zusammenarbeit mit Affiliate-Publishern ermöglicht es jedoch, mit Instore-Angeboten neue, spezifische Zielgruppen zu erreichen. Es gibt Kunden zudem Anreize, ein neues Geschäft zu besuchen und schließlich dort einzukaufen. Das ist eine enorme Chance in einer Zeit, in der die typischen Einkaufswege In Frage gestellt wurden und sich selbst beliebte Einzelhändler anpassen mussten. Konsumenten sind durch die Krise auch offener für Neues geworden, dazu zählen auch neue Marken, Einzelhändler und Produkte.

3. Überzeugendes Gesamtpaket

Die Möglichkeiten, die das Internet bietet, können einige Käufer davon abhalten, im stationären Handel einzukaufen. Online haben Konsumenten die Möglichkeit, Produkte zu vergleichen, zahllose Rezensionen zu lesen und nach dem besten Preis zu suchen. Mit einem Site-to-Store-Angebot erhalten Konsumenten ein passendes Angebot und haben noch dazu die Freiheit, zu entscheiden, ob sie das persönliche Einkaufserlebnis im Laden vorziehen. Da besonders jetzt viele Konsumenten stärker auf den Preis achten, spielen Werbeaktionen eine große Rolle für die Konversion – vor allem im Geschäft.

4. Sofortige Verfügbarkeit

Der beste Preis ist Kunden allerdings häufig nicht so wichtig, wenn sie das gewünschte Produkt stattdessen durch einen Einkauf vor Ort schneller erhalten. Während der Pandemie mussten Kunden teilweise mit Verzögerungen beim Versand rechnen. Zudem ist ein Shoppingbummel ins Geschäft eine Abwechslung im Alltag, der sich immer noch verstärkt auf die eigenen vier Wände konzentriert.

5. Enge Kundenbeziehungen

Wenn Kunden durch passende Werbung in ein Geschäft geführt werden, ergeben sich weitere Möglichkeiten für Up- und Cross-Sellings. Im Laden entdeckt man häufig Produkte, auf die man online vielleicht nicht aufmerksam geworden wäre. Auch wenn einige Konsumenten darauf bedacht sind, sich nicht zu lange mit fremden Menschen in geschlossenen Räumen aufzuhalten, ist Einkaufen im Geschäft dennoch persönlicher und reale Auslagen laden zum Probieren, Stöbern und Verweilen ein.

6. E-Commerce hilft dem stationären Handel

Die Unterstützung des stationären Einzelhandels ist für viele Marken nach den monatelangen Schließungen eine Priorität. Bestehende Affiliate-Partnerschaften können dabei eine Schlüsselrolle spielen. Da sich momentan alles in kürzester Zeit ändern kann, sollten Site-to-Store Partner einen Link zu einem Store-Locator (Filialfinder) bieten, der den Konsumenten einen einfachen Zugang zu aktuellen Informationen des stationären Geschäfts, wie den Öffnungszeiten und Hygienemaßnahmen, liefert.

Site-to-Store: Warum Händler auf Omnichannel setzen sollten

Die Krise hat dem stationären Handel vor Augen geführt, dass es an der Zeit ist, umzudenken. Der Trend geht noch stärker als zuvor in Richtung online, denn auch die Konsumenten, die bisher bevorzugt stationär gekauft haben, konnten in den vergangenen Monaten Onlineshopping für sich entdecken. Dennoch waren viele Kunden glücklich, als sie endlich ihre Wohnungen wieder verlassen konnten, um in der Fußgängerzone, im Einkaufszentrum oder im Laden um die Ecke einzukaufen. Das Erlebnis ist einfach ein anderes.

Da sowohl online als auch offline Vorteile bieten, ist es am besten, sie miteinander in Verbindung zu bringen, damit das Einkaufserlebnis möglichst holistisch ist. Das gelingt mit einer umfassenden Omni-Channel-Strategie zu der auch Site-to-Store-Angebote zählen. Sie helfen dabei, die Kunden zurück in die Geschäfte zu locken, ohne ihnen die Vorzüge des Online-Shoppings zu verwehren.

Unterschied von Site-to-Store zu Click and Collect

Site-to-Store und Click and Collect sind ähnliche Konzepte. Beide verknüpfen den Online- und Offline-Handel miteinander. Bei Click and Collect shoppt und bezahlt der Kunde online und
holt die bestellte Ware im stationären Geschäft ab. Bei Site to Store sieht der Kunde online das
Angebot, beispielsweise bei einem Affiliate-Partner wie CJ Affiliate, und kann dieses auch im stationären Geschäft einlösen. Der Einkaufsprozess und die Bezahlung erfolgen hier erst im Laden. (sg)

Über die Autorin: Victoria Pace ist Client Development Manager bei CJ Affiliate.

Lesen Sie auch: Omnichannel-Strategie: Mit diesen 4 Tipps meistern Händler die Corona-Folgen

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