Skandinavische Länder im Onlinesektor weiter vorn

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In seinem neuesten Bericht „Scandinavia B2C E-Commerce Report 2011“ gibt das Hamburger Marktforschungsunternehmen yStats.com einen umfassenden Überblick über den Bereich des B2C E-Commerce in den skandinavischen Ländern. So werden Umsätze und Wettbewerber des Marktes ebenso betrachtet wie Internetnutzer und Onlinekäufer. Berücksichtigung finden dabei Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark.

Die Internetdurchdringung ist in den skandinavischen Ländern im Vergleich mit dem EU-Durchschnitt sehr hoch, ebenso wie der Anteil der Online-Käufer. Besonders beliebte Kategorien sind hier Reisen und Elektronikprodukte. Insgesamt ist festzustellen, dass die Strukturen der Märkte sich in allen vier Ländern stark ähneln.

Onlinebestellungen äußerst beliebt in Schweden

Schweden ist in Bezug auf die Internetnutzung eines der weltweit führenden Länder. Obwohl die Internetdurchdringung hoch ist, besteht noch Wachstumspotenzial. Allerdings nutzten 2010 bereits mehr als 90 Prozent der schwedischen Bevölkerung das Internet. Zudem informierten sich fast 70 Prozent der Bewohner Schwedens vor der Onlinebestellung über eine Suchmaschine. Der Wachstum des B2C E-Commerce Umsatzes wird 2011 nicht ganz 10 Prozent erreichen. Nach dem „Scandinavia B2C E-Commerce Report 2011“ von yStats.com waren 2010 die führenden Produktkategorien im B2C E-Commerce „Reisen“, „Elektronikprodukte“, „Bekleidung und Schuhe“ sowie „Media/Entertainment“. Die beliebtesten Shops bei schwedischen Kunden waren Adlibris (Bücher), Cdon (Bücher und andere Medien), Ellos (Mode) und H&M (Mode).

Norwegen in Europa führend in der mobilen Internetnutzung

Mehr als 90 Prozent der Haushalte in Norwegen haben im Jahr 2011 Zugang zum Internet und auch der Zugang zum mobilen Breitband wird zunehmend üblicher. So zeigt der „Scandinavia B2C E-Commerce Report 2011“ von yStats.com, dass fast 20 Prozent der norwegischen Bevölkerung 2010 das Internet mit ihrem Handy nutzten, was weit über dem EU-Durchschnitt liegt. Zudem kauften mehr als 60 Prozent der norwegischen Onlinekäufer mindestens einmal im Ausland ein, was wiederum über dem skandinavischen Durchschnitt liegt. Der Umsatz im B2C E-Commerce verzeichnete 2010 dementsprechend ein zweistelliges Wachstum. Die führenden Produktkategorien waren „Reisen“, „Elektronikprodukte“ sowie „Media/Entertainment“. Der Anteil der Internetnutzer an der Gesamtbevölkerung erreichte 2010 fast 95 Prozent. Nach den Unique-Visitor-Zahlen waren die Unterhaltungselektronik-Shops Elkjop.no und Komplett.no im E-Commerce führend – gefolgt vom Online-Buchhandel Bokklubben.no.

Fahrzeuge beliebte Kategorie bei Onlinekäufen in Finnland

Die Online-Shopper in Finnland kauften 2010 innerhalb von sechs Monaten nur ca. fünfmal ein – weniger als in den anderen skandinavischen Ländern. „Tourismus und Reisen“, „Unterhaltungselektronik“ und „Fahrzeuge“ waren jedoch die Kategorien, die die höchsten Umsätze im B2C E-Commerce erzielten. Die Zahl der Internetnutzer erreichte 2010 fast 5 Millionen, wie yStats.com zeigt. Zudem kauften fast 60 Prozent der Bevölkerung online ein, was weit über dem EU-Durchschnitt liegt. Unter den führenden Wettbewerbern sind die Unterhaltungselektronik-Shops Hobby Hall und NetAnttila sowie der Mode Online-Shop Ellos.

Onlinekäufer in Dänemark besonders fleißig

In Dänemark war die Kreditkartenzahlung die bei Weitem beliebteste Zahlungsart im Fernabsatz, (inklusive des B2C E-Commerce). Mehr als 80 Prozent der dänischen Online-Käufer informierten sich 2010 zudem über eine Suchmaschine, bevor sie online bestellten. Der Bericht „Scandinavia B2C E-Commerce Report 2011“ von yStats.com zeigt, dass Online-Käufer in Dänemark 2010 in sechs Monaten durchschnittlich siebenmal im Internet einkauften – mehr als in den anderen skandinavischen Ländern. „Reisen“, „Elektronikprodukte“ sowie „Media/Entertainment“ waren dabei die führenden Produktkategorien. Die Zahl der Internetnutzer erreichte 2010 nicht ganz 5 Millionen. Laut dänischen Kunden sind die führenden Wettbewerber im B2C E-Commerce DSB (Tickets), Amazon (Generalist) und Billetnet (Tickets). Insgesamt betrachtet, wird der Markt jedoch von vielen kleinen Händlern unter sich aufgeteilt.

 

 

 

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