Smartphone-Benutzer: Frustriert vom langsamen Mobile Web

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Keynote Competitive Research, die Industrie-Analysten-Gruppe von Keynote Systems, Anbieter von Internet- und mobilen Cloud-Monitoring und Testing,  gibt die Ergebnisse einer Umfrage unter mobilen Nutzern bekannt. Die Umfrageergebnisse stellen wichtige Kenntnisse darüber dar, wie und warum Verbraucher ihre Smartphones und Tablet-Computer nutzen. Keynote Competitive Research führte diese Online-Befragung 2012 bei mehr als 5.000 Personen in den USA durch. 


Die Erhebung wurde mit Keynote WebEffective durchgeführt, einem Online-Recherche-Tool für Website-User-Experience-Tests, mit dem sich das komplette Online-Nutzungsvehalten der Kunden mit Desktop-PCs, Smartphones und Tablets erfassen lässt. WebEffective verbindet Marktforschung mit Analysen zur Benutzerfreundlichkeit beliebiger Websites.


Obwohl es je nach Systemwelt – Desktop, Smartphone oder Tablet – geringe Unterschiede gibt, zeigt die Umfrage, dass die Nutzeransprüche insgesamt höher geworden sind. Kurz gesagt, egal welche Plattform, die Benutzer möchten mehr Performance in Form von sehr schnellen Zugriffen. Viele Websites sind vor allem auf Smartphones und Tablets nach wie vor viel zu langsam und enttäuschen die Kunden.


Dies spiegelt sich auch bedingt in der Akzeptanz der mobilen Internet-Nutzung wider. „Dass Deutschland bei neuen Entwicklungen vor allem im Bereich des Internets zurückhaltender agiert, muss keinen überraschen. Entscheidend ist vielmehr der Umstand, dass auch hierzulande das mobile Geschäft an Fahrt gewinnt und zunehmend sowohl von Unternehmens- als auch von Kundenseite forciert wird. Deswegen ist es gerade auch für deutsche Unternehmen essentiell, aus Kundenerhebungen in anderen Ländern wie bspw. aus den USA, die Trends früher adaptiert haben, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Denn die mobile Nutzung des Internets wird sich durchsetzen – keine Frage“, deutet Thomas Gronbach, Director Marketing Europe bei Keynote Systems, die Ergebnisse für den deutschsprachigen Markt.


Fazit: Die Ergebnisse dieser aktuellen Untersuchung von Keynote zeigen, dass es über alle Plattformen hinweg immer noch deutliche Defizite beim Erfüllen der Nutzer-Erwartungen bezüglich der mobilen Leistungsfähigkeit gibt. Viele Anbieter scheinen diese zunehmenden Ansprüche an die Performance zu ignorieren und gefährden damit ihre geschäftlichen Potentiale.


Die wichtigsten Ergebnisse der Keynote-Umfrage


Frustierendes mobiles Web: Auf die Frage nach frustrierenden Erfahrungen im mobilen Web in den vergangenen zwei Monaten antworteten zwei Drittel der Smartphone-Nutzer „Web-Seiten viel zu langsam geladen“. Als nächsten Punkt, der als sehr unangenehm empfunden wird, nannte fast die Hälfte der Befragten „Website nicht für Smartphones optimiert“.


Unterschiedliche Erwartungen bei Smartphones, Tablets und PCs


60 Prozent der Tablet-Nutzer erwarten, dass weniger als drei Sekunden vergehen, um auf eine Website zu gelangen, während 48 Prozent der PC- Nutzer Web-Download-Geschwindigkeiten schneller als zwei Sekunden haben möchten.


Die Erwartungen der Smartphone-Benutzer sind ebenfalls hoch: 64 Prozent wollen, dass eine Website innerhalb von vier Sekunden geladen ist, und 82 Prozent der Befragten wollen, dass eine mobile Website innerhalb von fünf Sekunden geladen wird. Wenn diese Erwartungen mit der Realität verglichen werden, wie es mit den Keynote Performance-Indizes geschieht, ist es leicht einzusehen, warum langsame Ladezeiten zum Problem werden können.


Markenanbieter sollten sich darüber im Klaren sein: 16 Prozent der mobilen Anwender werden nicht auf eine zu langsame Website zurückkehren oder auf langes Laden warten. Rund sechs Prozent werden auf die Website eines Konkurrenten gehen.


Unterschiedliches Verhalten von Smartphone- und Tablet-Nutzern: 29 Prozent der Befragten verbringen täglich mindestens ein bis zwei Stunden mit Surfen im Internet per Smartphone, im Vergleich dazu tun dies 37 Prozent der Tablet-Benutzer.


Zu den fünf wichtigsten Aktivitäten mit dem Smartphone zählen der Zugriff auf lokale Informationen wie Landkarten und Event-Locations (88 Prozent), die Suche nach allgemeinen Informationen (82 Prozent), die Teilnahme an Social-Media- oder Social Networking-Websites (76 Prozent), das Lesen von Nachrichten und Unterhaltung (75 Prozent) sowie die Suche nach lokalen Diensten, wie die Suche nach Geldautomaten oder Filialen (74 Prozent).


Für die Nutzung von Tablets ergibt sich ein etwas anderes Profil: Am häufigsten werden News und Unterhaltung (79 Prozent) abgerufen, darauf folgen die Suche nach Informationen (77 Prozent), Ansehen von Videos (76 Prozent) und der Zugriff auf Standortinformationen (75 Prozent). Die Teilnahme an sozialen Netzwerken (75 Prozent) rundet die fünf wichtigsten Aktivitäten auf Geräten im Tablet-Format ab. Während Tablet-Besitzer im Vergleich zu Smartphone-Eignern E-Banking etwas weniger nutzen (50 Prozent gegen 56 Prozent), ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Tablet-Nutzer etwas kaufen (62 Prozent gegen 47 Prozent) oder Reisen buchen (41 Prozent gegen 29 Prozent).


 


 

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