So lassen sich Online-Shops für Suchmaschinen optimieren

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Die Suchmaschinenoptimierung ist eines der wichtigsten Instrumente, um Besucher auf einen Online-Shop zu lenken. Webhoster Verio Europe nennt sechs zentrale Maßnahmen, mit denen Shop-Betreiber bei Google und Co. punkten können.

Geht es um die Reichweite des eigenen Online-Shops, ist die Suchmaschine der beste Freund des Shop-Betreibers. Mit guten Positionierungen bei Google und Co. lassen sich mehr Besucher auf den Shop holen – und damit letzten Endes höhere Umsätze erzielen. Mit passenden Maßnahmen können die Betreiber die Funktionsweise der Suchmaschinen gezielt ausnutzen. Suchmaschinenoptimierung, oder SEO als Abkürzung für „Search Engine Optimization“, nennt sich diese Disziplin.

Einige dieser Maßnahmen sollte dabei die eingesetzte Shop-Lösung von Haus aus erledigen können. Dazu zählt etwa die automatische Erzeugung einer XML-Sitemap. Dies stellt sicher, dass alle Seiten bei den Suchmaschinen bekannt sind und regelmäßig indexiert werden. Das XML-Protokoll wird von den Suchmaschinenbetreibern Google, Yahoo und Microsoft unterstützt. Außerdem sollte die Shop-Lösung Title-Tags automatisch mit Produkt- und Shop-Namen füllen. Sie sind für die Suchmaschinen die wichtigste Informationsquelle darüber, worum es in einem Shop geht. Um wichtige Suchbegriffe an relevanten Stellen zu platzieren, müssen sich Produktnamen und -Attribute auch in H-Tags, also der Kennzeichnung von Überschriften, finden.

Ein SEO-Cockpit erleichtert die Suchmaschinenoptimierung des Onlineshops: Der Inhaber sieht auf einen Blick, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Shop noch erfolgreicher zu platzieren.

Neben diesen technischen Möglichkeiten können Shop-Betreiber mit zusätzlichen inhaltlichen Maßnahmen ihre Präsenz in Suchmaschinen weiter optimieren. Webhoster Verio Europe nennt die sechs wesentlichen Vorkehrungen:

  • 1. Eigene Domain verwenden: Die Grundvoraussetzung dafür, dass ein Shop von Suchmaschinen gefunden wird, ist eine eigene Domain. Kommen mehrere Domain-Namen zum Einsatz, sollte die Weiterleitung zum Shop immer mit dem HTTP-Code 301 erfolgen. Nur so können Google und Co. erkennen, dass es sich nicht um zwei verschiedene Seiten handelt.
  • 2. URLs so kurz wie möglich halten: Bei den URLs des Shops ist außerdem darauf zu achten, dass diese nicht länger als 100 Zeichen sind. Idealerweise werden von der Shop-Lösung bearbeitbare Kurz-URLs automatisch generiert, die keine kryptischen Buchstaben-Zahlen-Kombinationen aufweisen sowie keine Leerzeichen, Unterstriche und Sonderzeichen enthalten.
  • 3. Auf gehaltvolle Inhalte achten: Bei der Indexierung von Online-Shops durch Suchmaschinen gilt: „Content is King!“ Dazu zählt auch, doppelte Inhalte unbedingt zu vermeiden. Wittert Google „Duplicate Content“, wird dieser nicht indexiert. Was Suchmaschinen ebenso nicht mögen, sind Fehlerseiten. Ausverkaufte Produkte oder nicht mehr aktuelle Seiten sollten deshalb auf keinen Fall gelöscht werden, sondern auf Alternativangebote verlinken. Was Suchmaschinen dagegen schätzen, ist der Wandel. Betreiber sollten deshalb regelmäßig Änderungen an ihren Shops vornehmen. Werkzeuge wie Blogs, Foren, Gästebücher oder Produktbewertungen durch Kunden und ein FAQ-Bereich können dabei helfen.
  • 4. Wichtige Begriffe in Linktexte integrieren: Bei Links innerhalb der eigenen Seiten ist der Linktext entscheidend. Hier sollten sich unbedingt relevante Suchbegriffe wiederfinden. Mit Angaben wie „Bitte hier klicken“ kann eine Suchmaschine nichts verbinden. Idealerweise sind die Links in kleinere Texte mit Nennung des Schlüsselworts eingebettet. Außerdem sollten Shop-Betreiber ihre Produkte über Cross-Selling miteinander verbinden und ihr Logo mit der Startseite verlinken.
  • 5. Für externe Links sorgen: Shops dürfen keine Insel im Internet sein. Deshalb sollte man „Backlinks“, also Links, die von außen auf die Shop-Seiten verweisen, erzeugen. Der beste Weg dazu ist, die eigene Webadresse mit Produkt- und Vergleichsportalen, gut besuchten Foren und Blogs sowie Presseportalen zu verlinken. Sie werden wegen ihrer ständig neuen Inhalte besonders häufig von Suchmaschinen ausgewertet. Von unfairen Methoden wie Linkfarmen sollte man dagegen die Finger lassen. Ein plötzliches und unnatürlich großes Linkwachstum macht sofort verdächtig.
  • 6. Videos, Anhänge und Copyright-Trick nutzen: Auch für Videos lassen sich Sitemaps erzeugen – diese Möglichkeit sollte man sich nicht entgehen lassen. Ebenfalls wirkungsvoll: der Einsatz von informativen Dateianhängen, welche auch von Suchmaschinen erfasst werden. PDFs oder Word-Dokumente können aber unter Umständen von Suchmaschinen besser bewertet werden als die Produktseite selbst. Es empfiehlt sich, in die Dateianhänge Links zur Produkt- beziehungsweise Kategorieseite einzubauen, so dass der Suchende direkt zur Bestellmöglichkeit weitergeleitet werden kann. Zu guter Letzt hilft auch der Copyright-Trick: Einfach ein Schlüsselwort, zum Beispiel in Form eines Slogans, ins Copyright integrieren, und es ans Ende der Seite mit einem Link zur Startseite setzen.
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