So san‘s, die österreichischen Handyuser

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Die Social Impact Studie, die 2011 bereits zum zwölften Mal von GfK Austria im Auftrag von A1 umgesetzt wurde, zeigt, dass die österreichischen Handy-User aufgrund ihrer Anforderungen an ihr Mobiltelefon in fünf Handy-Typen eingeteilt werden können.

 


Hannes Ametsreiter Generaldirektor A1 und Telekom Austria Group und Nutzer eines iPhone 4 und eines BlackBerry Bold 9900: „Mit den Minimalisten und Pragmatikern haben wir zwei Gruppen identifiziert, die primär telefonieren wollen und besonders kostensensibel sind. Die drei weiteren Gruppen spiegeln den Smartphone-Boom wider – sie schöpfen die Möglichkeiten moderner mobiler Kommunikation voll aus. A1 ist es wichtig, jeder dieser Gruppen das zu bieten, was sie will und wirklich braucht.“ 

 


Die Minimalisten: kostenorientierte Telefonierer

 


Die größte Gruppe bilden mit 38 Prozent die Minimalisten. Zu ihnen zählen etwas mehr Frauen (56 Prozent) als Männer. 43 Prozent sind 55 Jahre alt oder älter, ein Drittel der Minimalisten sind Pensionisten. Die Technologie-Affinität ist in dieser Gruppe sehr gering: Zwei Drittel (68 Prozent) sind nicht an technischen Neuerungen interessiert. 42 Prozent haben ein Handy das 24 Monate alt oder älter ist. Die wichtigsten Anforderungen an das Handy sind dabei ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und einfache Bedienbarkeit. Die Minimalisten nutzen das Handy hauptsächlich zum Telefonieren und als Uhr. E-Mail, Internet und Apps kommen am Handy gar nicht zum Einsatz. Hauptsächlich werden von dieser Gruppe Modelle von Nokia (57 Prozent) und Samsung (19 Prozent) genutzt. Der Anteil der Wertkarten-Nutzer ist mit rund 20 Prozent hoch. Zum Vergleich: Der Anteil der Wertkarten-Nutzer bei allen Befragten liegt bei rund 12 Prozent.

 


Die Pragmatiker: Das Handy soll das Leben vereinfachen

 


Die Pragmatiker (20 Prozent) bilden die zweitgrößte Gruppe innerhalb der österreichischen Handy-Nutzer. 62 Prozent davon sind Frauen. 31 Prozent stimmen der Aussage, dass das Handy ihr Leben vereinfacht, stark zu (zum Vergleich: Bei den Minimalisten sind es nur 19 Prozent). Ihnen sind vor allem ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, eine lange Akkulaufzeit, eine einfache Menüführung und ein großes Display wichtig. Sie haben Uhr, Wecker, SMS- und MMS-Funktion im Einsatz, verwenden aber keine Apps. Mehr als die Hälfte von ihnen (52 Prozent) ist nicht an technischen Neuerungen interessiert. Auch unter den Pragmatikern kommen v.a. Handys von Nokia (51 Prozent) und Samsung (25 Prozent) zum Einsatz.

 


Die Design- und Fun-Orientierten: junge SMS- und App-User

 


Mit 17 Prozent folgen die Design- und Fun-Orientierten als drittgrößte Gruppe. 59 Prozent von ihnen sind Smartphone-User und ein Viertel (24 Prozent) hat ein Handy, das erst sechs Monate alt oder sogar neuer ist. Von ihrem Mobiltelefon wünschen sie sich gutes Design, viel Speicherplatz und eine gute Kamera. Am beliebtesten sind Modelle mit Touchscreen. 31 Prozent nutzen Nokia, 26 Prozent Samsung und 19 Prozent Sony Ericsson. Als Funktionen kommen MP3-Player, SMS und Kamera zum Einsatz. 39 Prozent nutzen Internet, 28 Prozent Social Networks und 28 Prozent E-Mail am Handy, damit ist die E-Mail Nutzung am Handy nur etwas höher als beim Durchschnitts-Handyuser (23 Prozent). 40 Prozent von ihnen nutzen Apps. Zur Gruppe der Design- und Fun-Orientierten gehören etwas mehr Männer (56 Prozent) als Frauen. Mit durchschnittlich 32 Jahren sind sie die jüngste Gruppe. 34 Prozent sind unter 25 Jahre alt.

 


The Always connected: alles am Smartphone

 


14 Prozent der österreichischen Handy-User sind „always connected“. 96 Prozent nutzen Smartphones – bei 43 Prozent ist das Handy sechs Monate alt oder neuer. Sie bedienen ihr Gerät am liebsten über einen Touchscreen und die Anforderungen an das Handy sind groß: Viel Speicher, schneller Internetzugang, App-Tauglichkeit und ein bestimmtes Betriebssystem stehen ganz oben auf der Wunschliste. In dieser Gruppe haben 42 Prozent das iPhone, 18 Prozent Samsung und 15 Prozent HTC im Einsatz. Diese Gruppe nutzt das mobile Internet intensiv (76 Prozent) und sind mit ihren Kontakten und Freunden „always connected“: 53 Prozent nutzen Social Networks, 67 Prozent E-Mails mobil. 88 Prozent von ihnen setzen Apps ein und für mehr als die Hälfte (55 Prozent) war das Betriebssystem bei der Handy-Wahl wichtig. Diese Gruppe ist männlich dominiert (68 Prozent) und mit durchschnittlich 33 Jahren jung; 26 Prozent sind jünger als 25. 58 Prozent sind – vor allem als Angestellte – voll berufstätig, 12 Prozent sind Schüler, 8 Prozent Studenten. 

 


Die Business-User: High-Performance ist ein Muss

 


 

 


Die 11 Prozent der Nutzer, die in die Business-Gruppe fallen, erwarten von einem Handy eine vollständige QWERTZ-Tastatur, großen Speicher, schnellen Internetzugang und auch ein bestimmtes Betriebssystem. Rund 40 Prozent nutzen E-Mails am Handy und berufliche Funktionen wie Zeitplaner. Damit ist die E-Mail-Nutzung am Handy deutlich höher als im Österreich-Schnitt (23 Prozent). Knapp ein Drittel (31 Prozent) der Business-User nutzt auch Apps. 68 Prozent der Business-Gruppe sind zwischen 25 und 54 Jahren alt und 59 Prozent haben Matura oder eine höhere Ausbildung. Dieser Nutzungstyp ist klar männlich dominiert: 58 Prozent sind Männer. 38 Prozent nutzen Nokia, 16 Prozent Sony Ericsson und 11 Prozent BlackBerry. 26 Prozent bedienen ihr Smartphone am liebsten über einen Touchscreen mit Tastatur (26 Prozent), 16 Prozent bevorzugen eine QWERTZ-Tastatur. Knapp ein Viertel (23 Prozent) hat ein Handy, das sechs Monate alt oder neuer ist.

 



 



 


 

 

















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