So wird der Webauftritt fit fürs mobile Zeitalter

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So wird der Webauftritt fit fürs mobile Zeitalter

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Während die Nutzung des Internets über mobile Endgeräte stetig zunimmt – laut Gartner sollen mobile Geräte den PC bis 2013 als häufigste internetfähige Geräte überholt haben – sind viele Firmenwebsites immer noch nicht mobil abrufbar. Damit vergeben Unternehmen auch bei ihrer Online-Werbung wertvolle Chancen.

Day Software, Anbieter des Web-Content-Management-Systems CQ5, nennt sechs Punkte, wie Unternehmen ihren Internetauftritt fürs mobile Surfen fit machen und auf was sie dabei achten müssen.

1.Wichtigste Informationen definieren

Zuallererst sollten Unternehmen definieren, welche Informationen für die mobilen Besucher von primärem Interesse sind. Dabei zu bedenken ist, dass mobile Nutzer in der Regel  unterwegs sind und möglichst schnell und umkompliziert die benötigten Daten finden sollten. Dazu gehören beispielsweise die Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten des Unternehmens oder des Shops, Zeit und Ort der Veranstaltung oder des Seminars – je  nachdem, was das Kerngeschäft der Unternehmens ist.

2.Verlinken

Sind die wichtigsten Informationen definiert, sollte man auch nur diese auf die mobile Homepage setzen, dabei aber offensichtliche Wege bieten, um bei Bedarf auf alle anderen Informationen zugreifen zu können, die von einem mobilen Gerät aus nützlich sein könnten. Gleichzeitig sollte man stets einen Link zur Standard-Webseite zur Verfügung stellen, da es auch sein könnte, das der mobile Benutzer etwas wieder finden möchte, das er zuvor dort gesehen hat.

3.Mobile Geräte auswählen

Der Markt an mobilen Geräten, auf denen sich Webseiten abrufen lassen, ist groß. Zu groß, um die Homepage für jedes einzelne aufzubereiten. Deshalb gilt: Die Statistiken zum Abruf der eigenen Webseite anschauen und die wichtigsten Geräte auswählen, auf denen die mobile Webseite perfekt aussehen soll. Dabei sollte man gewährleisten, dass die Seite auch für ältere Geräte geeignet ist. Hält man sich dazu an die Standards und baut verlässliche HTML4-Strukturen, stellt dies unter vielen anderen Vorteilen sicher, dass Cascading Style Sheets (CSS) und JavaScript (JS) ignoriert werden und auch ältere Geräte die Seite problemlos anzeigen.

4.Design und Inhalt trennen

Damit der Inhalt in verschiedenen Formaten und Kanälen einfach veröffentlicht werden kann, sollten Design (CSS) und Funktionalität (JS) so gut wie möglich davon getrennt werden.  Das bedeutet in der Praxis zum Beispiel, dass keine Schmuckbilder, die lediglich dem Layout dienen, in das Markup eingefügt werden sollten. Seitenbesucher mit einem mobilen Gerät erfreuen sich dann über ein schnelleres Laden der Seite.

5.Größe optimieren

Die Ladezeit von Webseiten auf mobilen Geräten lässt sich auch erheblich verkürzen, wenn die Größe der Seiten optimiert ist. Dazu kann man beispielsweise so genannte Image-Sprites verwenden, bei denen aus allen einzeln verwendeten Bildern ein großes gebaut wird, was wesentlich weniger speicherintensiv ist. Auch sollte man versuchen, möglichst wenige CSS- oder JavaScript-Dateien in die Seiten einzubinden, gzip-Kompression ermöglichen und die Cache-Einstellungen (Verfallszeit, Expires-Header) optimieren.

6.Vorbeugen

Nicht zuletzt sollte die Webseite so programmiert sein, dass sie auch im Worst Case noch gut aussieht. Verwendet man Feature-Erkennung für den jeweiligen mobilen Browser, ist die Seite abwärts und aufwärts kompatibel, auch wenn man etwas in JavaScript programmiert, das auf manchen Geräten nicht angezeigt werden könnte. Bei der  Nutzung zusätzlicher JavaScript-Funktionalitäten sollte man nach der „Progressive Enhancement“-Methodik verfahren, bei der die Webseite schrittweise mit neuen Technologien verbessert wird. Dadurch sieht die Seite auch bei älteren Browsern noch passabel aus.

Info: www.day.com

 

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