17.05.2011 – Kategorie: IT, eCommerce

Social-Media-Experten: Kommunikationsvorstand in Unternehmen

das Kundenverhalten wandelt sich spürbar. Kunden sind anspruchsvoller, flexibler und kritischer geworden. Ihre gewonnen Erfahrungen im Internet, etwa bei populären sozialen Netzwerken wie Facebook, übertragen Sie nun auch wie selbstverständlich auf alle anderen Lebensbereiche; beispielsweise auf ihren Umgang mit Unternehmen. Damit hat sich ihr Kommunikationsverhalten – aber auch ihre Erwartungshaltung in Sachen Kommunikation – gegenüber Unternehmen deutlich verändert. Anfragen müssen von diesen sofort beantwortet und Informationen dauerhaft über mehrere Kanäle zur Verfügung gestellt werden.


 


Unzufriedenheit und Verstöße werden von Kunden möglicherweise direkt über populäre Netzwerke mit dem nötigen Nachdruck verbreitet. Beispiele gibt es genug: Jack Wolfskin, BP, Nestle und vor kurzem auch TelDaFax. Die Folgen sind bekannt: Ein riesiger Image-Verlust für die Unternehmen.


 


Klar ist: Die Kommunikations-Spielregeln haben sich für Unternehmen fundamental verändert: 42 Prozent von befragten Social-Media-Experten sind daher der Meinung, dass die deutlich gestiegenen Kommunikationsanforderungen in den Unternehmen einen Kommunikationsvorstand notwendig machen.


 


Dies ergab unter anderem eine Befragung von Damovo, herstellerneutraler Integrations- und Servicepartner für Unified-Communications-Lösungen, unter 200 Social-Media-Experten auf der re:publica 2011. Dabei fragte der Systemintegrator nach den Einsatzmöglichkeiten von Social-Media-Tools in der internen und externen Unternehmenskommunikation.


 


Weitere ausgewählte Ergebnisse der Umfrage im Überblick:


-Bei der Auswahl von Social-Media-Tools für die interne Unternehmenskommunikation muss die Kommunikationsinfrastruktur (59 Prozent) und die Kommunikationskultur (59 Prozent) gleichermaßen Berücksichtigung finden


– Facebook und Twitter sind mit 88 Prozent und 74 Prozent die effektivste Social-Media-Kanäle für den direkten Kundendialog


– Mit 24 Prozent wird der Vorteil von Social-Media-Tools nicht im vertrieblichen Nutzen gesehen


– 75 Prozent der Befragten sehen den Vorteil in der internen Nutzung von Social-Media-Tools vor allem im schnelleren und direkteren Austausch zwischen den Mitarbeitern


 


 


 


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