Social Media hört bei Online-Shops mit dem Facebook-Button auf

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Zu umständliche Anmeldeprozesse in Online-Shops sind ein Conversionkiller. Um die Hürde der Authentifizierung so gering wie möglich zu halten, können Shops ihren Kunden sogenannte Social-Log-ins anbieten. Das ermöglicht eine Anmeldung über bestehende Profile etwa bei Facebook oder Xing. Allerdings werden Social-Log-ins von deutschen Shop-Anbietern noch sehr selten genutzt. Dies belegt eine Auswertung von 28 Online-Shops, die von der Fachzeitschrift Internet World Business für den Shop-Award 2012 nominiert waren.*


Das Unternehmen allyve prüfte, ob die Shops Social Log-ins verwenden und wie sie Social-Media-Elemente in ihren Shop integrieren. Das ernüchternde Ergebnis: Nur zwei Shops boten ihren Besuchern einen Log-in mit Facebook an: der Marktplatz Dawanda und die Geschenke-Community Givbeez. Beide waren allerdings auch in der Kategorie „Beste Social-Commerce-Strategie“ nominiert. Alle anderen 26 Shops, die es immerhin auf die Shortlist des besten Online-Shops 2012 geschafft hatten, nutzen noch keine Social-Log-ins.


Weiteres Ergebnis: Social Media heißt für die meisten Shops lediglich, auf die eigene Präsenz in sozialen Netzwerken hinzuweisen. So haben alle untersuchten Shops eine Seite bei Facebook und meist einen Account bei Twitter, außer der Shop der Modemarke zero. Ein Social-Sharing-Button – meist von Facebook – ist ebenfalls Standard und fehlt nur bei drei der nominierten Shops. Google+ spielt als soziales Netzwerk noch eine untergeordnete Rolle.


„Wir waren überrascht, dass selbst die aktuell besten Online-Shops keine Social-Log-ins anbieten, obwohl es die Authentifizierung der Kunden erleichtert und die Abbruchrate nachweislich verringert“, wundert sich Dr. Thomas Völcker, Geschäftsführer allyve. „Online-Shops sollten unbedingt analysieren, welche Netzwerke von ihren Kunden am meisten genutzt werden und diese für die User-Anmeldung im Shop anbieten“, rät Völcker.


 

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