Social Media-Strategien von Unternehmen noch nicht ausgereift

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Viele Unternehmen sind sich der Wichtigkeit von Social Media-Technologien bewusst. Doch nur die wenigsten von ihnen verfügen in diesem Bereich bislang über eine ausgereifte Langzeit-Strategie. Dies ergab eine Umfrage des Web Content Management-Spezialisten Vignette, durchgeführt in Zusammenarbeit mit den Online-Netzwerken Marketing Leadership Roundtable und Corporate Executive Board. Befragt wurden 200 US-amerikanische Unternehmen mit einem Durchschnittsumsatz von rund 333 Millionen US-Dollar.

Der Einsatz von Social Media hat die Art und Weise, wie Unternehmen operieren, in relativ kurzer Zeit auf den Kopf gestellt. Viele Firmen sind deshalb bereit, auf diesem Feld zukünftig selber aktiv zu werden. So planen 71 Prozent der befragten Unternehmen in 2009, ihre Investitionen in Social Media-Technologien zu erhöhen. Der Budgetanstieg umfasst bei den Befragten durchschnittlich 40 Prozent.

Die drei Haupteinsatzgebiete von Social Media in amerikanische Unternehmen sind laut Umfrage von Vignette folgende Bereiche: Marketing, Kommunikation und Markenentwicklung (75 Prozent), Marketing und/oder Produktentwicklung (67 Prozent) sowie Customer Relations (56 Prozent). Marketingabteilungen nutzen demnach am häufigsten Social Media-Technologien (69 Prozent) – gefolgt von der IT-Abteilung (12 Prozent), sowie dem Personal- und PR-Department (11 Prozent).

„Nicht nur amerikanische Unternehmen haben die Vorteile von Social Media für sich entdeckt. Auch deutsche Firmen rücken Web 2.0-Technologien zunehmend in den Vordergrund. Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Coleman Parkes Research sind die Sicherheitsbedenken gegen Social Media in deutschen Unternehmen jedoch wesentlich stärker ausgeprägt als im weltweiten Durchschnitt“, sagt Jörg Thoss, Managing Principal bei Vignette.

„Wenn Firmen sich Social Media zunutze machen möchten, müssen sie sich einem kulturellen Wechsel unterwerfen“, so Thoss weiter. „Sie müssen bereit sein, das kontrollierbare Unternehmensumfeld zu verlassen, um in einer offenen, transparenten Online-Welt zu agieren. Die Kunst für das Unternehmen ist es dann, die richtige Balance zwischen Offenheit und Verschwiegenheit zu finden.

Info: http://www.vignette.com/

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