Social-Media-Trends: Wie Experten die Zukunft einschätzen

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Social-Media-Trends: Wie Experten die Zukunft einschätzen

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Werden sich Clubhouse und TikTok auf Dauer als Marketing-Kanal durchsetzen? Welche Rolle spielen soziale Netzwerke künftig für den Onlinehandel? Und wie werden strengere Privacy-Standards die Zukunft des Social-Media-Marketings beeinflussen? Zu diesen Themen hat die Social-Ads-Agentur ZweiDigital rund 200 Experten zu aktuellen Social-Media-Trends befragt.
Social-Media-Trends Soziale Netzwerke Social-Media-Kommunikation

Quelle: Rawpixel.com/Shutterstock

Die Umfrage von ZweiDigital zeigt ein vielschichtiges Meinungsbild und teilweise unentschlossene Experten und Expertinnen bei den aktuellen Social-Media-Trends. Sind soziale Medien heute ein digitales Umfeld für jedermann, egal wie alt? Über die Hälfe der befragten Experten (52 Prozent) sind überzeugt, dass gerade die Anzahl älterer Menschen, die sich auf Facebook, Instagram und Co. tummeln, durch die Corona-Pandemie gestiegen ist. Nur 20 Prozent stimmen der Aussage nicht oder überhaupt nicht zu, dass entsprechende Kanäle von älteren Menschen aufgrund der Pandemie immer stärker genutzt werden. 18 Prozent der Befragten stimmen dieser Aussage weder zu noch lehnen sie sie ab.

Social-Media-Trends: Großes Potenzial für den Handel

Ein sehr deutliches Bild ergibt sich aus der Einschätzung der Branchenexperten bezüglich des Potenzials sozialer Netzwerke für den Handel: 65 Prozent der Teilnehmer glauben, dass Plattformen wie Instagram, Facebook, Instagram und TikTok in naher Zukunft einen wichtigen Absatzkanal darstellen werden. Lediglich 19 Prozent stimmen dieser Aussage nicht zu, während der Rest sich nicht festlegen möchte. Ebenfalls 65 Prozent glauben sogar, dass soziale Netzwerke sich zunehmend auch zu Anbietern von Shop-Systemen entwickeln.

Clubhouse und TikTok: Gekommen um zu bleiben?

Dass sich TikTok als Newcomer unter den sozialen Medien langfristig als unverzichtbarer Kanal im Marketing-Mix etablieren wird, glauben lediglich 23 Prozent der Befragten. Demgegenüber stehen 40 Prozent, die der Meinung sind, dass TikTok sich nicht zu einer nachhaltigen Alternative zu den etablierten Plattformen entwickeln wird. Der Anteil jener, die sich bei dieser Frage nicht festlegen möchten, ist mit einem Anteil 37 Prozent ebenso vergleichsweise groß.

Clubhouse wird den Hype überleben und sich als wichtige Kommunikationsplattform etablieren. Das ist eine weitere These, mit der die befragten Digital- und Marketing-Professionals konfrontiert wurden. Knapp 55 Prozent stimmen dieser Aussage nicht oder überhaupt nicht zu, während 38 Prozent weder zustimmen noch ablehnen. Der Anteil jener Experten, die Clubhouse ein Leben nach dem Hype zutrauen, liegt bei sieben Prozent.

Social-Media-Trends ZweiDigital
Die wichtigsten Aussagen der Experten zu aktuellen Social-Media-Trends. (Grafik: ZweiDigital)

Social-Media-Trends: Kommt mit den Privacy-Standards das Ende der Personalisierung?

Der Themenkomplex Tracking und Privacy hält gerade im Zuge des anstehenden iOS-Updates 14 die Marketing-Welt in Atem. Die Ergebnisse der Befragung sprechen für sich: Fast jeder zweite Befragte (48 Prozent) glaubt, dass es aufgrund strengerer Datenschutzmaßnahmen immer schwieriger wird, Konsumenten mit personalisierter Werbung anzusprechen. Lediglich 27 Prozent stimmen dieser Annahme nicht zu.      

Eine noch viel größere Lücke zwischen Zustimmung und Ablehnung klafft bei der Frage, ob vor dem Hintergrund erschwerten Trackings und höherer Privacy-Standards digitale Marketing-Strategien grundlegend überdacht und angepasst werden müssen. Während 66 Prozent der Befragten diese These unterstreichen, sind gerade einmal 14 Prozent der Meinung, dass ein größerer Anpassungsbedarf nicht notwendig ist.

Zur  Methodik der Befragung: Um Experten aus der Digital- und Marketingbranche zu aktuellen Social-Media-Trends zu befragen, hat sich ZweiDigital seine eigene Expertise zunutze gemacht und auf die Online-Befragung über Anzeigen in ausgewählten sozialen Netzwerken innnerhalb der Zielgruppe aufmerksam gemacht. Die Targeting-Strategie baute sowohl auf dem Interesse der Zielgruppe für soziale Medien und dem beruflichen Umfeld in diesem Bereich auf. Insgesamt erreichte ZweiDigital mit seiner Umfrage rund 19.000 relevante Personen, von denen 207 alle Fragen vollständig beantworteten.

Die ZweiDigital GmbH ist eine Social-Ads-Agentur mit Sitz in Frankfurt. Die Mission der 2018 von Philipp Reittinger und Andreas Arndt gegründeten Agentur ist es, die Sichtbarkeit von Marken und Unternehmen im B2B- und B2C-Umfeld mit Kampagnen auf Facebook, Instagram, LinkedIn, Pinterest und TikTok zu stärken und auf diese Weise messbar zu ihrem Business-Erfolg beizutragen. (sg)

Lesen sie auch: TikTok-Marketing: Diese Strategie kurbelt den Sales-Motor richtig an

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