Social Media und Apps in Zeiten von Corona: So verändert sich unsere Mediennutzung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Social Media und Apps in Zeiten von Corona: So verändert sich unsere Mediennutzung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Eine neue Untersuchung des Daten- und Analyseexperten App Annie zeigt enorme Veränderungen in der Mediennutzung seit Beginn der Corona-Pandemie.
Shopping-Apps

Quelle: Georgejmclittle/Shutterstock

  • App Annie zeigt, wie sich die App-Nutzung in den von der Corona-Krise stark betroffenen Ländern verändert.
  • Von Büro-App bis Fintech: Verbraucher verbringen viel mehr Zeit am Handy.

Die ersten zehn Wochen des Jahres 2020 haben das Leben für praktisch jedes Land und fast jeden Menschen dramatisch verändert. COVID-19 hat die Welt im Griff – das Virus bestimmt die Nachrichten, krempelt Finanzmärkte um und hat dramatische Auswirkungen auf die Industrie, von der Reisebranche über das Gesundheitswesen bis hin zur Gastronomie. Der Mobilfunk bildet da keine Ausnahme. Die Mediennutzung während Corona steigt.

Die Daten- und Analyseexperten von App Annie haben einen Blick auf die Apps für Wirtschaft, Bildung, Gaming, Soziales, Finanzen und Dating geworfen und zeigen, wie das Coronavirus den Medienkonsum beeinflusst.

Die Zeit am Handy steigt enorm

  • Insgesamt ist die tägliche Smartphone-Nutzung in den am stärksten betroffenen Ländern deutlich angestiegen.
  • In China verbrachten Verbraucher im Februar durchschnittlich 5 Stunden am Tag am Handy, ein Anstieg um 30 Prozent gegenüber dem Durchschnitt des Jahres 2019.
  • In Italien stieg der Wert um elf Prozent, das heißt auf 2,7 Stunden am Tag.
Medien-Nutzung CoronaQuelle: App Annie
Quelle: App Annie

Büro- und Bildungs-Apps: Verdoppelung der Nutzungsdauer

  • Die Zeit, die Chinesen mit Büro-Apps verbringen, hat sich seit der Abriegelung der Städte und der damit verbundenen Distanzierungspolitik verdoppelt.
  • Vor dem Ausbruch waren es noch rund zehn Stunden in der Woche, nach dem Ausbruch rund 20 Stunden.
  • Zu den beliebtesten Apps gehörten Huawei Cloud WeLink, DingTalk und Zoom Cloud Meetings.
  • In der Woche ab dem 23. Februar wurden in Italien rund 761.000 Downloads im App Store und auf Google Play von Büro-Apps getätigt, das bedeutete einen Anstieg um 135 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der vorhergehenden 52 Wochen.

Mediennutzung Corona: Gaming boomt

  • Ebenfalls rasant stiegen die Spiele-Downloads.
  • In China ergab sich im Februar ein Zuwachs um 80 Prozent gegenüber dem Durchschnitt aus dem vergangenen Jahr.
Medien-Nutzung Corona
Quelle: App Annie

Social Media- und Unterhaltungs-Apps: Gemeinsam allein

  • In China verzeichnete TikTok nach dem ersten COVID-19-Ausbruch einen Anstieg der durchschnittlichen Zeit pro Benutzer sowie der Gesamtzeit, die auf Android-Handys mit der App verbracht wurde.
  • Insgesamt verbrachten Nutzer in der Woche ab dem 1. März 2020 mehr als 3 Milliarden Stunden in der App. Ein 130-prozentiger Anstieg im Vergleich zum Wochendurchschnitt im Jahr 2019.
Quelle: App Annie

Mediennutzung Corona: Fintech-Apps sind gefragt

  • Durch die wirtschaftliche Instabilität des Aktienmarktes lässt sich auch eine stärkere Nutzung der Fintech-Apps beobachten.
  • So ist die wöchentliche Nutzungsdauer seit Ende Dezember in Japan um mehr als die Hälfte gestiegen.
  • in Italien, Südkorea, China, den Vereinigten Staaten und Deutschland lässt sich ebenfalls eine Steigerung um eine zweistellige Prozentzahl beobachten.
Medien-Nutzung Corona
Quelle: App Annie

Dating: Online-Flirten weiterhin beliebt

  • Innerhalb von Dating-Apps können Nutzer sich immer noch aktiv austauschen, ohne sich persönlich zu treffen.
  • Nach dem Valentinstag hat die Nutzung von Dating-Apps in den Vereinigten Staaten nachgelassen. Diese Beobachtung lässt sich allerdings jedes Jahr machen.
  • Da eine soziale Isolation maßgeblich für die Verbesserung der Situation ist, wäre ein weiterer Rückgang im Sinne der Eindämmung der Corona-Krise erfreulich.  
Quelle: App Annie

Lesen Sie auch: Digitalstrategie: So bleibt der Einzelhandel wettbewerbsfähig

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Laut der US-amerikanischen National Retail Federation lag der Umsatz im Weihnachtsgeschäft 2019 bei über 728 Milliarden US-Dollar. Zugleich steigen die Beliebtheitswerte von Onlineshopping, insbesondere über mobile Geräte, weiter an. Um auf den Kundenansturm vorbereitet zu sein, muss die IT-Infrastruktur entsprechend vorbereitet sein.
Werbung
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: „Die Maschine ist in keinster Form intelligent“

Interview mit Prof. Dr. Katharina Zweig

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.