Social Search Tipps: So machen sich Online-Händler für Social Search fit

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Social Search Tipps: So machen sich Online-Händler für Social Search fit

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Das Einkaufsverhalten im Internet hat sich seit der Etablierung sozialer Netzwerke grundlegend verändert. Der Nutzer informiert sich nicht nur intensiv auf Bewertungs- und Preisvergleichsportalen, sondern zieht immer öfter auch sein soziales Umfeld mit in die Kaufentscheidung ein. Innerhalb der Social Media Netzwerke werden schon heute eine Vielzahl an Bewertungen, Empfehlungen, Vergleiche und Meinungen über Produkte ausgetauscht. Das Ergebnis: User-Generated Content und ein hoher Grad an Interaktion zwischen Nutzern mit enormem SEO-Potenzial.

Tipp 1: „Social Media Profile SEO-optimieren“

Ziel der Social Media Profiloptimierung ist das eigenständige Ranking von Profilen auf der Suchergebnisseite (primär zu Brandbegriffen), um beispielsweise die Konkurrenz von den vorderen Plätzen zu verdrängen. In Profilinformationen, Biografien, Unterseiten, Fotoalben, Bildbeschreibungen, Tabs etc. sollten dazu „vorsichtig“ relevante Keywords untergebracht, an den richtigen Stellen zum Shop verlinkt und META-Daten oder entsprechende ALT-Tags (zum Beispiel innerhalb Tabs mit HTML Inhalten) angepasst werden.  

Tipp 2: „Profilname & Vanity URL SEO-konform wählen“

Social Media Profile sollten den Markennamen im Titel enthalten. Es macht nur bedingt Sinn zusätzlich noch ein relevantes Keyword zu integrieren. Insbesondere aus Usability sowie aus rechtlicher Sicht sollte hier mit Bedacht vorgegangen werden. Es ist zudem darauf zu achten, dass die Profile alle exakt denselben Titel bzw. den gleichen Profilnamen besitzen, so dass Suchmaschinen diese untereinander „matchen“ können. Das gleiche Prinzip gilt auch für die Einrichtung einer Vanity URL: Diese sollte gleichzeitig nicht zu lang und einfach zu merken sein. Bei Untertiteln kann jedoch zusätzlich ein relevantes Keyword in den Profilnamen integriert werden, auch hier sollte sehr bedächtig vorgegangen werden.

Tipp 3: „Inhalte mit Mehrwert und im richtigen Format“

Nutzer suchen meist nicht direkt nach Produkten, sondern nach Antworten zu bestimmten Themen. Für eine optimale Verbreitung von Inhalten und Social Links, sollte der Fokus demnach auf zielgruppenrelevante Themen gesetzt werden. Darunter fallen vor allem Ratgeber. Auch das Format sollte stimmen: damit Inhalte möglichst kompakt und leicht teilbar werden, eignen sich Formate wie Top-Auflistungen, Experteninterviews, Infografiken, How-tos, Anleitungen, Video Tutorials, Whitepaper, eGuides, Webinare oder gar aussagekräftige Bilder. Vorab sollten natürlich die Bedürfnisse der Zielgruppe exakt untersucht werden.

Tipp 4: „Beiträge optimal formatieren“

Ähnlich wie Blog Beiträge, sollten auch Social Media Beiträge sorgfältig formatiert werden. Einige Netzwerke ermöglichen es, Überschriften als „fett“ zu markieren. Speziell auf Twitter sollten relevante Keywords mit dem „Hashtag“ gekennzeichnet werden. Werden gezielt andere Social Media Nutzer angesprochen, so sollte dies per @-Erwähnung erfolgen. Enthalten Beiträge, Tweets oder Wallposts zusätzlich Links, so sollte auch auf die SEO-konforme Darstellung der entsprechenden META-Daten geachtet werden.

Tipp 5: „Influencer Marketing betreiben“

Durch den Google Authorrank werden Inhalte direkt mit dem zugehörigen Autor in Verbindung gebracht und bewertet. Der Authorrank sollte also auch bei der Verbreitung von Social Media Inhalten berücksichtigt werden. Relevante Influencer sollten ausfindig gemacht und gründlich gepflegt werden, indem man die Inhalte von Influencern selbst innerhalb der eigenen Netzwerke teilt sowie sich mit diesen zu bestimmten Themen austauscht. Gastbeiträge oder Interviews sind oft eine gute Möglichkeit Influencer in die eigene Kommunikation zu integrieren. Eigene Inhalte gilt es, anschließend gezielt bei Influencern zu platzieren (Seeding).

Tipp 6: „Linkbait Mechanismen integrieren“

Wird die Verbreitung von Inhalten innerhalb Social Media angestrebt, sollte darauf geachtet werden, dass sich gleichzeitig auch Links (Social Links) mit verbreiten können. Virale Aktionen oder Linkbaits sollten also einen Mechanismus enthalten, der dafür sorgt, dass parallel zur eigentlichen Verbreitung der Inhalte, Nutzer selbst neue Rückverlinkungen innerhalb und außerhalb Social Media aufbauen. Inhalte sollten auch hier einen sehr hohen Mehrwert für die Zielgruppe enthalten, so dass Nutzer motiviert sind, diese zu verbreiten und demnach auf natürlichem Wege für ein gesundes Backlinkprofil sorgen.

Tipp 7: „User-Generated-Content fördern“

Nicht nur die eigenen Inhalte sind für die Suchmaschine von Relevanz, sondern auch die Inhalte, die Nutzer schreiben. Auch in Bezug auf Authentizität spielt User-Generated-Content eine große Rolle. Nutzer sollten also dazu aufgerufen werden, Produktbewertungen, Kommentare, Shares, Likes oder Empfehlungen zu hinterlassen. Nichts ist wertvoller für ein Unternehmen als User-Generated-Content.

Tipp 8: „Social Snippets nutzen“

Sogenannte „Rich Social Snippets“ sind Social Media Elemente auf der Suchergebnisseite (SERP), die dem Suchenden erweiterte Informationen und Teilmöglichkeiten zu einem einzelnen Ergebnis bieten. Durch Autorenbilder, Share Buttons oder die Vorschau auf Social Media Beiträge werden Ergebnisse prominent hervorgehoben. Insbesondere Google+ hat hier eine hohe Bedeutung, da Google immer häufiger Suchergebnisse mit Google+ Informationen verknüpft. Damit ein Ergebnis durch Social Snippets aufgewertet wird, sollte zum Beispiel das Google+ Profil eine gewisse Aktivität aufweisen. Anschließend sollte das Profil via rel=author Tag mit der Autorenseite auf dem Blog oder auf der Webseite beidseitig verlinkt werden. Danach gilt es das Google+ Profil entsprechend offiziell zu verifizieren. Google+ hat hierzu ein Formular bereitgestellt. Die Profil-Verifizierung ist unter anderem auch für die Schnellsuche Direct Connect, Google Knowledge Graph oder Google News relevant.

Tipp 9: „Einbindung von Social Plug-ins“

Social Media Elemente können per „Social-Plugin“ auch außerhalb der Social Media Netzwerke verwendet und auf einer Webseite, in einem Shop oder auf einem Blog eingebunden werden. Durch die Einbindung von Share und Like Buttons am Point-of-Sale, haben Nutzer beispielsweise die Möglichkeit ihren Kaufrausch direkt mit ihren Freunden zu teilen. Jeder Kommentar, jeder Like und jeder Share sorgen so für Social Signals, die von Suchmaschinen gelesen werden und schon heute einen indirekten Einfluss auf die Darstellung von Suchergebnissen besitzen. Zukünftig könnten sich Social Signals als offizieller Rankingfaktor durchsetzen. Badges, Widgets, Share Buttons, Kommentarfelder und Co sollten also an sinnvollen Stellen eingebunden werden.

Tipp 10: „Fazit: Ausprobieren“

Die Evolution von Social Search befindet sich noch weit am Anfang. Suchmaschinen testen vielfältig die Darstellungsformen und Varianten von Social Snippets sowie die Aufnahme von Social Signals in den Suchalgorithmus. Facebook wiederum ist mit der neuen „Graph Search“ auf dem guten Weg selbst eine Social Search zu entwickeln. Bing könnte hier zukünftig eine größere Rolle spielen. Aber auch Google+ ist dabei sich zu einem ernstzunehmenden sozialen Netzwerk zu entwickeln. Viele Unternehmen nutzen schon heute erstklassige Technologien wie Google+ Hangouts. Durch den Authorrank hauchen zudem Blogger Google+ immer mehr Leben in Form von Content ein. Es lohnt sich daher schon heute sich mit diesen neuen Entwicklungen im Bereich Social Search vertraut zu machen um zukünftig dem Faktor „Social“ in Bezug auf SEO mit Erfahrung zu begegnen.

Autor: Als Experte für die Sozialen Netzwerke ist Niels Hinnemann seit Anfang 2011 für den Bereich Social Media Marketing bei SoQuero zuständig. Hauptverantwortlich konzipiert er Kunden-Kampagnen im Bereich Social Search und Social Media Advertising, berät Kunden bei der richtigen strategischen Ausrichtung innerhalb Social Media und leitet Social Media & Social Search Workshops. Zudem ist er zuständig für alle SoQuero Social Media Kanäle sowie für das Corporate Blog. Ganz dem Credo des Unternehmens folgend, aktiver Mitgestalter im Performance Marketing zu sein, ist Niels als Mitglied der Fachgruppe Social Media beim Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) direkt an der Gestaltung von Social Media Leitfäden beteiligt und beschäftigt sich dort u.a. mit der Ausarbeitung von Richtlinien in der digitalen Branche. Niels absolvierte ein Bachelor-Studium für  Wirtschaftswissenschaften an der Universität Maastricht und erlangte durch mehrfache Studien- und Arbeitsaufenthalte in Australien internationale Erfahrung im Bereich Online-Marketing.

 

 

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