Startschuss zum Städte-Wettbewerb „Die digitale Innenstadt“

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Welche Stadt in Deutschland wird ihren Handelsstandort fit für die digitale Zukunft machen? Der Handelsverband Deutschland (HDE) und eBay haben den Wettbewerb „Die digitale Innenstadt“ gestartet und suchen das überzeugendste Konzept.
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Welche Stadt in Deutschland wird ihren Handelsstandort fit für die digitale Zukunft machen? Der Handelsverband Deutschland (HDE) und eBay haben den Wettbewerb „Die digitale Innenstadt“ gestartet und suchen das überzeugendste Konzept. Händler, lokale Handelsverbände und die öffentliche Hand können sich gemeinsam bis zum 17. Juni 2016 dafür bewerben, ein attraktives Paket zur umfassenden digitalen Förderung des Handels in ihrer Stadt zu gewinnen. Der Sieger erhält eine eigene Präsenz auf dem weltweiten Online-Marktplatz eBay und somit Zugang zu 17 Millionen aktiven Käufern in Deutschland und sogar 162 Millionen weltweit. Insbesondere kleinen Händlern wird so ein einfacher wie reichweitenstarker Einstieg in den Online-Handel ermöglicht. Und das ist vielfach nötig: Lokale Einzelhändler brauchen heute zusätzliche Vertriebskanäle, nur so können sie am wachsenden E-Commerce teilhaben und die Attraktivität ihres stationären Angebots sichern.

 

(Bildquelle: Statista 2014 / EHI)

 

Präsenz bei Online-Marktplätzen

„Jeder Händler muss im Internet zumindest auffindbar sein. Eine gute Möglichkeit für viele Unternehmen kann dabei die Präsenz bei Online-Marktplätzen sein“, sagt Stephan Tromp, stellv. Hauptgeschäftsführer, Handelsverband Deutschland. “Für den stationären Handel gilt es, die Chancen der Digitalisierung konsequent zu nutzen. eBay ist dabei für den Handel die geeignete Plattform, da eBay selbst keinen Handel treibt. Jedes Handelsunternehmen kann sich den Marktplatz zu Nutze machen, um sich einen zusätzlichen Vertriebskanal mit relativ übersichtlichem Aufwand zu erschließen.“

Das digitale Förderprogramm von HDE und eBay beinhaltet neben dem lokalen Online-Marktplatz freien WLAN-Zugang für Besucher von Ladengeschäften in der Gewinnerstadt. Darüber hinaus erhalten teilnehmende Händler einen kostenfreien eBay Basisshop sowie Unterstützung beim Start in den E-Commerce in Form von Webinaren und telefonischer Beratung zur Optimierung des Shops und des Artikelangebots. Die Artikelseiten der Händler werden nicht nur über die klassische Produktsuche bei eBay, sondern auch über die zentrale Landing-Page der Stadt gefunden, auf die im Rahmen der Marketingaktivitäten rund um das Projekt „Die digitale Innenstadt“ geleitet wird.

Der Wettbewerb zielt auf den innerstädtischen Fachhandel ab: Teilnehmen können dabei nicht nur Städte, sondern auch Stadtteile, Innenstädte oder auch Einkaufsstraßen. Voraussetzung ist, dass Verwaltung und Handel eine gemeinsame Digitalisierungsstrategie für ihren Standort aufzeigen und lokale Händler an den Start bringen. Deshalb kann eine gültige Bewerbung auch nur im engen Schulterschluss aller Beteiligten erfolgen: Lokale Händler samt Unterstützung durch Einzelhandelsverbände, Handelskammern oder Stadtmarketinggemeinschaften sowie die Vertreter der Stadt müssen zusammen ihre digitalen Unterlagen beim HDE einreichen. Die Ausschreibung ist ab sofort unter www.einzelhandel.de/digitale-innenstadt zu finden.

 Eine hochkarätige Jury mit Experten für digitalen Handel soll über den Gewinner des Wettbewerbs entscheiden. Ihr gehören an

  • Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer HDE Handelsverband Deutschland
  • Prof. Gerrit Heinemann, Leiter eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein
  • Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer Institut für Handelsforschung (IFH)
  • Norbert Portz, Beigeordneter Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)
  • Dr. Stephanie Rumpff, PricewaterhouseCoopers
  • Stephan Tromp, stellv. Hauptgeschäftsführer HDE Handelsverband Deutschland

Zu den Auswahlkriterien zählen die Anzahl teilnehmender Händler, das Zusammenspiel von Handel und Verwaltung sowie natürlich die Digitalstrategie. Tromp betont: „Für alle Bewerbungen gilt: Je kreativer desto besser!“ Der Start zur Umsetzung der Fördermaßnahmen ist dann für Herbst dieses Jahres geplant – sobald die Händler der siegreichen Stadt geschult und die notwendigen Webseiten aufgebaut sind.

Vorbild für die Aktion ist das erfolgreiche Pilotprojekt „Mönchengladbach bei eBay“. Seit Herbst 2015 bieten Mönchengladbacher Ladeninhaber ihr Sortiment über die bisherigen Verkaufskanäle hinaus auch bei eBay an. Die Bilanz fällt nach fünf Monaten ausgesprochen positiv aus: Die Umsätze aus dem ersten Vierteljahr wurden bereits auf mehr als zwei Millionen Euro verdoppelt. Es wurden dabei Käufer aus mehr als 70 Ländern gezählt. Und inzwischen nehmen schon 74 lokale Händler am Projekt teil, die bereits 53.000 Artikel verkauft haben.

(jm)

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