Statement: Gefälschte Bewertungen im Internet

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Statement: Gefälschte Bewertungen im Internet

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gefahr_schild

Die Meldung, dass es sich bei knapp 30 Prozent der Bewertungen im Internet um Fälschungen handelt, hat zu einem großen Aufschrei geführt – sowohl unter Shopbetreibern als auch unter Kunden. Doch man muss sich nicht wundern, wenn professionelle Agenturen damit beauftragt werden, positive Bewertungen in entsprechenden Portalen abzugeben. Schließlich sind Qype oder Holiday Check völlig offen, und damit kann jeder Produkte und Unternehmen bewerten – unabhängig davon, ob er dort zuvor eingekauft hat.


Dabei gibt es längst Möglichkeiten, Produktbewertungen transparent und unabhängig zu ermitteln – indem man einen „limitierenden Faktor“ einführt. Könnte man Geld selbst drucken, würde es natürlich dramatisch an Wert verlieren – bei fingierten Bewertungen im Internet ist das nicht anders. Dennoch ranken Suchmaschinen Portale mit vielen Bewertungen ungleich höher. Die Versuchung, Bewertungen zu fälschen, ist entsprechend hoch. Mithilfe eines limitierenden Faktors lassen sich solche Täuschungspraktiken aber erfolgreich eindämmen. Die Lösung ist die transaktionsbasierte Bewertung. Das heißt, nur wer ein Produkt in einem Shop gekauft hat, kann es dort anschließend bewerten. Das Bewertungsmanagement erfolgt in einem solchen Konzept durch einen unabhängigen Experten. Nur so sind Transparenz, Unabhängigkeit und Zuverlässigkeit der Bewertungen im Onlinehandel zu erreichen.


Eine Organisation der französischen Regierung, die sich für Standardisierungsprozesse im E-Commerce einsetzt, ist AFNOR (French Association for Normalization). Sie setzt sich zusammen mit Ihren Partnern dafür ein, verbindliche Vorgaben und Normen für Bewertungen im Internet zu etablieren, in Frankreich und in ganz Europa. Nur so ist es möglich, echtes Kundenfeedback zu erheben. Von dieser Glaubwürdigkeit profitieren letztlich alle – Shopbetreiber und Kunden.


(Autor: Michael Ambros, Geschäftsführer der eKomi Ltd.)

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