Statement : „Vorschlag der EU-Kommission zum E-Invoicing stiftet Unruhe im B2B-Markt“

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Er ist gut gemeint, sinnvoll und durchaus KMU-freundlich – der aktuelle Richtlinienvorschlag der EU-Kommission, der im Rahmen neuer Mehrwertsteuervorschriften der elektronischen Rechnungstellung (E-Invoicing) den Weg ebnen soll – meint Olaf Schrader, Director Product Management der Crossgate AG.Ziel ist es, einer aktuellen EU-Mitteilung zufolge, „durch den verstärkten Einsatz der elektronischen Rechnungstellung die Belastungen für die Wirtschaft zu verringern, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu helfen und die Mitgliedstaaten bei der Betrugsbekämpfung zu unterstützen.“ Kurz: Mit der vorgeschlagenen Richtlinie sollen die Mehrwertsteuer-Vorschriften für die Rechnungstellung vereinfacht, modernisiert und harmonisiert werden.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Sind – wie vorgeschlagen – elektronische bzw. digitalisierte Rechnungen erst einmal den gängigen Papierrechnungen völlig gleich gestellt, würde das einen immensen Bürokratieabbau bedeuten. Zu berücksichtigen bleibt aber an dieser Stelle, dass weiterhin komplexe rechtliche Auflagen an digitalisierte Rechnungen bestehen werden. Diese beziehen sich sowohl auf die Sicherstellung der Echtheit der Herkunft (Authentizität) als auch auf die Unversehrtheit der Daten (Integrität), insbesondere bei der Aufbewahrung. Die revisionssichere Archivierungspflicht der Rechnungsdaten bleibt damit weiterhin bestehen.

Doch trotz dieses positiven Signals zeigt sich der Markt im höchsten Maß;e verunsichert. In vielen Meldungen wird der Eindruck vermittelt, dass die Vorschläge praktisch schon abgesegnet seien. Das aber trifft ganz und gar nicht zu! Zur Verdeutlichung: Die Europäische Kommission hat zum 28.01.2009 nur einen Vorschlag zur Richtlinienänderung veröffentlicht, rechtskräftig ist er damit noch lange nicht. Er muss einstimmig von allen 27 EU-Ländern angenommen werden. Das kann dauern. Denn die Länder sind sich in dieser Frage keineswegs einig. Wenn schlussendlich ein Konsens gefunden wird, haben die EU-Länder noch mindestens zwei Jahre Zeit, die neue Direktive in Landesrecht umzusetzen. Daher tritt eine Änderung voraussichtlich erst ab dem 01.01.2013 in Kraft.

Die tatsächlich rechtskräftige Gleichstellung von papierbasierter und elektronischer Rechnung mag zwar noch dauern, rechnen wird es sich aber allemal – so sprechen EU-Verantwortliche von erwarteten Einsparungen in Höhe von bis zu 18 Milliarden Euro. Dabei beziehen sie sich auf das gesamte Aktionsprogramm der Kommission zur „Verringerung der Verwaltungslasten für die Wirtschaft“. Ziel ist bis 2012, die Bürokratiekosten um 25 Prozent zu senken. Dabei müssen Unternehmen nicht auf die neuen Gesetze warten, denn bereits heute können Unternehmen mit der Umstellung auf rechtssicheres E-Invoicing erheblich Kosten einsparen und die Prozesse maximal optimieren – und das zum Teil mit einem ROI unter 6 Monaten.

Info: www.crossgate.de

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