Statement zu Google Shopping

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Die ad agents, eine Agentur für die Steuerung von AdWords-Kampagnen kommentiert, Googles jüngste Ankündigung:


10 Jahre nachdem Google erstmals das Segment der Preissuchmaschinen betreten hat, seinerzeit noch unter dem Namen „Froogle“, läutet der Suchmaschinengigant eine neue Ära ein: der mittlerweile „Google Shopping“ genannte Dienst wird kostenpflichtig!


Am letzten Maitag erregte Google mit einem Artikel in seinem Commerce-Blog die Gemüter der Online-Marketer. In typischer nebulöser Google-Manier wird für „Herbst“ die Umstellung der bislang kostenlosen Google-Shopping-Preissuchmaschine auf ein Cost-per-Click-Modell angekündigt. Zunächst beschränkt auf die Vereinigten Staaten, für eine Ausdehnung auf weitere Länder wie Deutschland oder Großbritannien gibt es bislang noch keine offiziellen Statements, Experten rechnen jedoch mit dem ersten Quartal 2013.


Zeitgleich führt Google ein eigenes Zertifizierungsprogramm für Online-Shops ein, genannt „Trusted Stores“, ein Frontalangriff auf Anbieter wie Trusted Shops oder TÜV und zeitgleich vermutlich ein weiterer möglicher Faktor für gute Rankings in Google Shopping – gegen Kostenpflicht versteht sich.


Auch ein CPC-Modell für Google Shopping stellt einen Tabubruch in der Google-Firmengeschichte dar: fortan ist die hauseigene Spezialsuche für Produkte ein reines Paid-Inclusion-Modell, also die Bezahlung dafür, um in einer Suchmaschine gelistet zu werden.


 


Begründet wird dies u. A. mit einer Verbesserung der Qualität der Suchergebnisse. Diese wird sich teilweise vermutlich auch verbessern, Google kämpft bis dato mit Spam und qualitativ schlechten Shops in Google Shopping. Zum Nachsehen von Shops die bislang bereits gute Arbeit geleistet haben. Aber auch kleinere Anbieter und preisaggressive Shops werden künftig möglicherweise nicht mehr auf wirtschaftlicher Basis Präsenz bei Google Shopping zeigen können.


Abgerechnet werden soll nach einem Gebotsverfahren über Google AdWords, die Optimierung der Produktdatenfeeds – bislang ausschlaggebend für ein gutes Ranking – soll sich positiv auf den jeweiligen Klickpreis auswirken, ähnlich vermutlich wie der sogenannte Qualitätsfaktor der bereits für konventionelle Anzeigen ermittelt wird.


„Diese Entwicklung stellt eine Zäsur bei der Google-Shopping-Optimierung dar, wir sehen dem aber gelassen entgegen,“ so Wolfgang Schilling, Geschäftsführer bei der ad agents GmbH, „unsere jahrelange Erfahrung in der Produktdatenfeedoptimierung und unsere ausgesprochene Expertise im Kampagnenmanagement bei Google AdWords stellt bereits jetzt die optimalen Voraussetzungen für die angekündigten Änderungen dar.“


Tatsächlich wird die künftige Steuerung der Maßnahmen bei Google Shopping analog zu den bereits jetzt möglichen Product Listing Ads sein, ein spezielles Werbeformat das ad agents bereits seit der Beta-Phase im letzten Jahr erfolgreich für seine Kunden umsetzt.


„Agenturen die bislang mit unsauberen Methoden arbeiten, keine qualitätsbewusste Keywordrecherche und Maßnahmensteuerung umsetzen und denen die Erfahrung mit AdWords-Produktanzeigen fehlt, werden sich künftig schwer tun“ stellt Jens Tonnier, Head of SEO bei denad agents und ausgewiesener Branchenexperte für die Google-Shopping-Optimierung, fest. „Kunden sollten ohnehin stets aufmerksam die Methodik ihrer Dienstleister erörtern und sich über die Keywords auf die optimiert werden soll berichten lassen.“


Denn: falsche oder unscharf ausgerichtete Keywords kosten künftig bares, meist teureres Geld, gleichzeitig zeichnen sie sich durch schlechte Conversion Rates und hohe Streuverluste aus. Kunden bezahlen so für Klicks auf für sie völlig ungeeignete, gleichzeitig aber oft trafficstarke Keywords.


Die Entwicklung ist möglicherweise nur ein großer erster Schritt in eine immer stärkere Verzahnung von organischen Inhalten und der Anzeigenplattform Google AdWords. Inhalteanbieter und Dienstleister werden sich auch künftig immer stärker interdisziplinäres Know-How aneignen und zeitgleich die Wissenstiefe ausbauen um im Wettbewerb bestehen zu können. Eindimensionale Spezialisten tun sich erfahrungsgemäß schwer mit der Aneignung von Inhalten, mit denen sie vorher keinerlei Berührungspunkte hatten.


Auswirkungen hat dies auch auf das Personal das hierfür notwendig ist. Komplexe Optimierungen von Produktdatenfeeds und die zeitgleiche Steuerung von Produktanzeigen auf Basis von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen benötigen ausgebildete Profis auf hohem Niveau im Account Management.


 

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