Stationärer Handel im Fokus: Beratung im Zentrum, Online noch Potenzial

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Wie blickt der mittelständische deutsche Handel in die Zukunft? Welche Erwartungen haben kleinere und mittlere Handelsbetriebe und wie wappnen sie sich für zukünftige Herausforderungen? Diesen Fragen widmet sich die neue Studie „Handel im Mittelstand: Wohin geht die Reise? – Status quo und Perspektiven des KMU-Handels in Deutschland“.

Das ECC Köln hat in Kooperation mit 25 Industrie- und Handelskammern rund 400 Einzelhändler – schwerpunktmäßig kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die über die Industrie- und Handelskammern organisiert sind, – befragt. Dabei zeigt sich: Aktuell betreiben sechs von zehn Händlern keinen eigenen Online-Shop und planen dies auch in Zukunft nicht. Haupthinderungsgründe sind der zeitliche Aufwand und die anfallenden Kosten. Rund acht Prozent der Händler sind dabei online gar nicht präsent und verfügen nicht einmal über eine Unternehmenswebsite. Obwohl knapp die Hälfte der befragten Händler in sozialen Medien aktiv ist – insbesondere zur Verbreitung von Produktinformationen – bleibt in Sachen Online-Präsenz des Einzelhandels also noch Luft nach oben.

Handel begegnet Frequenzrückgang mit Serviceoffensive

Der Frequenzrückgang im stationären Handel beschäftigt auch die kleinen und mittleren Händler. Schon jetzt beobachten 60 Prozent der Befragten mit Geschäftsstellen in Innenstädten eine rückläufige Kundenfrequenz. Unter den in Vororten ansässigen Händlern trifft dieses Problem rund jeden Zweiten. Die Mehrheit der Befragten plant jedoch aktiv zu werden, um auch in Zukunft Kunden ins stationäre Geschäft zu locken. Dabei setzen sie vor allem auf die Stärken des stationären Einzelhandels: Hochwertige Beratung sowie ein emotionales Einkaufserlebnis. Diese Services sehen die Studienteilnehmer als klaren Vorteil und blicken entsprechend positiv in die Zukunft: Rund 63 Prozent glauben nicht, dass Online-Shops dem stationären Handel in puncto Einkaufserlebnis zukünftig das Wasser reichen können.

Was KMU für die Handelszukunft erwarten

Rund 94 Prozent der befragten Händler erwarten, dass die Bedeutung mobiler Endgeräte zunehmen wird, zum Beispiel durch Mobile Payment in stationären Geschäften (48 Prozent). Dennoch verfügen aktuell nur 44 Prozent über eine mobil optimierte Website. Zudem glaubt nur jeder Zweite, dass ausschließlich Händler, die auf Multi-Channel-Kundenansprache setzen, dauerhaft erfolgreich sein werden. „Das ist ein erschreckend geringer Anteil“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln. „Aktuelle Studien zeigen deutlich, dass ein Großteil der Kunden schon heute während eines Kaufvorgangs nahtlos von einem Kanal zum nächsten wechselt. Cross-Channel ist kein Hype sondern eine klare Konsumentenanforderung. Nicht jeder Händler benötigt dabei auch gleich einen eigenen Online-Shop, aber eine Unternehmenswebsite mit Kontaktmöglichkeiten, Öffnungszeiten und Sortimentsinformationen ist auch im inhabergeführten Einzelhandel Pflicht, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Über die Studie

Mit Unterstützung von 25 kooperierenden Industrie- und Handelskammern wurden zwischen März und Mai 2014 insgesamt 386 vorwiegend kleine und mittlere Einzelhändler zum Status quo und zukünftigen Erwartungen im Handel befragt. Etwas mehr als ein Viertel der Einzelhändler ist innerhalb der Branche Fashion & Accessoires tätig, gefolgt von den Branchen Wohnen & Einrichten (14 %), Consumer Electronics (13 %) und Lebensmittel (10 %). Unter dem Titel „Internet im Handel“ befragte das ECC Köln zuletzt 2010 kleine und mittlere Unternehmen zu ihrer geschäftlichen Internetnutzung. Diese Studie – die mit Unterstützung zahlreicher Industrie- und Handelskammern sowie Verbänden entstand – ist der Vorläufer von „Handel im Mittelstand: Wohin geht die Reise? – Status quo und Perspektiven des KMU-Handels in Deutschland“.

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