Stationärer Handel: Rettung durch integrierte Omnichannel-Lösungen

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Um Kunden den bestmöglichen Service zu bieten, werden analoge und digitale Verkaufskanäle miteinander verbunden. So entsteht im stationären Handel ein nahtloses Einkaufserlebnis – Omnichannel.
Stationärer HandelQuelle: ©Boggy - stock.adobe.com

Um Kunden den bestmöglichen Service zu bieten, werden analoge und digitale Verkaufskanäle miteinander verbunden. Stationärer Handel bietet so ein nahtloses Einkaufserlebnis – Omnichannel. Zum Beispiel Probeliegen in der Filiale, die Matratze online bestellen und zwischen Abholung vor Ort oder Direktzustellung wählen. Online Kleidungsstücke reservieren, im Laden anprobieren und ausgewählte Artikel per App bezahlen. Oder online auf „echte Berater“ treffen, die unmittelbar auf Anfragen reagieren.

Stationärer Handel soll durch neue, digitale Konzepte gerettet werden, das ist das Ziel, das die Roqqio Commerce Solutions, ein Zusammenschluss der eFulfilment Transaction Services, Futura Retail Solutions und höltl Retail Solutions verfolgt. Gemeinsam entwickeln die großen drei Anbieter im Bereich der Handelssoftware Omnichannel-Lösungen, die alle Grenzen zwischen stationärem Handel und E-Commerce aufheben.

Vom Order-Management über Logistik bis zum Versand

“Der Schlüssel zu einer grenzenlosen Customer Journey ist eine integrierte Omnichannel-Software, entwickelt von Roqqio, die vom Order-Management über die Logistik bis hin zum Versand alle Prozesse der Handelskette abdeckt. Dafür setzen sich unsere insgesamt 230 Mitarbeiter tagtäglich ein”, erklärt Vanjo Wandscher, CEO von Roqqio. Das junge Unternehmen weist nicht nur auf das Potenzial von erfolgreichem Omnichannel-Handel hin, sondern bietet mit einem neuen Whitepaper, inklusive Checkliste, einen kompakten Fahrplan, wie Händler oder Marken die Transformation erfolgreich umsetzen.

 Vanjo Wandscher über stationärer Handel
Vanjo Wandscher ist CEO von Roqqio.

Alarmierende Zahlen der 2018 von Roland Berger veröffentlichten Studie “Die Omnichannel-Lüge” bestätigen die Notwendigkeit, den Einzelhandel verstärkt auf die Möglichkeiten der Digitalisierung aufmerksam zu machen. Denn nur 20 Prozent der 100 befragten Entscheidungsträger aus dem Handel in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben „eine klar definierte Omnichannel-Strategie und bieten eine nahtlose Customer Journey an“. Dabei ist die Auseinandersetzung mit dem Thema mit anschließender Umsetzung in der Regel lohnenswert: mehr Profit durch Omni-Shopper, höhere Absatzzahlen, stärkere Kundenbindung, höhere Weiterempfehlungsquote sowie Reduzierung der Kundenbetreuungskosten.

Stationärer Handel: fit gemacht für die Digitalisierung

Eine beachtliche Zahl von Händlern hat sich bereits fit gemacht für die Digitalisierung und setzt dabei auf Software-Lösungen der Roqqio-Gruppe. Darunter das Modeunternehmen mister*lady, das auf die zukunftsweisende Kombination aus stationärer und Online-Technologie ihrer Kassensysteme vertraut. So wird ein grundlegender Omnichannel-Prozess durchgeführt: Click-&-Collect- sowie Click-&-Reserve-Aufträge werden überprüft und an die Kassen übergeben.

Bei Matratzen Concord landen auch ohne, dass Kunden im Geschäft sind, Bestellungen in der Kasse. Dafür sorgt ein Algorithmus, der die richtige Filiale aufgrund der Lage auswählt. Durch die Omnichannel-Lösung können sich Kunden online von „echten Mitarbeitern“ beraten lassen, die Matratzen in der Filiale Probe liegen und anschließend online zwischen Abholung vor Ort oder Direktzustellung wählen.

Auch Jeans Fritz hat das Offline- und Online-Geschäft intelligent miteinander verknüpft: Kunden bestellen im Webshop und holen das Produkt in der Filiale ab – Retouren werden entweder mit der Post verschickt oder im Geschäft abgegeben. Mit der Promotion-Engine lassen sich außerdem Aktionen sowie Promotions flexibel und individuell auf Basis von Warenkörben anlegen, wie beispielsweise Mengenrabatte. Das Ergebnis ist die Aufwertung der Verkaufsfilialen sowie eine bessere Harmonie zwischen der Customer und Retailer Journey. (sg)

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