Statistik – .info steckt in der Wachstumsdelle

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Statistik – .info steckt in der Wachstumsdelle

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Hat .com die Decke erreicht? Sind die Zeiten traumhafter Zuwächse vorbei? Nein, ruhig Blut: eine statistische Umstellung sorgt dafür, dass die Zahlen im Juli 2012 bescheiden ausfallen. Dafür sind sie künftig umso präziser.


Nur ein Wachstum von etwas über 25.000 Domains bei .com? Kann doch nicht sein, bei einer Endung, die in Millionen und schon längst nicht mehr in Tausenden denkt. Doch bevor Sie sich die Augen reiben: wir haben unsere Datenerhebung umgestellt und vertrauen jetzt auf die Zahlen, die von der Registry VeriSign veröffentlicht werden. Da wir zudem nur die aktiven Domains zählen, kommt es zu einer (einmaligen) statistischen Verschiebung, die ausnahmsweise keine Rückschlüsse auf die Entwicklungen zulässt. Dies gilt übrigens auch bei .net, für die es nach dieser Statistik sogar einen Verlust von über 50.000 Domains zu vermelden gäbe; auch dies ist der Umstellung geschuldet. Allerdings hoffen wir, damit künftig noch präzisere Informationen liefern zu können.


Frei von statistischen Änderungen ist .info, die im Juli 2012 einen Verlust von über 90.000 Domains einstecken muss. Zusammen mit den Verlusten aus Mai und Juni summieren sich die verlorenen Adressen auf inzwischen über 200.000 netto. In der Regel verbergen sich hinter solchen Zahlen meist auslaufende Promo-Aktionen von grösseren Domain-Registraren, bei welchen .info-Domains vergünstigt oder im Paket mit anderen Adressen abgegeben wurden; mit Ende der Vorzugskonditionen entscheiden sich dann viele Domain-Inhaber, den Vertrag nicht fortzuführen. Frühestens ein Berichtszeitraum von einem halben Jahr lässt jedoch darauf schliessen, ob .info tatsächlich an Rückhalt in der Domain Name Industry verloren hat.


Blicken wir zum Abschluss in die Schweiz, wo die .ch-Registry SWITCH die Registrierungszahlen zum 30. Juni 2012 veröffentlicht hat. Demnach waren zum Ende des 2. Quartals diesen Jahres exakt 1.708.958 .ch-Domains registriert, ein Wachstum von 27.768 Domains gegenüber dem ersten Quartal. Damit bleibt .ch hinter dem Ergebnis aus dem gleichen Zeitraum des Vorjahres zurück, als man noch um 31.120 Adressen zulegen konnte. Allerdings konnte man sich deutlich gegenüber dem letzten Quartal 2011 steigern, in dem der Zuwachs nur bei knapp 23.000 Adressen gelegen hatte. Neue Zahlen gibt es erst wieder zum 30. September 2012, da SWITCH nur vierteljährlich Einblick in die Registrierungsstatistik gewährt.


Autoren: Daniel Dingeldey, Rechtsanwalt Berlin; Florian Hitzelberger, Rechtsanwalt Holzkirchen; Florian Huber, Wirtschaftsjurist (Univ. Bayreuth)


 


 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Am 26. Februar meldet sich die Deutsche Messe zum Coronavirus zu Wort. Was bedeutet Covid-19 für die Hannover Messe?
Werbung
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Social Commerce

Neue Trends im Onlinehandel

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.