Studie: 23 Prozent der Deutschen könnten auf den stationären Handel verzichten

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81 Prozent der Deutschen haben kein schlechtes Gewissen; online zu shoppen. Fast genauso vielen (80 Prozent) ist es eigentlich auch egal, ob sie online oder offline einkaufen. Fast jeder Vierte (23 Prozent) kann sogar ganz auf den stationären Handel verzichten. Was den Onlinehandel aber weiter wachsen lässt, hat der Cashback-Anbieter Shoop.de in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, ob der Onlinehandel wirklich den stationären Handel kaputtmacht.

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81 Prozent der Deutschen haben kein schlechtes Gewissen; online zu shoppen. Fast genauso vielen (80 Prozent) ist es eigentlich auch egal, ob sie online oder offline einkaufen. Fast jeder Vierte (23 Prozent) kann sogar ganz auf den stationären Handel verzichten. Was den Onlinehandel aber weiter wachsen lässt, hat der Cashback-Anbieter Shoop.de in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, ob der Onlinehandel wirklich den stationären Handel kaputtmacht.

Bereits mehr als die Hälfte der Deutschen (57 Prozent) tätigen ihre Einkäufe häufiger online. Mehr als jeder vierte Deutschen (28 Prozent) tätigt bereits über als ein Drittel seiner Einkäufe (zwischen 30 und 40 Prozent) online. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Cashback-Portals Shoop.de. Bei den 30- bis 39-Jährigen ist die Zahl sogar noch höher. Von ihnen shoppen 71 Prozent häufiger online. Und auch fast zwei von drei der 18- bis 29-Jährigen kaufen mehr im Internet als im stationären Handel. Onlineshopping macht mehr Spaß als der Einkauf im stationären Handel – das sagt zumindest jeder zweite Deutsche (49 Prozent).

Bequem Preise vergleichen und stressfrei shoppen

Doch was fegt die Kunden aus den Geschäften und vor den PC? Online-Shoppen ist bequem und übersichtlich – gerade in Bezug auf verschiedene Angebote und Preise. So sagen 87 Prozent, dass sie online shoppen, weil sie so Angebote bequem miteinander vergleichen können. Diesen übersichtlichen Preis- und Angebotsvergleich vermissen drei von vier Deutschen (75 Prozent) im stationären Handel. Für 86 Prozent sind die 24/7 Öffnungszeiten im Internet das entscheidende Online-Argument – vor allem für die jüngeren Verbraucher der 18- bis 29-Jährigen, von denen neun von zehn (90 Prozent) aus diesem Grund vorrangig im Netz einkaufen.

Die Möglichkeit verschiedener Bezahloptionen, wie sie der Onlinehandel bietet – vom Bankeinzug über die Kreditkarte bis hin zu Paypal – fehlt immerhin noch 45 Prozent der Deutschen im stationären Handel. Die Möglichkeit, im stationären Handel überall mit dem Smartphone bzw. mit einer App zu bezahlen, vermissen mit 29 Prozent die Wenigsten.

Der Kunde muss wieder König werden

„Auch wenn deutsche Kunden mehr und mehr die Vorteile des Online-Handels entdecken und nutzen – sei es die große Auswahl, der Preisvergleich oder die verschiedenen Bezahloptionen – hat auch der stationäre Handel Potenziale, um weiter Kunden in die Geschäfte zu holen. Sie müssen nur entsprechend ausgebaut und zum Einsatz gebracht werden“, sagt Veit Mürz, Geschäftsführer von Shoop.de. Das sehen auch die deutschen Verbraucher so. Laut der aktuellen Umfrage sagen fast drei von vier Deutschen (73 Prozent), dass sich der stationäre Handel noch mehr den Bedürfnissen der Verbraucher anpassen müsse. Das betrifft unter anderem die Preisgestaltung und die Angebotsvielfalt. 68 Prozent vermissen im stationären Handel günstigere oder ähnlich gute Angebote wie im Onlinehandel. Und zwei Drittel (66 Prozent) wünschen sich im stationären Handel ein ähnlich großes Angebot zu haben wie im Internet. So sagen 69 Prozent der Deutschen, dass sie häufiger in Geschäften einkaufen würden, wenn der stationäre Handel attraktivere Angebote hätte.

Übermäßige Beratung unerwünscht

„Zugegeben, einigen Wünsche der Verbraucher kann der stationäre Handel sicherlich nur schwer nachkommen, zum Beispiel, einen umfassenden Überblick über alle Angebote zu verschaffen. Das wünschen sich laut unserer Umfrage 71 Prozent der Deutschen. Aber die zwischenmenschliche Note des stationären Handels von persönlichem Service und Beratung, kann der Onlinehandel nicht bieten“, merkt Veit Mürz an. Und darauf legen Kunden wert. 58 Prozent schätzen am stationären Handel die persönliche Beratung. Das heißt aber nicht, dass sie sich im Geschäft beraten lassen und dann online „fremdkaufen“. So geht nur fast jeder Vierte (23 Prozent) vor. Dagegen recherchieren sogar 42 Prozent online nach Produkten, um sie dann aber im stationären Handel zu kaufen. Übertreiben sollte man es aber nicht mit dem Kundenservice, denn knapp zwei Drittel (64 Prozent) der Verbraucher kaufen lieber online, weil sie es nicht mögen, wenn Verkäufer sie übermäßig viel beraten.

Über die Studie: Die repräsentative Umfrage wurde im Juni 2017 mit 1.137 Teilnehmern im Auftrag von Shoop.de von einem Online-Marktforschungsinstitut durchgeführt.

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