Studie: „Buy“ setzt sich trotz Insourcing durch

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Studie: „Buy“ setzt sich trotz Insourcing durch

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
entwicklung_outsourcing

Logistik-Outsourcing bleibt trotz Sättigung in den klassischen Bereichen Transport und Lagerung beliebt. Jedoch gewinnt das Insourcing strategischer Logistikfunktionen an Bedeutung. Dies ist das Fazit der von Miebach Consulting in Kooperation mit der Deutschen Verkehrszeitung (DVZ) durchgeführten Befragung, an der 140 Verlader und 50 Dienstleister teilnahmen. Die Outsourcing-Studie wird seit 1998 regelmäßig von Miebach durchgeführt.


Das Gros der Ende 2011 befragten Studienteilnehmer hält Logistik-Outsourcing für erfolgreich, die Motive für eine Auslagerung haben sich jedoch verändert. Im Vergleich zur Studie von 2009 steht bei den Verladern statt Kostenreduzierung die Vermeidung von Investitionen an erster Stelle (83 Prozent). Zudem verdoppelte sich das Outsourcing-Motiv ‚Nutzung von Synergieeffekten‘, die über den Dienstleister generiert werden sollen.


Das Outsourcing-Potenzial für klassische Logistikbereiche nimmt  aus Sicht der Befragten ab, insgesamt bleiben Buy-Entscheidungen jedoch „in“. Die Hälfte der befragten Verlader plant sogar weitere Logistikfunktionen auszulagern. Der Fokus liegt auf Kommissionierung (22 Prozent) und Lagerung (23 Prozent).


Gleichzeitig nimmt das Insourcing als Gegentrend zum Outsourcing weiter zu: In den letzten Jahren entschieden sich mehr als ein Viertel der befragten verladenden Unternehmen dafür, Teile ihrer Logistik in das Unternehmen zurückzuholen. Immer mehr Verlader (wieder-) entdecken Logistik als eigene Kernkompetenz und wollen Qualitätsmängel sowie die Abhängigkeit von Dienstleistern verringern.


Ein möglicher Konfliktpunkt zwischen Verladern und Dienstleistern entsteht durch Qualitätsunterschiede in den Ausschreibungsunterlagen. Während Verlader ihr ausgeschriebenes Leistungsverzeichnis hinreichend detailliert finden (80 Prozent), halten ein Drittel der Dienstleister die Angaben für unzureichend, um eine Angebotskalkulation sowie  den späteren Betrieb bestmöglich durchzuführen. 


Der vollständige Studienbericht inklusive abgeleiteter Handlungsempfehlungen kann bei Studienbetreuer Ralf Hoffmann (hoffmann@miebach.com) angefordert werden.


 


 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Nach dem Corona-Schock wächst in der deutschen Digitalbranche wieder die Zuversicht: Demnach hat sich das Geschäftsklima für Unternehmen der Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Juni 2020 im Vergleich zu den beiden Vormonaten wieder aufgehellt.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Social Commerce

Neue Trends im Onlinehandel

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.