Studie: Deutsche Internetnutzer sind vorsichtig beim Online-Bezahlen

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Die Kauf- und Zahlungsgewohnheiten von Internetnutzern sowie die Einschätzung der Sicherheitsrisiken ist Gegenstand einer Marktforschungsstudie, die im Auftrag von Paysafecard in Deutschland durchgeführt wurde. Etwas über die Hälfte der befragten Käufer achtet beim Online-Bezahlen sehr auf ihre Sicherheit (52,6%) und wünscht sich strengere Gesetze zum Schutz ihrer Privatsphäre (52,1%).
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Die Kauf- und Zahlungsgewohnheiten von Internetnutzern sowie die Einschätzung der Sicherheitsrisiken ist Gegenstand einer Marktforschungsstudie, die im Auftrag von Paysafecard in Deutschland durchgeführt wurde. Etwas über die Hälfte der befragten Käufer achtet beim Online-Bezahlen sehr auf ihre Sicherheit (52,6%) und wünscht sich strengere Gesetze zum Schutz ihrer Privatsphäre (52,1%). Gefragt nach ihren Kaufgewohnheiten gaben knapp die Hälfte der Befragten (46,8%) an, in den letzten zwölf Monaten bis zu zehn Mal im Internet eingekauft zu haben, 28,2% sogar über 20 Mal.

Beim allgemeinen Bezahlverhalten wird Bargeld bevorzugt, aber auch im Online-Payment sind Bargeld-Alternativen beliebt

Wenig überrascht, dass drei Viertel (75,2%) aller, nach ihren generellen Zahlungsgewohn-heiten Befragten, Bargeld als Zahlungsmethode bevorzugen. Die EC-Karte folgt mit 56,8% und die Kreditkarte nutzen nur 21,4%. Prepaid-Karten, wie zum Beispiel paysafecard, die als Bargeld-Alternative im Online-Payment eingesetzt werden kann, nutzen bereits 3,5% der Befragten. Und 3,9% bezahlen mobil mit dem Smartphone via SMS oder App.

Sicherheit hat hohen Stellenwert

Ganz gleich welche Zahlungsmittel zum Einsatz kommen, die Sicherheitsfrage hat bei den deutschen Internetnutzern einen hohen Stellenwert. So befürchten 30,7% beim mobilen Bezahlen mit dem Handy und 25,5% bei der Nutzung ihrer Kreditkarten das Ausspionieren ihrer Daten, knapp gefolgt von Hackerangriffen auf das eigene Online-Bankkonto (23,1%). Mit 18,8% rangiert auch das Abgreifen von Passwörtern bei diversen Online-Bezahlsystemen relativ weit oben. Sicherer sind dagegen Zahlungsmittel, die ganz ohne Passwörter auskommen, wie z. B. die Prepaidkarte paysafecard.

Gefühlte Bedrohung weit höher als tatsächliche Bedrohung

Interessant ist, dass etwa die Hälfte der Befragten (49,5 %) das Risiko, bei der Zahlung im Internet Opfer von Betrugsversuchen zu werden, als mittelhoch einschätzt. Mehr als ein Drittel (35,5%) empfindet dieses Risiko sogar als hoch bis sehr hoch. Tatsächlich berichten jedoch „nur“ 10,7 % davon, selbst schon einmal Opfer geworden zu sein. Dagegen kennen 17,7% persönlich Menschen, die schon einmal betrogen wurden. Aufgrund der häufigen Berichterstattung und Aufklärung über Betrugsfälle im Internet – knapp zwei Drittel (63,4%) der Befragten kennen Fälle aus den Medien – hat das Sicherheitsbewusstsein aber stark zugenommen. So ist über die Hälfte der Käufer (52,6%) vorsichtig und achtet beim Bezahlen im Internet auf ihre Sicherheit. Knapp die Hälfte (48%) empfindet es als schlimm, wenn Dritte Einsicht in ihre persönlichen Daten erhalten und über die Hälfte (52,1%) wünschen sich daher strengere Gesetze zum Schutz ihrer Privatsphäre.

Infos zur Studie

Die Studie wurde vom Marktforschungsinstitut Marketagent im Auftrag von paysafecard im Mai 2015 fertiggestellt und befragte mehr als 800 Personen zwischen 16 und 69 Jahren, die in Deutschland leben.

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