Studie: Deutsche Internetnutzer verbringen 31 Prozent ihrer Zeit mit Content, auf den sie zufällig stoßen

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Outbrain, Premium-Discovery-Plattform, hat das Content-Konsumverhalten und die Nutzung von Online-Content in Deutschland untersucht. Die Studie zeigt, dass die Deutschen einen großen Teil ihrer Zeit mit der Nutzung von Inhalten verbringen, die sie nicht aktiv gesucht haben.

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Outbrain, Premium-Discovery-Plattform, hat das Content-Konsumverhalten und die Nutzung von Online-Content in Deutschland untersucht. Die Studie zeigt, dass die Deutschen einen großen Teil ihrer Zeit mit der Nutzung von Inhalten verbringen, die sie nicht aktiv gesucht haben.
 
Nutzer von Online-Content sind auf der Suche nach informativen und relevanten Inhalten. Laut den Studienergebnissen finden 40 Prozent der deutschen Konsumenten Content-Empfehlungen auf Publisher-Webseiten am interessantesten. Knapp dahinter (36%) folgen nützliche, nicht kommerzielle Inhalte bekannter Marken.

Die Präferenz, auf vorgeschlagene Artikel zu klicken, ist Anstoß für einen neuen Trend in Sachen Content-Konsum: Fast ein Drittel (31%) der Befragten verbringen ihre Zeit mit dem Lesen von Online-Content, den sie eigentlich gar nicht gesucht haben. Der Moment des zufälligen Entdeckens von Inhalten, auch Serendipitätsprinzip genannt, macht seit jeher das Stöbern in journalistischen Produkten so interessant und spannend. Das ist auch eine Chance für Online-Publikationen. Deutsche Konsumenten sind demnach offener denn je, auf empfohlene Inhalte zu klicken und diese auch zu lesen.
 

 

Angesichts aktueller Diskussionen um Fake News und Social-Media-Filterblasen erhalten traditionelle Medien einen deutlichen Aufwind. Beim Lesen sachlicher Informationen vertrauen User klassischen Medien am meisten (73%). Social Media sehen nur 15 Prozent der Befragten bei der Vertrauenswürdigkeit an erster Stelle. Ebenfalls ermittelt wurde, dass Konsumenten Content mehr vertrauen, der von einer bekannten Marke erstellt wurde (77%), als Content, der von ihren Freunden auf Social Media (64%) geteilt wurde.

Fake News und sogenannte ‘alternative Fakten‘

„Angesichts des derzeitigen Aufsehens um Fake News und sogenannte ‘alternative Fakten‘‚ ist das ein Ergebnis, das unsere bisherigen Vermutungen komplett bestätigt. User verbringen zwar die meiste Zeit mit dem Surfen in sozialen Netzwerken, als verlässliche Informationsquelle werden diese allerdings nicht angesehen. Vielmehr vertrauen deutsche Konsumenten Inhalten auf Webseiten traditioneller Medien und bekannter Marken am meisten“, sagt Alexander Erlmeier, Managing Director Central Europe von Outbrain. „Für Brands ist es wichtig, in den Umfeldern zu erscheinen, die eine hohe Vertrauenswürdigkeit besitzen und den Moment des Entdeckens für sich zu nutzen.“
 
Die Forschungsergebnisse zeigen auch, dass deutsche Konsumenten sich gern von Content leiten lassen, der ihren Interessen entsprechend empfohlen wurde. 56 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen stimmen überein, dass sie von Content inspiriert und beeinflusst werden. Darüber hinaus gaben 45 Prozent der Frauen und 44 Prozent der Männer an, dass sie mithilfe von relevanten Empfehlungen vor allem neue und nützliche Produkte sowie Dienstleistungen entdecken. Dabei ist das Angebot wertvoller Informationen für Männer wichtiger als für Frauen. Zudem ist der Zeitpunkt, an dem User am meisten von Content beeinflusst werden, vom Alter abhängig.
 
Die Studie beleuchtet ebenfalls die Purchase Journey eines Verbrauchers und liefert Erkenntnisse darüber, zu welchem Zeitpunkt des Kaufentscheidungsprozesses relevante Inhalte an den potentiellen Käufer ausgeliefert werden sollten. Dabei finden 66 Prozent der Befragten Inhalte, die ihnen bei einem Produktvergleich helfen, am hilfreichsten. 51 Prozent der Studienteilnehmer schätzen Content vor allem dann, wenn sie nach einer Lösung für ein bestimmtes Bedürfnis suchen.
 
Befragt wurden 1000 deutsche Konsumenten (18+, 500 Frauen, 500 Männer), die täglich Online-Content nutzen. Ziel war es, herauszufinden, wie die Befragten Online-Content konsumieren, wem sie zu welchen Themen am meisten vertrauen und welche Rolle die Content-Nutzung bei der Kaufentscheidung spielt.

(jm)

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