Studie: Die mobile Welt in Zahlen

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Der Mobile User von heute verlangt nach verschiedenen Screens – vor allem während der TV-Werbepause. Wie auf Tablets und Smartphones gesurft wird und wie sich die Multiscreen-Nutzung parallel zum TV verändert hat, hat der Digitalvermarkter Tomorrow Focus Media in seiner aktuellen Mobile Effects Studie untersucht.

Viele Screens statt nur TV

Die Multi-Screen-Nutzung nimmt rasant zu. Mit 47,4 Prozent gibt knapp die Hälfte der mobilen Internetnutzer an, das Smartphone oder Tablet während des Fernsehens zur Hand zu nehmen. Das sind über 26 Prozent mehr als in der Vorjahresbefragung. Als Grund dafür nennt ein Großteil der Befragten, dass sie vom aktuellen TV-Programm gelangweilt sind oder den Werbeblock überbrücken möchten.  Vor allem das Tablet entwickelt sich zu einem immer beliebteren Parallelmedium: Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nutzung des Tablets parallel zum TV um 21,7 Prozent gestiegen und macht damit den rasantesten Sprung beim Thema Multi-Screen-Nutzung.

Apps und Push-Nachrichten immer beliebter

Immer mehr Mobile-Nutzer setzen auf Apps: Mittlerweile hat der Großteil der Smartphone-User (25,5 Prozent) zwischen 11 und 20 Apps installiert. 18,5 Prozent haben sogar mehr als 30 Apps auf ihrem Smartphone zur Verfügung. Vor allem redaktionelle Angebote erfreuen sich großer Beliebtheit – sie werden auf dem Tablet inzwischen von 44 Prozent der Befragten überwiegend über Apps aufgerufen. Damit hat sich die App-Nutzung redaktioneller Angebote auf dem Tablet innerhalb eines halben Jahres beinahe verdoppelt. Erstmalig wurden bei der Mobile Effects Erhebung die Smartphone-Nutzer auch zu ihrer Einstellung hinsichtlich Push-Nachrichten befragt. Das Ergebnis zeigt deutlich: Push-Nachrichten sind erwünscht und durchaus beliebt. 40 Prozent der Smartphone-Nutzer nutzen Sie bereits, bei den unter 20-jährigen liegt der Anteil sogar bei 67,5 Prozent.

Tablet-Warenkorb beinhaltet teurere Produkte

Immer mehr User nutzen ihre Smartphones und Tablets zum Mobile Shopping. Mittlerweile haben 32,7 Prozent der mobilen Internetnutzer schon einmal über ihr Mobiltelefon und 59,2 Prozent über ihr Tablet einen Kauf getätigt. Wirft man einen Blick auf den Wert des Warenkorbes wird deutlich: Während über das Smartphone meist nur kleinere Beträge beim Mobile Shopping ausgegeben werden, wird das Tablet auch zum Kauf von teureren Produkten über 100 oder 150 Euro genutzt. Das Mobile Payment hat sich beim Shopping aber noch nicht durchgesetzt: Mehr als 90 Prozent verwenden die mobile Bezahloption noch nicht und nennen als Grund dafür neben des mangelnden Interesses (32 Prozent) vor allem auch die Unsicherheit des Mobile Payments (23,1 Prozent). An erster Stelle der am häufigsten mobil gekauften Artikel stehen Bücher sowie Flug- und Bahntickets und Hotel-Buchungen. Gefolgt werden sie von den ebooks, die bereits von mehr als 33 Prozent der Nutzer über das Smartphone und 44 Prozent der Nutzer über das Tablet gekauft wurden.

Mobile-Nutzung und -verbreitung steigt weiter an

Alles ist vernetzt, der Alltag mobil und kaum jemand nicht in Besitz eines Smartphones oder Tablets. Jeder zweite Befragte hat mittlerweile ein Smartphone und beinahe jeder Dritte ein Tablet. Entsprechend steigt auch die mobile Internetnutzung weiter an: Knapp die Hälfte aller Befragten nutzt das mobile Internet. Damit ist die Nutzung innerhalb eines halben Jahres erneut um 2,6 Prozent angestiegen. Auch im Zeitverlauf konnte eine deutliche Veränderung der Internet Nutzungsgewohnheiten beobachtet werden: Immer mehr Befragte geben an, dass sich ihre stationäre Internetnutzung aufgrund der mobilen Internetnutzung verändert hat. Jeder Fünfte nutzt mittlerweile das mobile Internet sogar häufiger als das stationäre Internet. Dies entspricht einer weiteren Steigerung von 15,4 Prozent im Vergleich zur Befragung im Januar. Dabei rufen die Geräte allerdings verschiedene Nutzungsgewohnheiten hervor: So gibt nur ein Drittel der Befragten an, dass auf dem Tablet und auf dem Smartphone die gleichen Websites verwendet werden.

Insbesondere die häufige Tablet-Nutzung konnte in der Studie nachgewiesen werden, wie Sonja Knab, Director Research & Marketing bei TOMORROW FOCUS Media, erklärt: „Das Tablet wird immer beliebter und entwickelt sich mehr und mehr zu einem Parallelmedium zum Fernseher. Der Trend geht im Haushalt sogar zum Zweit-Tablet“, sagt Knab. „Zudem zeigt die Studie, dass Smartphones und Tablets meist für unterschiedliche Zwecke verwendet werden. Ein Grund mehr für Werbetreibende, ihre Kampagnen crossdigital zu buchen und auszusteuern, um so die Reichweite und auch Effizienz zu erhöhen.“

Zur Studie

Die regelmäßig von Tomorrow Focus Media durchgeführte Mobile Effects Studie soll Kunden und Agenturen stärkere Einblicke in den Mobile-Markt ermöglichen und Hilfestellung bei der Planung von mobiler Werbung geben

Die gesamte Mobile Effects Studie finden Sie online.

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