18.05.2010 – Kategorie: IT, eCommerce

Studie: E-Procurement-Systeme unzureichend

Ein Großteil (71 Prozent) der von der GfK, einem unabhängigen Marktforschungsinstitut, auf der Fachmesse e_procure & supply 2010 befragten Einkaufsexperten hält die in ihrem Unternehmen eingesetzten IT- und e-Procurement-Systeme für nicht ausreichend, um die neuen Herausforderungen im Einkauf zu bewältigen.

Für Andreas Schwarze, Geschäftsführer Onventis, ist diese Einschätzung der Einkäufer „alarmierend und eine Aufforderung an die Verantwortlichen, zu prüfen, ob ihre e-Procurement-Systeme zeitgemäß sind.“ Bei der Befragung im letzten Jahr gaben 61 Prozent der Einkäufer an, dass ihre e-Procurement-Systeme unzureichend sind.

Die Mehrheit der Befragten (71 Prozent) setzt laut aktueller Umfrage in ihrem Unternehmen ein e-Procurement-System ein. Über die Hälfte (56 Prozent) nutzt dabei das e-Ordering, 38 Prozent e-Sourcing. Weniger häufig kommen die anderen Funktionalitäten wie Spend Analysis (12 Prozent) und e-Auction (20 Prozent) zum Einsatz. Zur Optimierung des Rechnungseingangs arbeiten bereits 78 Prozent der Befragten mit Systemen, wobei nur 39 Prozent angaben, dass diese mit ihrem e-Procurement-System verbunden sind.

Für Andreas Schwarze zeigen diese Zahlen, dass „in den meisten Unternehmen noch Medienbrüche auftreten und die IT Systeme im Einkauf oftmals Insellösungen sind – mit der Konsequenz, dass Einkäufer vielerorts immer noch hauptsächlich damit beschäftigt sind, das operative Tagesgeschäft zu bewältigen.“

Die Ergebnisse der Befragung können auf der Website www.onventis.de unter „Kontakt“ kostenlos bestellt werden.


Teilen Sie die Meldung „Studie: E-Procurement-Systeme unzureichend“ mit Ihren Kontakten:


Scroll to Top