Studie: Einsatz mobiler Geräte am Arbeitsplatz macht IT-Entscheidern Angst

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Fast zwei Drittel aller IT-Direktoren, Manger und CIOs in Deutschland, Frankreich und Großbritannien halten die Nutzung privater Endgeräte im Arbeitsalltag für riskant. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie unter 300 CIOs und IT-Direktoren, die vom Coleman Parkes Institut im Auftrag von Absolute Software durchgeführt wurde. Allein in Deutschland stufen 52 Prozent der Umfrageteilnehmer das Konzept „Bring your own device“ als gefährlich ein. Gleichzeitig gaben 49 Prozent an, dass es für die Entwicklung ihres Unternehmens wichtig ist, Mitarbeitern den Gebrauch persönlicher und geschäftlicher Geräte zu ermöglichen (in Deutschland 50 Prozent).


In IT-Abteilungen wächst die Sorge über private Endgeräte. Gleichzeitig werden darauf gespeicherte Daten in Unternehmen selten einheitlich verwaltet oder überwacht. So zeigt die Studie, dass Firmen häufig Mitarbeitern die Verantwortung für den Inhalt auf Smartphones, Tablets und Laptops zuschieben. Dies widerspricht der gesetzlichen Regelung, wonach im Falle von Datenverlust oder – Diebstahl die Firmen selbst zur Rechenschaft gezogen werden.


Ein Drittel der befragten Unternehmen (31 Prozent, in Deutschland 15 Prozent) überließ Mitarbeitern die Haftung für Informationen, die sie auf geschäftlichen Geräten speichern. In Hinblick auf private Endgeräte waren es sogar 41 Prozent (in Deutschland 25 Prozent).


Jene Firmen, die Arbeitnehmern die Kontrolle über die gespeicherten Daten entzogen, verlagerten die Verantwortung für firmeneigene Geräte entweder auf direkte Vorgesetzte (16 Prozent, in Deutschland 18 Prozent), auf Risk Manager (acht Prozent, in Deutschland 17 Prozent), auf Compliance-Spezialisten (22 Prozent, in Deutschland 20 Prozent) oder IT-Abteilungen (23 Prozent, in Deutschland 29 Prozent).


In Hinblick auf private Endgeräte war die Aufteilung oft ähnlich: Ganze acht Prozent der direkten Vorgesetzten waren genötigt, die Verantwortung für darauf enthaltene Daten zu tragen (in Deutschland elf Prozent), bei Risk Managern ebenfalls acht Prozent (in Deutschland zehn Prozent), bei Compliance-Spezialisten 15 Prozent (in Deutschland 16 Prozent) und in IT-Abteilungen 27 Prozent (in Deutschland sogar 37 Prozent).


Unter den befragten Firmen hatten 18 Prozent gar keine Richtlinien um die Nutzung privater Endgeräte im Arbeitsalltag zu koordinieren (in Deutschland: 15 Prozent).


„Unternehmen müssen die Privatsphäre ihrer Mitarbeiter wahren. Gleichzeitig ist es unerlässlich, Firmen- und Kundendaten zu schützen“, sagt John Livingston, CEO von Absolute Software. Er ist überzeugt: „IT-Abteilungen sollten in der Lage sein, Informationen, auf die Mitarbeiter zugreifen können, angemessen zu überwachen und zu steuern. Die Möglichkeit zur Implementierung von Schutzmechanismen in Hinblick auf Zugriffs- und Speicherrechte sowie den Austausch von unternehmensinternen Daten bietet eine effiziente Methode, um Firmen gegen Sicherheitsrisiken zu wappnen.“


Ein weiteres Fazit der Studie: 15 Prozent der Teilnehmer stehen der Nutzung privater Endgeräte im Unternehmen grundsätzlich ablehnend gegenüber, um Datenverlust zu verhindern. Eine derartige Unternehmenspolitik frustriert jedoch Mitarbeiter, die flexibel arbeiten möchten. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass Arbeitnehmer Firmenrichtlinien umgehen und auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen, ohne die nötigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.


„Der Anspruch, private Endgeräte auch im Arbeitsalltag nutzen zu dürfen, wächst. Dabei möchten Mitarbeiter sowohl auf das unternehmensinterne Netzwerk zugreifen können als auch geschäftliche E-Mails und Firmeninformationen über Smartphones, Tablets und Co. abrufen,“ sagt John Livingston. Er fügt hinzu: „Dabei wird die Kontrolle, Verwaltung und Absicherung privater Geräte durch unterschiedliche Betriebssysteme erschwert. Kein Wunder, dass ihre Integration CIOs Kopfschmerzen bereitet.“


 

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