Studie: Future Kids – Die Wünsche der Konsumenten von morgen

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Lillifee ist auf dem Weg in die Chefetage: Die neue Studie des Zukunftsinstituts „Future Kids“ beschreibt den wachsenden Einfluss, den Kinder heute auf Konsum und Kultur haben. Wer wissen will, wie sich die Märkte entwickeln, kommt um einen Blick auf die „kleinen“ Konsumenten nicht mehr herum.

Die Autorinnen Anja Kirig, Christiane Friedemann und Corinna Langwieser haben einen umfangreichen Blick auf die Lebens- und Bedürfniswelten der Kinder geworfen und eine aufschlussreiche Typologie entwickelt, zu der unter anderem „Eco Starlets“, „Zornige Mädchen“, „Glühwürmchen“ und „Facebook-Kids“ gehören.

Eine zentrale Erkenntnis der Untersuchung ist, dass sich die Konsumwünsche von Kindern mittlerweile in alle Lebensbereiche erstrecken. Der Kids-Konsum wird künftig auch für typische Erwachsenen-Branchen immer relevanter, in denen die Kids längst die Konsumhoheit übernommen haben und in den nächsten Jahren noch mehr Einfluss auf die Kaufentscheidungen ihrer Eltern ausüben werden.

Kinder werden künftig mehr und mehr als mündige Akteure wahrgenommen, die sich ihre Welt aneignen und sie nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten versuchen. Entgegen vieler Befürchtungen, ist es gerade die Nachwuchsgeneration, die mit enorm hohen Werte- und Moralvorstellungen Gesellschaft und Wirtschaft begegnen und zum Positiven verändern möchten. Gerade indem sie alles neugierig hinterfragt und weil sie ein tiefes Bewusstsein für Gerechtigkeit und Moral besitzen, dürfen sie als kritische Konsumenten nicht unterschätzt werden, lautet die Erkenntnis der Autorinnen.

So versuchen die „Eco Starlets“ die Welt mit ihrem Freizeit- und Konsumverhalten ein Stück weit zum Besseren zu bewegen. Dafür betreten sie zuweilen die internationale, politische Bühne wie etwa die Initiatoren der Initiative „Plant for the Planet“. Unter dem Motto „Stop talking, start planting“ haben die 7- bis 10jährigen Geschwister Flurina, Franziska und Felix mit ihren Mitschülern zwischen 2007 und 2009 eine Million Bäume gepflanzt. Seit Herbst 2009 ist die Initiative global aufgestellt. Auch wenn es um Spielzeug geht, sind Ökologie und Nachhaltigkeit für die Mini-Moralisten ganz wichtige Kriterien. Puppenhäuser wie das „Green Dollhouse“ des US-Unternehmens Plantoys, mit einer Solaranlage auf dem Dach, einem Windrad und einem Auffangbehälter für Regenwasser, stehen auf dem Wunschzettel der „Eco-Starlets“ ganz oben.

Auch werden in Zukunft die Unterschiede im Konsumalltag von „verspielten“ Erwachsenen und „erwachsenen“ Kindern nicht mehr deutlich zu erkennen sein. Statt sich gesellschaftlichen Rollenmustern und –erwartungen unterzuordnen, haben die Kids von heute schon früh ihre eigene Vorstellung von ihrem Leben. Für die Autorinnen sind die „Zornigen Mädchen“ beispielsweise ein Beleg für das neue feminine Selbstbewusstsein. Sie stehen für eine Mädchengeneration, die sich nicht dafür versteckt, dass sie Fußball und Hello Kitty gleichermaßen toll findet. Pony plus Selbstbestimmung, pink plus Randale – Mädchenträume müssen künftig Platz haben und dennoch Raum für Protest und Frauen-Power lassen.

Auf dem Einkaufszettel der „Zornigen Mädchen“ befinden sich toughe Girls-Produkte wie die Hello Kitty-Kettensäge, aber auch Barbie in der Business-Ausgabe.

Erfolgreiche Kinderprodukte und Marketingmaßnahmen, die sich an Kinder richten, müssen in Zukunft alle Schranken, die in den Köpfen von Erwachsenen existieren, aushebeln. Nicht nur, um Kinder als Kunden zu gewinnen, sondern auch um die Eltern zu überzeugen. Denn laut Studienautorinnen darf man den „kleinen“ Konsumenten vor allem nichts vormachen: Sie sind im positiven Sinne „intolerante“ Kunden, die nicht lange fackeln, wenn ein Produktversprechen sich nicht einlöst. Die Kids von heute fühlen sich, früher als ihre Vorgängergeneration, als echte Konsum- und Kommunikations-Profis.

Neben zahlreichen Zahlen, Daten und Fakten zu den wichtigsten Veränderungen in den Lebens- und Bedürfniswelten der Kids, gibt die Studie einen Überblick über die aktuellen Trends aus den Kinderzimmern. Jedes Kapitel enthält Prognosen und Einschätzungen zum Konsumpotenzial sowie zur Branchenrelevanz des jeweiligen Konsumtyps. Abgerundet wird die Studie „Future Kids“ durch neun Spielregeln, die dem Leser konkrete Handlungsempfehlungen für ein erfolgreiches Kids-Marketing der Zukunft an die Hand geben.

Info: Future Kids – (lieferbar ab 19.5.), Anja Kirig, Christiane Friedemann, Corinna Langwieser, 116 Seiten, 22 Abbildungen, ISBN: 978-3-938284-51-3,

175 € inkl. MwSt.

Info: www.zukunftsinstitut.de

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