Studie: Internationalen Surf- und Kaufgewohnheiten

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Rakuten, ein internationaler Internethändler, gibt Einblicke in internationale Shopping- und Surfgewohnheiten von Verbrauchern. Basierend auf statischen Daten des Traffics und der getätigten Käufe auf Rakutens weltweiten Online-Marktplätzen, erhält man einen interessanten Einblick in die lokalen Unterschiede in den verschiedenen internationalen Märkten, auf denen Rakuten aktiv ist. Die Ergebnisse zeigen, dass Kunden nicht nur in ihrer Freizeit sondern auch während ihrer Arbeitszeit im Internet einkaufen. Sie belegen außerdem die steigende Popularität des mobilen Shoppings mit dem Smartphone. Außerdem werden Unterschiede beim Kaufverhalten von günstigen und hochpreisigeren Artikeln deutlich.


Internationale Spitzenzeiten


Die von Rakuten erhobenen Daten verraten, dass Onlineshopping für viele ein gängiges Mittel gegen die so genannte Montagsmüdigkeit ist. In den USA (Buy.com), England (Play.com) und Deutschland (Rakuten.de) wird auf den jeweiligen Webseiten an Montagen der höchste Verkehr registriert. In Frankreich, wo kleinere Schulkinder mittwochs nicht zur Schule gehen, werden an diesem Tag die Spitzenzeiten registriert, da Eltern zu Hause sind, um auf ihre Kinder aufzupassen. In Brasilien, wo der Anteil der Bevölkerung mit eigenen Breitbandzugängen relativ niedrig ist, wird laut Rakuten Brazil hauptsächlich während der Arbeitszeit im Internet eingekauft. So werden die meisten Aktivitäten auf Rakuten Brazil zwischen 12.00 und 14.00 Uhr verzeichnet, so dass anzunehmen ist, dass Brasilianer überwiegend die Mittagspause für ihre Einkäufe am Computer nutzen.


Mobiles Einkaufen


In Deutschland hingegen wird Moblie Commerce (M-Commerce) immer wichtiger. Die meisten Verbraucher kaufen online aber noch über ihren stationären Computer ein. Die meisten Bestellabschlüsse finden in den Abendstunden um 21.00 Uhr statt. Aber auch während der Mittagszeit liegt ein Tageshoch, was daraufhin deutet, dass auch in Deutschland die Mittagspause zum Onlineshopping genutzt wird.


Sowohl in den USA als auch in England liegt die Spitzenzeit für mobiles Surfen am Morgen; in England sogar etwas früher als in Amerika. Vermutlich liegt dies daran, dass in England der öffentliche Nahverkehr viel stärker genutzt wird. Denn in England liegt hier die Spitzenzeit zwischen 7.00 und 8.00 Uhr morgens – also genau zu der Zeit, zu der viele mit der U-Bahn unterwegs sind. In Frankreich ist es genau umgekehrt: Hier wird hauptsächlich am Abend zwischen 18.00 und 19.00 Uhr mit mobilen Endgeräten eingekauft.


Abhängig vom Preis: Die Verweildauer


Die meiste Zeit verbringen Verbraucher während des Einkaufens am Computer und mit ihrem Handy bei den höherpreisigen Produkten und Kategorien. In den USA überlegen Verbraucher deutlich länger bei Kaufentscheidungen die Computer, Elektronik, Kleidung und Taschen betreffen. Hier liegt die Verweildauer zwischen 4,4 und 4,7 Minuten bevor man sich zu einem Kauf entscheidet. Im Vergleich dazu liegt die Verweildauer bei günstigeren Artikeln bei durchschnittlich 3 Minuten. Die Briten entpuppen sich dagegen bei Mode und Büchern als Spontankäufer. Hier wird eine Entscheidung zum Kauf von Kleidung nach durchschnittlich knapp 40 Sekunden und bei Büchern nach nicht mal einer Minute getroffen. Im Vergleich dazu benötigt man bei beispielsweise bei Fernsehgeräten etwa zwei Minuten bevor man einen Kauf erwägt. Eine interessante Abweichung wird in Brasilien deutlich, wo man sich schon nach sehr kurzer Zeit für relativ teure mobile Endgeräte entscheidet. Das deutet darauf hin, dass man sich schon vorher online über die Produkte informiert hat und anschließend nur noch aufgrund des günstigsten Preises entscheidet.


 

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