Studie: Jeder vierte Facebook-Nutzer ist mit dem Chef virtuell befreundet

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Fast ein Viertel der weltweit Befragten aus der Gruppe der 18- bis 25-jährigen sind auf dem sozialen Netzwerk Facebook mit ihrem Chef befreundet. Dabei hat nicht einmal jeder zweite sein eigenes Profil jemals überprüft oder Inhalte entfernt, die sich negativ auf seine Karriere auswirken könnten. Das zeigt die neueste Studie aus der Serie „Digital Diaries“ (digitale Tagebücher), bei der im Auftrag von AVG Technologies 4.400 junge Arbeitnehmer in elf Ländern befragt wurden. Der aktuelle sechste Teil, „Digital Baggage“ (digitales Gepäck) konzentriert sich darauf, wie die Befragten ihre Profile in sozialen Netzwerken managen.


Die Studie zeigt, dass im internationalen Schnitt rund 60 Prozent, in Deutschland 51 Prozent, der jungen Arbeitnehmer Kollegen uneingeschränkten Zugriff auf ihre Online-Inhalte gewähren. Dennoch wünscht sich mehr als die Hälfte, unangemessene Fotos von sich entfernen zu können. 13 Prozent der weltweit Befragten gaben an, nach einem schlechten Arbeitstag beleidigende Inhalte über ihren Chef oder ihr Unternehmen online zu stellen. In Deutschland bringen sogar 15 Prozent der jungen Mitarbeiter auf diesem Weg ihren Ärger zum Ausdruck.


Die aktuelle, weltweite Studie der „Digital Diaries“ von IT-Security Anbieter AVG zeigt, wie junge Arbeitnehmer in den sozialen Medien über ihren Arbeitsalltag berichten.


Tony Anscombe, Senior Security Evangelist bei AVG, fasst zusammen: „Unsere Studie zeigt deutlich, dass sich junge Leute heutzutage in sozialen Netzwerken zu Hause fühlen. Das führt dazu, dass das berufliche und das private Leben nicht mehr klar getrennt sind. Es ist offensichtlich, dass das Posten beleidigender Inhalte über seinen Chef oder sein Unternehmen nicht gerade sinnvoll ist. Zusätzlich wirken sich solche Ausfälligkeiten nicht nur auf die bestehende Karriere sondern auch auf zukünftige Berufschancen negativ aus. Die Ergebnisse legen nahe, dass sich die so genannten Digital Natives im Alter von 18 bis 25 dem Einfluss ihrer eigenen Marke in Netz stärker bewusst werden müssen. Denn Arbeitgeber und -vermittler nehmen digitale Profile verstärkt unter die Lupe.“


Weitere Ergebnisse der Studie


Soziale Netzwerke am Arbeitsplatz: 46 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer gaben zu, am Arbeitsplatz über ihre Mobiltelefone soziale Netzwerke aufzurufen, wenn der Zugriff über den Arbeits-PC nicht erlaubt ist. Spitzenreiter sind die jungen Mitarbeiter in USA und Australien (58 Prozent), gefolgt von Großbritannien und Italien (je 57 Prozent), Japan (49 Prozent).


Uneingeschränkter Zugriff für Kollegen: 51 Prozent der deutschen Arbeitnehmer gewähren ihren Arbeitskollegen uneingeschränkten Zugang zu ihren Facebook-Profilen, in den USA sind es sogar 59 Prozent. In Tschechien hingegen bejahten diese Frage nur 30, in Japan sogar nur 27 Prozent.


Kontrollierte Profile auf sozialen Netzwerken: Nur 42 Prozent der jungen Nutzer in Deutschland überprüfen ihre Online-Profile, ebensoviele sind es in USA. Die höchste Quote erreichen die Befragten in Neuseeland mit 48 Prozent, während Spanien mit 20 Prozent ganz unten rangiert.


Unangebrachte Bilder: In dieser Kategorie sind die deutschen Jugendlichen im Ländervergleich vorsichtig: Nur 28 Prozent gaben an, unangebrachte Bilder hochzuladen. In Spanien hingegen ist der Anteil mit 80 Prozent am höchsten, in den USA mit 21 Prozent am niedrigsten.


Fragen zu Online-Inhalten in Bewerbungsgesprächen: In Deutschland werden die Profile im Internet noch relativ selten in Bewerbungsgesprächen erwähnt. Nur sieben Prozent der Jugendlichen wurden bisher damit konfrontiert. Im Ländervergleich liegt Italien mit 15 Prozent ganz vorne, Tschechien und Neuseeland bilden mit fünf Prozent das Schlusslicht.


Info: www.avgdigitaldiaries.com

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